00:00:01: Es gibt bei jedem Film hunderte Kommentare manchmal auch über tausend und immer wieder schreibt ihr mir, dass es schön wäre wenn man den film doch länger sehen könnte.
00:00:16: Problem ist Bibeltv die baden ja uns auch das wir dass sie unsere filme austragen dürfen können.
00:00:26: da haben wir eine sendezeit von forty fünf Minuten an.
00:00:28: dann müssen wir uns dran halten.
00:00:29: logisch sonst geht das nicht Jetzt, bei diesem Film da jetzt kommt.
00:00:38: Ist es mir nicht gelungen diese forty-fünf Minuten einzuhalten?
00:00:41: Sondern... Da beschwert sich sogar die Kaffeemaschine!
00:00:46: Ich konnte nicht irgendwie ein zwei Teiler machen oder drei Teile und deshalb ist das so dass dieser Film mit Damaris sixundsechzig Minuten plus eine Abmoderation geht.
00:00:59: Der Film ist sowas vom Genial.
00:01:01: der Film ist tief er zeigt die Tiefen des Lebens und aber auch die Fortschritte und die Höhen.
00:01:07: Und das ist ja genau das, was ich bei Superfrum mag.
00:01:10: Nämlich dass wir hier nicht irgendwelche frommen Highlights raushauen sondern unser Leben findet hier statt in unserem Umfeld und in dieser Welt wo es uns nauflasst mit der Politik ist.
00:01:23: Das ganze Leben manchmal aus dem Fugen gerät und das gehört zum Christsein dazu.
00:01:29: Christsein heißt nicht wir schweben auf einer rosa roten Wolke.
00:01:33: Kommt so cool rüber bei den Filmen von Damaris.
00:01:37: Lange Rede, kurze Send!
00:01:39: Ich habe mich zu entschlossen meinen Hinweisen doch nachzugehen und ich lehste es ja auch meistens oder die meisten Kommentare und deswegen lasse ich den Film jetzt circa siebzig Minuten stehen.
00:01:58: Ihr könnt mir ja in die Kommentare schreiben, wie ihr das seht.
00:02:01: Lieber kürzer,
00:02:02: lieber
00:02:03: ein Dreiteil oder wenn doch lieber mal so lang... Schreibt!
00:02:07: Ich lese es durch und wie auch jetzt setze ich das auch um?
00:02:12: Und ich hoffe dass es euch genauso geht wie mir.
00:02:14: jetzt beim Film.
00:02:15: Genau in Anschau, dass ihr angesprochen seid von dem Wie der Mare gerichtet und welche Ermutigung in den Film für uns darin legt.
00:02:28: Das ist ja das Coole bei den Sucherformenfilmen
00:02:31: echt
00:02:31: ermutigt werden, selber.
00:02:34: Ich bin immer der Erste das hören darf und es ist so genial.
00:02:36: ich freue mich immer drauf auf eine neue Geschichte und ich freu mich jetzt auch darauf dass ihr den Film von Damaris in voller Länge genießen könnt und euch ermutigen lassen könnt, das wünsche ich euch.
00:03:03: Wir beide versuchen hochdeutsch zu reden.
00:03:04: Ja genau!
00:03:07: Du warst ja auch ein Dialekt.
00:03:09: Stuttgart?
00:03:10: Eben, Schwabe.
00:03:12: Im Herzen eine Schwabe!
00:03:13: Wie lang wart ihr
00:03:14: hierher?
00:03:15: Kommen wir von Köln.
00:03:15: Eben.
00:03:16: Ihr kam mit vor Kölnen.
00:03:17: Ich bin
00:03:18: mit dem Stuttgarter geboren.
00:03:19: Ich
00:03:19: war auch in Kölner bei der Kelly-Familie.
00:03:21: Beim Paddy.
00:03:23: Beim Hausboot.
00:03:24: Hausboote...
00:03:25: Nein,
00:03:26: egal ich fange mir mal an.
00:03:28: Das fangen wir mal an genau.
00:03:29: Ich habe das gelesen von dir und ich hab gedacht es ist ne Frau die ein ganzes Leben das Gefühl hat, zu viel zu sein.
00:03:36: Ja ist genauso bis heute so.
00:03:39: Nimm uns mal mit rein in deine Gesichter.
00:03:41: Aber jetzt läuft die Kamera schon?
00:03:42: Die läuft die ganze Zeit.
00:03:43: Nein
00:03:44: wirklich!
00:03:46: Also das wäre dann der Spiegel.
00:03:48: aber da fangen wir dann zu einer Stunde.
00:03:50: Ich habe auch Zettel
00:03:52: hier.
00:03:52: Wir sind ja ganz normale Menschen oder einfach alles natürlich?
00:03:55: Zum
00:03:55: Wohl.
00:03:56: Zum Wohl.
00:03:57: Die läuft wirklich schon, oh nee.
00:03:59: Ist das noch los?
00:04:00: Also stellst du mir mal die erste Frage.
00:04:04: Ich dachte, als ich dein Brief las, dachte ich deine E-Mail las... Du bist jemand, eine Person, die das ganze Leben, das Gefühl hatte, dass es Leben zu viel ist für Sie?
00:04:17: Absolut!
00:04:19: Besser könnte man es nicht ausstecken ja.
00:04:21: Und wenn einem das Leben zuviel ist, dann wo flüchtet man dann hin?
00:04:28: Genau.
00:04:29: Nimm uns mal mit rein in Deine Gesicht, der da machen ist.
00:04:32: Du hast es schon so auf den Punkt gebracht.
00:04:34: Es ist wirklich so, eben die Herausforderung wird das Hochdeutsch sein als Schweizerin.
00:04:40: Aber ich bin am Boden sehr aufgewachsen mit drei jüngeren Brüdern auf einem Bauernhof und es war sehr viellos.
00:04:50: Und dass viel los und darum herum immer, das habe ich irgendwie nie verstanden.
00:04:56: Ich hab nie verstanden warum arbeitet man soviel?
00:04:59: Warum sind meine Eltern so beschäftigt?
00:05:02: Warum vier Kinder, wenn man ja schon zwei nicht schafft?
00:05:05: Ich glaube für das damalige Verhältnis war das schon normal und man schafft es auch.
00:05:10: Aber das ganz Emotionale, das blieb sowas von auf der Strecke.
00:05:14: Ich war einfach das älteste Kind ein Mädchen dann drei Jungs.
00:05:18: Mein jüngerer Brüder, der wär nur ein Jahr jünger Und er war behindert und der kam wirklich schon mit nur einen Kilo fünfhundert zur Welt Und das war natürlich für meine Eltern auch eine Riesenbelastung.
00:05:32: Aber das war dann natürlich für mich ein schnelles Entronen, oder?
00:05:36: Also ich war mit eins schon quasi das älteste Kind und ich glaube da hat mir sehr viel gefehlt – schon da!
00:05:43: Dazu kam noch dass meine Eltern unehelig mich gezeigt haben was für sie sehr schwer war weil sie waren in einem christlichen Umfeld Und die Gemeinde hat das ziemlich verurteilt.
00:05:56: Das war so eine richtig harte Tour, mein Großvater war ziemlich böse auch auf das und hat es ihnen zu spüren gegeben und später leider mir auch.
00:06:07: Ja
00:06:08: du warst ja in der Bastard?
00:06:09: Genau oder das Kind in der Schande geboren wurde, das auch genannt.
00:06:15: So war das.
00:06:16: Ich kenne diese
00:06:18: nicht.
00:06:19: Ein Dilemma oder.
00:06:22: natürlich wollten Sie das nicht abtreiben.
00:06:24: Das war damals auch kein Thema, und ich glaube auch nicht dass sie das gedacht haben.
00:06:28: aber das große Nein auf mir, das war da hundert Prozent!
00:06:33: Ich habe das von Anfang an gespürt und das war auch durch mein ganzes Leben durch.
00:06:39: Da mag es sich super beschrieben?
00:06:40: Das große Nein
00:06:41: über
00:06:41: dir, über deinem
00:06:42: Leben?
00:06:42: Ja ja total.
00:06:44: Das habe ich auch sagen du kommst, du bist nicht gewollt.
00:06:50: Du bist nicht gewollt.
00:06:51: Ich glaube schon grundsätzlich haben meine Eltern sich gefreut, aber die Umstände waren einfach schlecht.
00:06:57: Sie haben versagt oder?
00:06:58: Und das war damals einfach ein absolutes No-Go!
00:07:01: Da gab es keine Barmherzigkeit für so Eltern.
00:07:04: also vielleicht ein zwei Familien wo das irgendwie verstanden haben dass man jetzt nichts zu urteilen kann.
00:07:09: Aber sonst und dann eben mein Bruder oder geistige Behinderung hat man erst später gemerkt aber eineinhalb Kilo Genau, das weiß ich nicht.
00:07:20: Aber es könnte sein, dass die Eltern das so gedacht haben?
00:07:23: Ich muss ehrlicherweise sagen, ich habe das auch zum Teil so gedacht.
00:07:26: Aber heute weiß ich, dass Gott nicht so ist.
00:07:29: Gott macht das sicher nicht!
00:07:31: Also.
00:07:32: Wenn man von heute redet, okay aber wenn man damals in der Situation drin
00:07:35: ist, dann sind wir
00:07:37: hier ein unähliges Kind und jetzt kommt das zweite und es ist behindert und jetzt da haft er den Dreck?
00:07:42: Genau.
00:07:43: Der Gott, der mit Riesenzeigefinger
00:07:48: und Grenzen... Ich kann mir vorstellen dass meine Eltern auch so gedacht haben.
00:07:52: Aber wir wissen, dass das nicht so ist.
00:07:54: Es war wirklich eine Schwamerschaftsvergiftung bei meiner Mutter.
00:08:00: Ja, das ist erklärbar also.
00:08:03: Aber was die Folgen davon waren war halt einfach dass ich wie oft schon halt dann so Großmutter musste.
00:08:10: sie mussten das Kind irgendwie im Spital versorgen Brutkasten etc.
00:08:14: und dann war das natürlich immer ein behindertes Kind das ganze Leben.
00:08:18: Und da kam auch das Thema Schattenkind ins Spiel bei mir oder?
00:08:21: Irgendwie fragten mich später in der Schule oder in Privat Die Familien fragten sich immer wie geht es Gabriel?
00:08:28: Die fragten, wie geht es mir?
00:08:29: Weil Gabriel war ja der Behinderte.
00:08:32: Aber... Ja
00:08:33: klar!
00:08:33: Es ist einfach das Schattenkind.
00:08:35: dann in meinen Augen war ich so fühlte ich mich so und dazu kam ich dass sich die Älteste war.
00:08:40: Das heißt ich musste immer Verantwortung übernehmen.
00:08:43: So richtig schwierig wurde es dann so mit drei, zehn vierzehn.
00:08:46: da musste ich dann wirklich drei junge Brüder hüten.
00:08:49: also Babysitten sagt man ja oder
00:08:53: Hüten,
00:08:53: babysitten wie auch immer.
00:08:55: Betreuend!
00:08:55: Da war der kleinste, ist acht Jahre jünger da war der Kleinste dann genau oder so und das war eine riesen Überforderung für mich.
00:09:04: aber heute würde ich meine Tochter fragen bist du bereit?
00:09:09: Bist du bereit für das?
00:09:10: möchtest du das?
00:09:11: Aber
00:09:11: damals nicht.
00:09:12: Das war egal was.
00:09:14: da wurde einfach gemacht fertig.
00:09:16: War es denn so dass du einerseits zuständig warst für deine Geschwister plus Landwirtschaft?
00:09:22: Ja, also eher die Jungs, die mussten eher in die Landwirtschaft und ich war dann eher so.
00:09:26: Die halt einfach eher sagt man, du putzt die Padezimmer am Samstag und du putsst das und dass und helfst mir Kartoffelrüsten und die Jungen müssen im Stall helfen.
00:09:38: Also es war schon gerecht verteilt in dem Sinn aber natürlich in den Ferien.
00:09:42: da gab's eine Woche im Sommer wo wir als Familie Ferien hatten und sonst wurde ja einfach gearbeitet die ganze Zeit immer.
00:09:48: Wir haben also heulen, weiß ich.
00:09:50: Sagt ja das was?
00:09:53: Ja und dann war es eben so, jetzt muss noch mal zurück weil ich habe mir da ein paar Notizen gemacht.
00:09:59: Der wirklich schwerste Teil war eigentlich der sexuelle Missbrauch schon zwischen drei und vier Jahren wo ich mich bis heute erinnern mag von diesem Großvater sagte Kind in der Schande geboren.
00:10:15: Also ich musste das eigentlich dann noch spüren oder?
00:10:20: Das war dann so ziemlich schlimm, weil ich war immer zu Besuch da, respektive teilweise sogar gewohnt bevor meine Eltern das Haus gebaut haben.
00:10:31: Weil das war dann der Hof von meinem Vater.
00:10:34: also der Großvater hat meinen Vater übergeben und es waren zehn zwanzig.
00:10:42: Ich weiß nicht, wie viele Jahre später habe ich das dann auf meinen Eltern alles mal erzählt.
00:10:45: Aber es hat bis heute keinen Anklang gefunden, weil das gibt's nicht.
00:10:49: Das hat ja nicht gemacht und... ...das ist dann so das oder wo man dann eben wieder, dass du bist zu viel und bringst noch Ärger und so.
00:10:57: Jetzt fängst du auch mit diesem Thema
00:10:58: an?
00:10:58: Ja genau.
00:10:59: Deine Fantasie will ich haben.
00:11:01: Genau!
00:11:02: Und das hat sich aber... Hat
00:11:04: er dafür gewaltigt?
00:11:06: Ja also Es war eine sehr unschöne Sache.
00:11:11: Drei Details.
00:11:12: Genau, mit drei kann man nicht vergewaltigen und man kann natürlich das so machen dass man selber als Mann diese Befriedigung bekommt ja wo das Kind dazu da ist das auszuführen.
00:11:28: Hast du das immer im Kopf gehabt?
00:11:30: Ich habe das jahrelang im Kopf gehabt.
00:11:32: ich habe den Kontakt sehr gemieden.
00:11:36: möglichst wenig in Kontakt zu sein war aber schwierig weil er neben dran war.
00:11:41: Ich fand ihn ein sehr, sehr gruseliger Mann.
00:11:46: Man muss aber sagen im christlichen Rahmen zu Hause.
00:11:51: Also da war nicht irgendwie ... könnte man sagen ja, sondern das war alles wieder unter dem schönen Deckmantel.
00:11:59: Dann gab es noch einen Onkel.
00:12:03: der Bruder von ihm, der war ebenfalls so großlegte hat mir zwar nichts gemacht ich habe das aber gespürt.
00:12:09: und dann Die große, große Enttäuschung, die mein Leben so ziemlich wirklich dann noch mal aus der Bahn geworfen war, war dann mein Onkel.
00:12:19: Und er hat dann auch gefunden mit dreizehn Jahren.
00:12:23: diesen Mädchen muss ich jetzt mal haben und das ja war dann auch... Ich erzähle das jetzt natürlich sehr sachlich und neutral und das ist natürlich Jahrzehnte-Krankheit nachgefolgt oder?
00:12:38: war sehr krank, psychisch sehr.
00:12:42: Du sagst das psychisch verletzt auch?
00:12:50: Ja.
00:12:50: Also neben der körperlichen Verletzung durch den sexuellen Missbruch.
00:12:53: Das hört sich heutzutage so lässig an ein sehr sexueller Missbrauch.
00:12:59: Aber
00:13:01: du tödest ja einen Menschen.
00:13:03: Total!
00:13:04: Du bringst jemand um und dieser Mensch ist nach diesem Verbrechen ein anderer.
00:13:09: Absolut Wie ging dein Leben da weiter?
00:13:13: Ich fand
00:13:13: das vor allem von zweiten Teilberichten.
00:13:16: Da war ich wirklich so im Erwachsenen werden mit dreizehn und eben, da ist ja dann auch vieles schon entwickelt und dann hatte ich noch keine Erfahrungen mit diesem Thema.
00:13:28: also ich hatte bis dahin keinen Freund.
00:13:30: nachher kam das dann alles und es war einfach ein massiver Einschnitt in meine körperliche und seelische Person.
00:13:40: Das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:13:44: Also da war ich wirklich wie gelähmt, ich habe dann sehr viel Adrenalin ausgeschüttet und hab mich dann lösen können.
00:13:51: also es kamen nicht zu der Vergewaltigung die ich mir davor gestellt habe.
00:13:55: Ich habe mich dann schon gesehen.
00:13:56: so weit aber es kam nicht dazu.
00:13:58: Es waren Übergriffe mit sehr starken Berührungen in gewissen körperlichen Bereichen.
00:14:05: Das war in dem Sinn jetzt rein vom Fakt her weniger schlimm als das von Großvater.
00:14:10: Das war viel schlimmer, aber ich war da ein Kind und damals ... Da war ich schon junger Erwachsene.
00:14:18: Ich spürte einfach dass kaputt gehen richtig regelrecht!
00:14:21: Ich hab mich da losgelöst... Du hast
00:14:23: Kinder in
00:14:24: Hörn in dir?
00:14:25: Ja voll!
00:14:27: Und ich habe mich so gewährt und ich habe so viele Adrenalin.
00:14:30: Dieser Mann war damals etwa hundert Kilo oder mehr.
00:14:35: Ich habe den richtig weggedrückt.
00:14:37: Das habe ich bis heute noch, dass sich das eigentlich gar nicht kann, aber in der Not schafft man ja diesen Adrenalin oder?
00:14:45: Und dann ging ich raus zu meiner Wohnung und meinem Haus unseres Hauses und hab nur geweint stundenlang und ich konnte mit niemandem darüber sprechen.
00:14:58: Dann habe ich einfach weitergemacht und habe von heute auf morgen den Kontakt eigentlich so gemieden natürlich Ja.
00:15:06: Und das hat diese Frau von ihm, die hat es ja nicht mitbekommen auch nicht gewusst.
00:15:14: und dann kamen so wirklich düstere Jahre einfach... Ich hatte seit Kleinkind an Mobbing erlebt.
00:15:25: Das war schon gar nicht mehr ein spezielles Thema, das war normal.
00:15:28: ich war eigentlich immer Außenseiter In der Oberstufe da war eben das Alter.
00:15:32: Da war's so krass dass mir ein Junge der hatte selber Auch Probleme zu Hause und der hat das irgendwo auch rauslassen müssen.
00:15:40: Ich war sein Opfer, das war wirklich ganz klar.
00:15:43: Es gab keinen Tag wo er mich nicht geschlagen hat.
00:15:46: also ich war manchmal Sommer mit langen T-Shirts weil der hat mich hier immer erwischt mit blauen Flecken und dann ging ich immer wenn die Schule aus war ginge ich immer Ganz schnell aufs Weze zu mich einschließen, bis der raus war.
00:16:01: Auch in jeder Pause.
00:16:02: Ich konnte gar nicht auf den Hof, weil ich wurde immer attackiert.
00:16:05: Aber der Marwest?
00:16:06: Ja eben!
00:16:08: Es gibt so vieles.
00:16:09: Das ist wirklich so ... dieses Nein das war immer da.
00:16:13: Ich war immer in diesem Scheiß nein und hatte wirklich das Gefühl es ist ein Fluch über mir.
00:16:20: Wirklich einfach... Einfach irgendwie, es war immer etwas.
00:16:25: Ich dachte
00:16:26: z.B.,
00:16:26: dass mit dreizehn okay das Kind.
00:16:29: und dann warum passiert das noch?
00:16:30: Das hat mich wirklich gebrochen in meinem Mädchen eine junge Frau sein.
00:16:37: Dann hab ich Zwänge entwickelt.
00:16:38: zum Beispiel musste ich ja denn die Kinder hüten zu Hause Und ich war gar nicht bereit.
00:16:42: Das war ja in dieser Zeit wo mir das passiert ist.
00:16:44: Dann habe ich tausendmal den Schlüssel gedreht.
00:16:48: Damals hat das Herzplatten die gebrannt hätten oder wenn der auf
00:16:52: Aufgedreht, ja
00:16:54: und das x-mal.
00:16:55: Ich hatte so wirklich engste grausame Ängste.
00:17:00: Da hat es angefangen.
00:17:01: dann habe ich angefangen mich zu ritzen.
00:17:04: Angefangen mich selbst zu verletzen einfach so.
00:17:08: Das war immer gegen mich.
00:17:10: auch ich hab nachher gegen mich gearbeitet oder?
00:17:12: Ja das ist ja logisch.
00:17:14: also du hattest niemanden und die waren alle gegen dich also wenn nicht auch gegen mich.
00:17:17: Du kommst ja nicht mehr vor in dir.
00:17:21: Und trotzdem fragt man sich natürlich jetzt und vor allem ich aus der Distanz, wieso nicht Vertrauenslehrer?
00:17:28: Warum mit den Eltern.
00:17:30: Das was ich mich gerade gefragt habe ist ja deine Eltern scheinen schänen in einer doch sehr konservativen christlichen Gemeinde zu sein.
00:17:39: Ich vermute die kleine Damaris musste auch mit.
00:17:43: Ja auf jeden Fall.
00:17:45: Was ich mich grad gefragt hab Wenn du in so einer Situation aufwächst, wirst du dann Jesus für dich respektive Gott?
00:17:53: Genau.
00:17:55: Also ich habe irgendwie durch Sonntagsschule jung geschaut und ich war immer dabei.
00:17:59: Ich hab mich aber nie so... also ich hatte mich eigentlich wohl gefühlt muss ich sagen.
00:18:03: da hat es auch Leute die haben sich wirklich interessiert das muss ich sage.
00:18:07: Die waren nett, da war auch nie irgendein Vorfall der mich gestört hätte.
00:18:11: Und was aber dann dazu kam, war einfach diese Diskrepanz.
00:18:15: Dass man das hört, was Jesus und Gott ist – zu Hause habe ich es nicht erlebt.
00:18:21: Ich habe es physisch erlebt!
00:18:22: Das muss man sagen.
00:18:23: Ich hatte einen Dach über den Kopf.
00:18:26: Meine Mutter hat immer gekocht.
00:18:27: Es war eine klassische Hausfrau.
00:18:28: Er war ein klassischer Bauer, aber modern.
00:18:31: Mein Vater war nicht so ein typischer Bauer-Bauer.
00:18:37: Äußer ist auch, dass wir gut versorgt sind.
00:18:39: Wir hatten Kleider.
00:18:40: Das war nie ein Problem aber ich hatte die emotionale Nähe, die eigentlich Gott ja vermittelverspricht, die er dann über die Eltern zu mir hätten kommen sollen.
00:18:52: Die emotionale Näh das gehört werden, das war wirklich nicht da.
00:18:57: also Ich habe zum Beispiel in der ersten Zeit wo ich Kind war In der Schule wurde gemobbt und dann hab' ich aber Meine Eltern, ich mag mich erinnern immer wieder Erzählte in ersten Zeiten.
00:19:10: Guck mal wie ich aussehe hier.
00:19:13: Mama Papa guck mal ist blau.
00:19:15: Ah das meint ja genau.
00:19:17: Okay da war ich noch nicht... Das war dann erst später mit dem Blau.
00:19:22: Aber dort war es anders einfach immer außenzeit irgendwie immer nicht dabei.
00:19:28: oder so Turmsack werfen zum Beispiel Da musste man in Frankenz halten, wenn der Turnzack runterfällt.
00:19:34: So das Spiel.
00:19:36: Bei mir haben sie extra fest geschossen dass er einfach runter fällt und so habe ich einfach Geld dauernd verloren.
00:19:41: dann hat meine Eltern mir kein Geld gegeben aber wir hatten eine Schublade gehabt, da hab' ich halt das Geld genommen Und ich wurde einfach manipuliert.
00:19:49: Also nicht körperliche Gewalt, das schon nicht.
00:19:52: Das waren ja noch Kinder.
00:19:54: also das war so Primarschule.
00:19:56: Aber ich habe immer gesagt, Mami mir passiert das.
00:19:58: Papi mir passiert dass.
00:20:00: Aber ich konnte kein Gehör dafür finden.
00:20:03: und jetzt kommt das Problem.
00:20:04: Ich wurde immer und immer ruhiger.
00:20:06: Viele Jahre später haben meine Eltern gesagt Du hast ja nie geredet du warst ja immer ruhig doch ich habe gerede.
00:20:12: ich habe am Anfang mich gewährt Das ist das passiert aber es kam nie.
00:20:17: Es wurde mir nie geholfen.
00:20:19: Erst in der Oberstufe wo wirklich das mit den blauen Flecken war.
00:20:23: Und dann war noch so Die Sattel von dem Velo, wir mussten immer vierundhalb Kilometer runterfahren und wieder vierenhalber auf.
00:20:30: Das war ein Riesenweg und das war auch eine Strapazze für mich wirklich viel.
00:20:33: zweimal also sechzehn Kilometer.
00:20:37: Das waren mir auch zu viele.
00:20:38: in jedem Wetter da wurde man nie abgeholt.
00:20:40: wirklich in wie jedem schlimmsten Wetter ob fünf und dreißig Grad oder oben null Koma Null grad also.
00:20:46: Und dann ja da habe ich mich auch nicht gesehen gefühlt.
00:20:50: Ich hätte mir gewünscht es wäre mal jemand hätte Mal gesehen wie krass das ist Einfach so, bei Hagel und Sturm und Gegenwind einfach.
00:21:00: Und da muss man ja wieder mittag runter werden nur eine halbe Stunde höchstens Zeit zu essen.
00:21:05: Heute gibt es Mittagsdienst.
00:21:06: Das würde man heute gar nicht mehr machen.
00:21:08: Ich glaube also das tönt jetzt richtig krass.
00:21:10: aber ich glaube meine Eltern hatten die Ereinstellung was sich nicht unbedingt macht ich härter.
00:21:20: Das habe ich mal mit einem Therapeuten besprochen.
00:21:24: Also Blöcke sagt, was ich nicht unbedingt mache, das macht dich härter.
00:21:26: Aber das würde meine Brüder vielleicht nicht so beschreiben.
00:21:28: aber Ich habe es empfunden weil ich habe diese Arbeit, diesen Druck Diese Leistung jeden Tag mit dem Velo dann die Schule Dann der Stress und die Arbeit Klavier spielen Einfach so.
00:21:40: die hohen Erwartungen von aus hab ich eigentlich gar nicht geschafft.
00:21:45: Und dann noch mit diesen Geschichten dazu oder?
00:21:46: Da muss man ja auch noch balancieren Mit den Emotionen und allem Das Einsam sein!
00:21:51: Ich habe mich einfach einsam gefühlt.
00:21:56: Und heute weiß ich, dass mein Therapeut mir das mal gesagt hat.
00:21:58: Er hat mir sehr lange gedient und ist jetzt schon älter.
00:22:04: Es gibt Menschen, die werden durch die Härte irgendwie auch hart und arbeiten weiter bis sie tot sind.
00:22:11: Die kompensieren das und es gibt Menschen die gehen wirklich kaputt daran.
00:22:17: Daran gegangen, einfach nicht gesehen worden.
00:22:20: Mit welchen Auswirkungen?
00:22:22: Wie heißt das von
00:22:25: der
00:22:25: Selbstverletzung?
00:22:26: Ja, so als angefangen.
00:22:28: Olemi?
00:22:29: Ja genau, hab ich dir erwähnt.
00:22:35: Das mit den Selbstverlätzungen war einfach so ein Ausprobieren wie kann ich diesen Druck abbauen und das hat funktioniert.
00:22:42: ein bisschen gerätzt, ein bisschen Nädel hindereingestochen und so.
00:22:46: Dann habe ich mir mal einen Piercingenbauchen aber selber gestochen.
00:22:50: also natürlich höllische Schmerzen aber irgendwie hat mir das was gegeben.
00:22:54: Ich glaube es war eine Mischung zwischen Schmerz spüren mich spüre und eine Mischen Zwischen du bist es eh nicht wert einfach so dass immer gegen mich.
00:23:04: Ich war nie aggressiv gegen außen, also so nimmst du mich auch wahr.
00:23:07: So werde ich wahrgenommen und ich werde oft viel zu fest überschätzt.
00:23:12: Ich werde überschädzt einfach weil ich gegen Außen nicht so bin.
00:23:15: Obwohl wenn du meine Kinder fragst vielleicht schon... diesen Mann war schon ein bisschen.
00:23:21: ja da crasht natürlich schon aber grundsätzlich ich ticke nicht aus oder so auswärts.
00:23:29: Aber ich habe immer gegen
00:23:32: Und es fehlt dann den Eltern auch nicht auf, dass auf einmal ihre älteste Tochter schnippwunden hat und immer dünner wird?
00:23:39: Nein.
00:23:41: Also die Bulimie kam ein bisschen später mit siebzehn und ich denke bei der Bulimies ja man wird nicht ganz gönnsdünnen weil man hält das Gewicht sozusagen oder also sowas bei mir.
00:23:55: Es war einfach immer ein Überessen Entladen von zu viel eigentlich.
00:24:03: Aber da gibt es noch eine Zwischengeschichte, ich habe dann so ein Praktikum gemacht in einer Wochenbettstation wo die Babys auf die Welt kam und ich hatte da so eine schöne Vorstellung nach der Schule.
00:24:14: Ich hatte gerne Kinder und dann dachte ich wow zu den Babys.
00:24:19: und da kam mich an und merkte da bin ich wirklich nur der lebende Putzlappen Putzen.
00:24:27: Putzen, wäscht ihr auf
00:24:28: einen
00:24:29: tebringenden Müttern?
00:24:31: Und ich konnte nie ein Kind ... Also vielleicht halten war das höchste der Gefühle einmal oder so.
00:24:36: und da war ich wirklich so bitter enttäuscht.
00:24:39: dann hatte ich ein Personalzimmer.
00:24:41: Da ging es mir psychisch immer immer schlechter.
00:24:44: Dann kam es zu dem berüchtigten Tag wo ich sehr viel getrunken habe hab dann schon Alkohol konsumiert mit sechzehn kam in Kontakt mit Menschen, die kiften und dann habe ich mir da so ziemlich alles reingehauen was man so rein hauen kann.
00:25:02: Und hat mich dann auf dieses Personal hoch aus.
00:25:04: das war vom Spital ein Hochhaus gestellt und hatte dann meinen ersten Selbstmordversuch.
00:25:11: Das war wirklich die erste Begegnung mit Gott wo ich sagen kann dass war einfach Gott ein Wunder.
00:25:18: Wir
00:25:18: reden ja gerade so, wir machen einen Überflug über dein Leben.
00:25:21: Ja, das würde ich lieber für dich stellen
00:25:22: lassen.
00:25:26: Wieso wolltest du sterben?
00:25:28: Ich sah einfach keine Antwort mehr!
00:25:33: Es war wie das ganze Leben in Enttäuschung.
00:25:36: Irgendwie wurde ich nicht gesehen, es wurden zwei Mal War-Missbrauch, das Mopping ... Das war alles immer ein Nein und ... dass das arbeiten müssen, diese Leistungen erbringen.
00:25:47: Aber eigentlich kann ich diese Leistung herbringen?
00:25:49: Das weiß ich heute warum.
00:25:50: Das kommt dann noch dazu.
00:25:53: Ich weiß heute, warum das nicht ging.
00:25:55: und einfach die Lehre dieser Schmerz von Hoffnung.
00:26:02: Jetzt habe ich die Schule fertig, jetzt könnte ich in einen Beruf vielleicht einsteigen und dann diese Enttäuschung dort mit den Kindern keinen Kontakt zu haben.
00:26:12: Und dann wurde man auch viel kritisiert natürlich.
00:26:15: Dann hab ich gegenehm auf den obersten Stock, das sind etwa elf Stöcke.
00:26:23: Genau und vorher muss es mir schon sehr schlecht gegangen sein.
00:26:30: Dieses Nie gehört werden nicht hatte auch keine Bezugsperson, keine Ansprechperson nichts.
00:26:35: Da stand ich wirklich da oben und habe meine Füße.
00:26:43: Das war so eine ... Halt irgendwo ist halt fertig, ein Rand genau.
00:26:49: Und jetzt wenn ich es von meiner Seite her zeigen muss, also waren meine Füße zur Hälfte schon drüber und ich bin da sicher zehn Minuten gestanden und hatte den Pfosten neben mir.
00:27:01: wo noch, wo ich noch Halt hatte und hat mich dann von diesem Pfosten entfernt.
00:27:07: Also das war eigentlich der Moment vom Entfernen war dann so der Schritt.
00:27:13: Dann habe ich die Angst natürlich bekommen, dass wenn das Schiff geht, obwohl es hätte nicht schief gehen können.
00:27:22: Das wäre definitiv passiert.
00:27:25: Ich kann nicht sagen, dass sich Gott der Stimme oder irgendetwas gehört hätte, aber halt eine Intuition, dass ich jetzt besser wieder zurückgehe.
00:27:35: Aber ich hab mich entfernt und es war dann eine, ich sage, fünftig-fünfzig Situation Und das hat mir schon sehr Angst gemacht, dass ich es schon so weit war mit Sechzehn.
00:27:46: Das Erkennen?
00:27:47: Ja
00:27:49: und dann ging ich runter.
00:27:52: Ich war natürlich sehr benebelt und sehr geschockt und hyperaktiv nervös.
00:27:57: also dann habe ich meinen Eltern angerufen und der...das war dann so der End-End-Endenschluss für ...ich glaube möchte hier nicht so lange noch wohnen.
00:28:12: Weil sie haben mich dann abgeholt, ziemlich schweige nach Hause gebracht und ich war dann im Zimmer.
00:28:18: Hat mir nicht drüber gelegen?
00:28:20: Nein.
00:28:20: Ich zieh mal weiter bis heute nicht?
00:28:23: Genau das ist dann schwierig zu kurz zu fassen.
00:28:28: aber also ich mag mich erinnern im Auto.
00:28:31: wahrscheinlich haben Sie schon gesagt warum machst du das?
00:28:33: und so die Frage Das denke ich schon, dass sie mir geredet haben.
00:28:38: Sie haben mich auf jeden Fall nicht ignoriert.
00:28:40: Aber es war dann so ... Geh mal ins Zimmer und dann wurde nie das angesprochen darüber geredeht.
00:28:47: Und das war für mich wieder ein ... Also wenn es nicht mal jetzt irgendwie braucht's mich glaube wirklich nicht.
00:28:56: Und so war das denn, dass sich mehr.
00:28:58: dort wäre zumindest angebracht gewesen zum Hausarzt zu gehen oder?
00:29:03: Es ist viel auch flach.
00:29:04: Ja, es ist viel aufflach genau und irgendwann habe ich mich dann ein bisschen erholt.
00:29:08: Ich glaube, ich musste einfach weiter funktionieren.
00:29:10: Ich war dann da unten, hab wieder weitergearbeitet und dann kam so die Wendung wo ich wirklich das Gefühl hatte dass hat Gott gemacht weil ich hatte ja wie keine Beziehungen mehr zu Gott.
00:29:21: Man geht in die Kirchenbeziehung und zu Hause wird mal ab und zu gebetet aber mehr als am Bett kurz beten hatten wir nicht so vielleicht mal am Sonntag oder viel war wirklich Alltag
00:29:35: Ja.
00:29:36: Und dann war halt so, dass sich da unten war und dann hat das eine Kollegin gegeben.
00:29:43: die hat mir gesagt in Zürich gibt es eine Praktikumstelle als Kleinkindererzieherin so nennt sich das bei uns oder hat sich damals genannt.
00:29:53: heute heißt es anders und dort hätte ist eine Stelle frei Und da ging mir irgendwie die Welt auf.
00:29:59: Dachte ich, Erzieherin, kleine Kinder, das passt und das habe ich einfach durch meine Geschwister schon erfahren.
00:30:05: Ah, das kannst du oder so?
00:30:06: Du warst
00:30:07: ja... Ja genau.
00:30:10: Dann hab' ich tatsächlich dort mich beworben.
00:30:12: Da durfte ich auch hin von meinen Eltern aus.
00:30:15: Ich glaube für sie war es dann schwierig was konkret wurde weil das bedeutete siebzig Kilometer weiter weg.
00:30:20: Sechzehn Jahre.
00:30:21: Wie
00:30:22: geht das?
00:30:22: Fällt einer auf dem Hof!
00:30:25: Ja, ich hatte eh nicht so potentiell für eine Zukunft auf dem Hof.
00:30:28: Aber ja... Ja und dann, das mag ich mich erinnern muss ich kämpfen dass sich die Unterschrift bekam aber da konnte ich tatsächlich für dieses Praktikum mich bewerben.
00:30:39: Und dann war ich natürlich von einer kleinen Landmaus in die Großstadt mitten in der Altstadt in Zürich.
00:30:45: Das war schon ein Highlight.
00:30:46: Da habe ich mich umgedreht bei jedem lesbischen Schulpaar weil ich hab das noch nie gesehen.
00:30:51: Da gab es Leute die hatten Haare, die habe ich auch noch nie gesehen oder?
00:30:55: Einfach.
00:30:55: Das war so neu!
00:30:57: Aber das war so cool.
00:30:59: Ja, das war cool.
00:31:00: Ich hatte schon Angst.
00:31:01: vor allem in der Nacht hatte ich immer einen Pfeffersprei dabei oder ein Messer oder sowas hab ich immer dabei gehabt weil ich habe nicht zu viel Geld gehabt.
00:31:09: dann habe ich denn die Kinder von der Kita habe ich dann gehütet.
00:31:12: am Abend die mussten ja auch ab und zu auswärtsdelt und so habe ich mein Geld verdient neben Verdienst.
00:31:19: Und die Eltern haben natürlich das Zimmer finanziert.
00:31:22: Klar, sie haben mich voll finanziell.
00:31:24: Ebenes hat nie ... Mein Vater hat mich auch immer beim Zügeln begleitet.
00:31:28: Meine Mutter hat mir zugehört, wenn ich vom Alltag erzählt habe.
00:31:32: Aber es hat halt nie gereicht für das Emotional für diese Bindung.
00:31:35: Ich konnte mich ihnen nicht mehr so öffnen.
00:31:37: Das wäre für mich die Frage, wie gut wird das wieder heilen?
00:31:40: Das ist ja ein Zerbrochesterbruch.
00:31:42: Genau, wenn der
00:31:44: Ast durch ist
00:31:45: oder
00:31:46: ein Glas defekt, dann geht es nicht mehr.
00:31:50: Da haben wir eben Gott.
00:31:51: Er ist wirklich groß.
00:31:53: Darum bin ich hier.
00:31:56: Ich könnte das auch sehr auf das reduzieren was passiert ist und den Mitleid versinken.
00:32:00: Und ich muss auch ehrlich sagen, ich bin oft sehr betrübt noch über das.
00:32:05: Heute noch?
00:32:05: Ja heute noch!
00:32:06: Und ich finde zum Beispiel das Thema Vergebung.
00:32:10: Ich finde das so schwierig.
00:32:12: Ich schaue manchmal über Menschen, die einfach sagen können über die schlimmsten Geschichten ich habe vergeben.
00:32:17: Ich hab schon vergeben da hab' ich tatsächlich all den Menschen auch meinen Großvater, meinem Onkel und auf meinen Eltern.
00:32:24: Die einen im Herz, die anderen im Kopf.
00:32:26: es ist aber... ...ich finde das schwierig dass man das wirklich nicht mehr hochholt und immer Ja, dass man da auch ehrlich sein darf.
00:32:35: Es ist nicht einfach!
00:32:36: Das hat mein Leben gebraucht.
00:32:38: Aber manchmal kommt es mir so rüber... Ich habe gemerkt, das ist ein wirklich langer Prozess.
00:32:45: Ich bin jetzt forty-eight Jahre alt und das ist immer noch auf.
00:32:54: Man sieht nicht nur was Gott gemacht hat sondern ich habe heute große Anstrengungen durch meine psychischen ... Ich kann nicht arbeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt.
00:33:04: Ich kann gar nicht mit Druck umgehen, ich habe große Ängste und viel Panikattacken.
00:33:09: Ich habe heute noch eine Depression, die latent ist, die zum Beispiel in Krisen kommt oder in schweren Schicksalen.
00:33:19: Kommt das hoch?
00:33:20: Ja, ich war schon siebenmal in einer Klinik.
00:33:24: Es ist nicht so, dass man das wegsteckt.
00:33:28: Das ist, wie man sagt, der PTBS.
00:33:30: Eine Posttraumatische Störung oder das ist wirklich so?
00:33:35: Der Körper speichert das alles zum Beispiel... ...das ist eine schöne Geschichte.
00:33:41: ich hatte zum Teil so starke Verspannung im Nacken und Schultern und Rücken dass niemand mehr was machen konnte.
00:33:49: also sogar der Schyropraktik konnte das nicht knicken weil er es so kaputt macht.
00:33:56: Ein Physiotherapeut hat mir mal gesagt, legen sie sich einfach hin und entspannen sich.
00:34:01: Versuchen Sie sich so hinzulegen wie eine Quale.
00:34:04: Keine Quale!
00:34:05: Ich fand das so ein komisches Tier oder?
00:34:08: Was glaubst du nur?
00:34:09: Genau.
00:34:10: Eine Quale... Ich bin
00:34:11: ein Reh.
00:34:12: Ja aber ich soll mich verfallen lassen.
00:34:14: Wie eine Qualee.
00:34:16: Jetzt muss ich überlegen was ist seine Quale?
00:34:19: Und du glaubst es nicht.
00:34:20: dann kam ich nach Hause.
00:34:22: meine Tochter war etwa acht Und was sie hat, sie gemalt.
00:34:25: Sie hat zwei Qualen gemalt am gleichen Tag wo ich heimkam.
00:34:29: Zwei Qualen?
00:34:30: Mami?
00:34:32: Jael heißt sie und ich fand das einfach... Das kann nur Gott sein.
00:34:38: wirklich so zwei Quale die so sind und es hat mich einfach ein bisschen... Ich weiß nicht einfach wieder für eine Woche ermutigt irgendwie ja okay ich muss mir fallen lassen.
00:34:50: Wie kam der?
00:34:53: Der Wechsel von einem Strafenden Gott zu einem, der... Wie sage ich das jetzt damals?
00:35:00: ...der nicht so strafend ist.
00:35:02: Auch das ist ja ein Prozess und das ist auch ein Langeffekt oder einen Versuch sich zu öffnen.
00:35:08: Man kann ja sich nicht im eigenen Leben, wo man immer am Stress steht, immer zumachen.
00:35:13: Und gleichzeitig sagt man okay Gott öffne ich mich.
00:35:16: Das wäre eine Schritt zu fremden!
00:35:20: Und das Coole ist ja, dass Gott sich auf uns einlässt auch von was unsere Kraft betrifft.
00:35:25: Wie ging in der Wandel oder der Prozess?
00:35:29: Ja, das war dann so, dass ich dann dieses Praktikum gemacht habe oder in Zürich und da ging ich irgendwie auf aber mehr einfach von der Arbeit, von der Aufgabe und parallel hatte ich aber massive Probleme mit dem Essen.
00:35:44: wirklich weil der Druck im ersten Arbeitsmarkt war das ja noch normale... Eine normale Lehre war so hoch, dass ich mir hatte da den Druck zu widerstehen und ich suchte dann einen Fetil wie ich das loswerden kann.
00:35:57: Und der Druck war dann eben dieses Verhalten plus das Ritzen noch teilweise.
00:36:08: Ich muss jetzt ausholen warum?
00:36:10: auf deine Frage... Einmal mehr gemerkt, wie schwer es mir fällt in der Schule.
00:36:16: Das wäre dann wieder ein Thema, das ich jetzt ausgeschnitten habe.
00:36:19: Ich hatte schon immer Mühe mit Lernen und mit der Schule um die Konzentration.
00:36:23: Und ich hatte schon in der Schule Nachhilfe und man hat immer irgendwo Hilfen gesucht.
00:36:28: Aber damals war das Thema Adelheiß noch kein Thema.
00:36:30: Heute sind alle Munde oder man weiß das... Da war es richtig krass.
00:36:36: Ich konnte nicht lernen, schlicht nicht lernen.
00:36:40: und da erstes Lehrjahr zweites trifft das oder war das da und so.
00:36:43: Und dann war ich einfach ohne Medikament.
00:36:46: Ich hatte keine Diagnose.
00:36:47: Ich wusste nicht wie ich das machen sollte.
00:36:50: Dann habe ich mich durchgespickt drei Jahre zu hören jetzt meine Kinder vielleicht aber machen nichts sie müssen das nicht nachmachen Kann ich wirklich nicht empfehlen, weil das ist natürlich mega
00:37:02: stress.
00:37:03: Ist ja wieder Stress!
00:37:03: Also ich hatte da wirklich lange Ärmer hier und überall Zettelchen unter den Hosen und überall dass ich war Profi, Profi?
00:37:11: Wirklich aber... Das war so bis in dritte und dann kam ich ins dritte Und die Boulimie war immer noch ein Thema.
00:37:18: Ich war zum Teil so schlecht zweig, so schlecht dran.
00:37:23: Das ist auch in der Kita war das ein Thema.
00:37:25: Wie sollen wir dich da durchbringen?
00:37:27: Aber die waren super supportend, also super!
00:37:30: Und dann kam das Gotteserlebnis.
00:37:34: Ich war gar nicht mit Gott unterwegs.
00:37:35: Das war wirklich kein Thema mehr für mich seit diesem Kindheits-Erlebnis mit Suizid sowieso und ... Dann kam das große Finale.
00:37:44: Jetzt bin ich
00:37:45: gespannt.
00:37:46: Es war
00:37:46: wirklich so krass Thomas... Eigentlich wie quasi nur zwanzig Prozent quasi gelernt oder weil ein bisschen bleibt ja hängen, aber ich hatte ordnerweise.
00:37:56: Ordnerweise wo ich lernen musste.
00:37:58: Ich ging dann mit einer Freundin nach Lernen und ich wusste, ich kann das nie aufholen bis zur Prüfung.
00:38:02: die praktische ging gut.
00:38:03: Das war kein Problem.
00:38:05: Da ging es.
00:38:07: Dann habe ich einfach der erste Mal angerufen Gott angerufen gesagt Herr wenn du wirklich willst dass sich die Prüfungen bestehe und du mir hilfst diese Prüfungs auch wenn es nur den untersten Schnitt ist, wenn ich die bestehe.
00:38:20: Also da war ich wirklich am Ende völlig und dann folge ich dir nachher nach.
00:38:25: das war schon ein rechtes Statement.
00:38:27: und dann ist es tatsächlich so gekommen.
00:38:29: Ich hatte drei Prüfungen schriftliche und eine mündliche Und in der Schriftlichen kamen wirklich die Themen und Sachen, die ich irgendwo noch aufgefangen hatte und bei der mündlichen war es am schwierigsten.
00:38:41: Da kam ein Thema von fünf Wahlthemen Aber die Wahlthemen konnte man nicht aussuchen, sondern das kam dann einfach eins.
00:38:49: Und das eine ist genau das, was mir am meisten gelegen ist.
00:38:52: So ich auch in der Kita meistens zu tun hatte und das kam genau das und genau diese Fragen.
00:38:58: Ich bin mit einem Vier Komma zwei aus dieser Ausbildung raus.
00:39:01: Ich war mich bis heute erinnern.
00:39:03: Ich habe aus dem Gespräch gewusst, dass das könnte reichen.
00:39:07: Ich hab die Note noch nicht gehabt, aber ich dachte es könnte reichern.
00:39:09: Ob es hat geklappt, knapp gereicht?
00:39:12: Dann bin ich raus Und die haben mich bekehrt.
00:39:15: Also, ich habe mich wirklich begraben und gesagt her jetzt ab jetzt!
00:39:19: Das ist wirklich so.
00:39:20: im Vorher gar nicht.
00:39:22: Und dann wirklich von null auf hundert, da ging ich ins ISF.
00:39:27: Ich ging ein halbes Jahr jeden Sonntag in das ISF und ich hab immer etwa in der zweithintersten Reihe gesessen... ...und dann hab' ich einfach rutschen Wasser geholten jeden Sonnentag.
00:39:39: Und ich hab kein Mensch gekrankt, niemand angesprochen, einfach nur dort
00:39:42: gewesen.".
00:39:42: Das hat mich schon das erste Mal ein bisschen geheilt.
00:39:45: Da kam so das erste mal, so ein bisschen...
00:39:48: Du wolltest aber auch nicht
00:39:49: angesprochen
00:39:50: werden?
00:39:50: Nein, nein!
00:39:51: Lass mich in Ruhe einfach nur zu.
00:39:53: Ich habe es selber irgendwie zuerst einmal verarbeiten müssen.
00:39:56: was ich da jetzt mache und ja irgendwie so parallel hab' ich immer in Wege ist gewohnt mit Nicht-Kristen.
00:40:03: Das war auch so ein bißchen eine Diskrepanz auf den Weg zu gehen deine andere Welt zu haben.
00:40:09: Ich bin siebzehnmal umgezogen in meinem Leben.
00:40:12: Also ich habe alle eineinhalb Jahre, zwei Jahre die Wege gewechselt aus irgendwelchen Umständen.
00:40:18: Das war einfach ja ... Es war alles recht chaotisch.
00:40:22: Hast
00:40:22: du gemerkt dass sich da eine Lebensveränderung anbahnt?
00:40:28: Ich hab das dann gemerkt wo ich dann das erste Mal in Kontakt kam mit Christen.
00:40:32: es hat so wie Flyer gegeben wo Adressen drauf waren für Hauskreise Small Group hat es geheißen und dann habe ich dort mal ein Zettel in der Region, wo ich gewohnt hab.
00:40:43: Ich war ja in Zürich immer irgendwo in einer Wege, in der Nähe und da hatte ich das erste Mal Kontakt im Hauskreis und da ging ich rein und dann schenkte mir eine Frau eine Bibel.
00:40:54: Das erste Mal einfach so.
00:40:56: Also
00:40:56: du kanntest die Bibel auch nicht von zu Hause?
00:40:59: Nein, nein.
00:41:00: Ich kannte die Geschichte.
00:41:01: Klar,
00:41:03: Jungschauer und was alles gibt's.
00:41:04: Genau aber ich hatte keine.
00:41:05: Du hast jetzt
00:41:06: keine Bibel!
00:41:07: Ich hatte keine, nein.
00:41:08: Also ich hatte eine von der Konfirmation bekommen und die habe auch behalten aber mehr einfach als Buchregalphiloso... Erinnerung?
00:41:16: Ja, Erinnerungen.
00:41:16: Genau!
00:41:17: Eine Erinnung schon mit Bedeutung, aber ja für mich war das nach der Konformation klar da gehe ich nie mehr hin und dann ging ich auch nicht mehr hin.
00:41:27: Obwohl die Gemeinde gut war, aber es war einfach so ... vereinbaren, dass dieser Gott gut ist.
00:41:37: Der, der so viel zugelassen hat, obwohl ich ja auch viele selber dann gemacht habe aber das Innere, eben diesen Druck aushalten diese Spannung Das kam ja von irgendwo, dass sich das nicht konnte.
00:41:51: Irgendwo musste das ab und so hab' ich dann halt auch verschiedene Sachen ausprobiert.
00:41:55: Ich hab' natürlich auch gekifft und gewisse Drogen konsumiert.
00:41:58: Es war alles drin.
00:42:00: Eine Kollegin sagte mir mal Aber warum hast du kein Freund?
00:42:03: Du musst einfach mal in eine Bar.
00:42:05: Das habe ich gemacht.
00:42:07: Ich war einfach so naiv, zu blöd
00:42:11: und hat es geklappt?
00:42:11: Ja, das hat geklappt.
00:42:12: aber der hat mich dann verfolgt.
00:42:13: wochenlang hat er die Zugverbindungen gesucht wo ich gehe und am Schluss habe ich Hilfe gebraucht.
00:42:22: Dann hab' ich noch angefangen weil ich kein Geld habe, habe ich geklaut.
00:42:26: Wir haben so viele Märkte gehabt Habe ich dauernd Kleider geklauert an diesen Ständen An diesem Markt stenden Silberringe Wo ich mich dann bekehrt habe, das war dann alles vorher oder?
00:42:39: Dann hab' ich alles zurückgebracht.
00:42:41: Bin in jeden Laden und habe alles zurück gebraucht.
00:42:43: Habe überall gesagt, superleit die haben mich angeguckt.
00:42:47: Das ist eine komische Frau!
00:42:50: Ich wusste nicht wohin mit mir wirklich nicht.
00:42:54: Und wie kam es zur Veränderung?
00:42:59: Ja, ich glaube schon durch die Beziehungen im Hauskreis und in der Gemeinde den Anschluss zu haben dann durch Christen.
00:43:07: Dann ging ich dann in Beziehungen, in Kontakte.
00:43:12: Sie wussten ja auch ein bisschen von meiner Geschichte und dann kam es so dazu, dass sie mich auch sehr sorgig begleitet haben.
00:43:21: Und wenn du heute mal die Gegenwart gehen ... Erstmal warst du nicht vorhanden?
00:43:27: Alles war zu viel!
00:43:28: Ja.
00:43:29: Dann hat man dir gesagt was du machen musst.
00:43:33: Was auch dazu beitragen hat, dass du dich immer mehr zurückgezogen
00:43:36: hast.
00:43:37: Ich habe nicht mehr gesprochen.
00:43:38: Ja,
00:43:39: aber du hast ja dich auch losgelassen innerlich?
00:43:42: Ja.
00:43:43: Du hattest ja auch keinen Kontakt mehr zu
00:43:45: dir?
00:43:45: Nein gar nicht nein!
00:43:46: Also ich war mir auch egal also wirklich.
00:43:50: Als ich ja eben auch wie gesagt...
00:43:53: Und dann war es ja mit Jesus auch nicht ertrennt oder Gamechanger sondern dann kommst du wieder mit denen in Kontakt und den...
00:44:00: Ich eben, ich fühlte mich immer irgendwie einfach immer gestört, also wie wenn der Feind immer irgendetwas stört.
00:44:09: Das konnte nie irgendwie einfach mal ruhig werden.
00:44:13: Und wie ist heute?
00:44:15: Ja... Heute!
00:44:19: Also heute ist die Beziehung anders zu Gott.
00:44:22: Zum Beispiel ich hab immer gedacht, ich genüge nicht oder und irgendwann habe ich ja erkannt dass das sich gar nicht genügen kann.
00:44:33: Also weil ich das nicht leisten kann, also man muss ja auch gar nicht leisten bei Gott.
00:44:39: Aber ich habe es versucht so aber ich hab's dann nicht geschafft oder?
00:44:45: Und irgendwann... Also das kam dann erst mit den Kindern, also muss dazu sagen Ich war dann ja... Hab dann gearbeitet und nach zwei Jahren habe ich gemerkt dass geht nicht im Beruf Das war zu viel Verantwortung.
00:45:03: Dann war ich zwei Jahre in einer Langzeittherapie, also ich war in einer Klinik und dann war ich so in einer Außenwohngruppe.
00:45:11: Da ist man wirklich sehr lange betreutes Wohnen.
00:45:14: Und da dachte ich ja bin ich ein halbes Jahr aber dann ging das zwei Jahre.
00:45:19: Warum das zwei jahre ging?
00:45:21: Weil ich wirklich konnte mir gar nicht mehr vorstellen alleine zu leben.
00:45:28: Ein verändernder Satz von einem Therapeuten Du musst nie Angst haben.
00:45:33: Wir lassen dich nicht hier gehen, wenn wir nicht denken das passt
00:45:36: jetzt.".
00:45:37: Und das hat mir so viel Druck genommen.
00:45:38: und dann war es auch okay für mich so lange zu bleiben.
00:45:43: Und dann konnte ich zuerst einmal in eine Wohnung alleine.
00:45:46: Dann habe ich aber Sozialhilfe bekommen und konnte dann eine Umschulung machen weil wir gesagt haben der Beruf ist zuviel Verantwortungsstressdruck vielleicht lieber irgendetwas im Büro.
00:46:00: Da war aber die Schule wieder das Problem.
00:46:02: Mittlerweile hatte ich eine Erde heißt Diagnose, das hat dann ein bisschen Klarheit gebracht auch, aber trotzdem.
00:46:09: und dann war es so... Dann habe ich gedacht, ich bin achtundzwanzig gewesen, hab' ich gedacht also jetzt heiraten alle haben all der Kinder!
00:46:17: Jetzt kann ich eigentlich genau, jetzt kommt's nicht mehr drauf an den habe ich mir über Jahre die Haare selber geschnitten weil ich ja nie Geld hatte für Haareschneiden, dann habe ich einmal so kurz geschnitzen So kurz und dann habe ich es so rot gefärbt, also wirklich horror.
00:46:31: Dann habe ich gedacht jetzt ist vorbei!
00:46:32: Jetzt finde ich garantiert niemals ein Mann weil ich hatte viele Männerkontakte über die Jahre beziehung wo ich nicht gläubig war da hab ich auch viel einfach... Also bin ich manchmal am morgen aufgestanden und aus dem Fenster gesprungen also flach weil ich gedacht habe
00:46:52: was habe
00:46:52: ich da gemacht?
00:46:54: Wirklich keine keine Emotionen Einfach blöd.
00:46:58: Und dann ging ich an einen Fest von einer Freundin, die ich kannte von diesem Ort, wo ich zwei Jahre war.
00:47:08: Die war Agogindor.
00:47:09: Der hat gearbeitet und sie wurde zu einer Freundine.
00:47:12: Ich wusste, der hat ein Bruder aber nicht irgendwie keine Gedanken dazu gemacht und er war dort.
00:47:19: Da hatte ein Kind auf dem Arm ... Gottdebu, wie sagt man hier?
00:47:26: Pattenkind.
00:47:28: Ja genau!
00:47:29: Der war da drei Monate und da ist mein Herz so aufgegangen.
00:47:33: Aber ich hätte nie gedacht, also ich habe ja eh mich aufgegeben und kurze Haare sowieso... Dann sind wir am gleichen Tisch gehockt gesessen.
00:47:40: Und dann war das so ein ruhiger, introvertierter Typ und musste fast ein bisschen die Unterhaltung führen.
00:47:49: Du!
00:47:50: Ja, ich ja.
00:47:51: Genau und dann habe ich das erste Mal mich bei einem Mann wohl gefühlt also wirklich ganz komisch.
00:47:57: Das hab' ich nicht gekannt, ich hatte eher Angst.
00:48:00: Also früher hat sich das auch einmal aber nachher nie mehr.
00:48:03: und dann irgendwie komisch denn... Dann hat er dann den Kontakt gesucht mit seiner Schwester und ich, mit dieser Freundin.
00:48:11: Und dann haben wir tatsächlich die Nummern ausgetauscht und so haben wir den Kontakt.
00:48:16: Spannend ist es... Ich war ja gläubig!
00:48:18: Und ich wollte einen Gläubigen waren und er nicht ... Er war noch nicht aber er kommt auch seinen Gläube in Elternhaus.
00:48:24: Aber dann hat der immer gesagt früher schon er will auch mal eine gläube Frau.
00:48:29: Aber das geht ja nicht weil du bist ja selber nicht und der hat über Jahre Alle Religionen studiert zum Überhaupt dann zu dem Punkt kommen, dass Christ umrichtig ist.
00:48:39: Und die Begegnung mit mir war für ihn ein Zeichen das es jetzt wirklich Jesus ist.
00:48:44: und dann hat er sich zwei Wochen später bekehrt da waren wir noch nicht wirklich im Kontakt und dann konnten wir quasi starten!
00:48:52: Also es war wirklich für Ihnen ein Wunder für mich und spannenderweise haben wir beide nie gedacht jemand finden, der passt.
00:49:02: Weil es ist ja nicht einfach jemand finden hätte für uns beide nicht gepasst.
00:49:06: und so war das dann So.
00:49:09: ich würde sagen das erste mal wieder so.
00:49:12: Das waren zu zwei Jahre von vom Kennenlernen Hochzeit Wo einfach mal Da bin ich irgendwann angekommen.
00:49:19: das war so einmal Angekommen.
00:49:22: wenn
00:49:22: du von heute jetzt siehst da Maris
00:49:24: Ja
00:49:25: Jetzt gehen wir schon langsam Ende rein.
00:49:30: Das ist von heute so siehst.
00:49:32: Du hast vorher gesagt und das finde ich auch sehr beachtlich, dass Heute nicht alles gut ist.
00:49:37: Dass heute immer noch die Vergangenheit hoch ploppt.
00:49:43: Wie lebst du heute?
00:49:45: Also von einem Gefühl von damals Immer zu viel zu sein Und das Leben ist zu viel und Ich bin zuviel und weiter und ich habe keinen Kontakt zu mir und Gott is far away wie es ist heute.
00:50:01: Also was ich habe ist eine, wie soll ich sagen?
00:50:06: Eine Beziehung zu Gott die sehr... Ich sage jetzt mal offline online ist.
00:50:13: Aber eine fundierte im Sinn von Hoffnung und Gnade.
00:50:21: Das sind so die Wörter, die mir am meisten bedeuten.
00:50:30: konnte ohne diese zwei Wörter.
00:50:33: Also ich habe jetzt zwei Kinder, vierzehn und sechzehn Und von Tag eins an war ich überfordert wirklich.
00:50:43: und dieses Wort Gnade und Hoffnung das war wie immer da und Ich hab das einfach all die Jahre irgendwie Wie als einziges Fundament gehabt.
00:50:58: also ich kann zum Beispiel nicht Bibellesen, stundenlang.
00:51:01: Ich habe einfach einzelne Ferset zum Beispiel meine Gnade genügt und ist ihnen schwachenmächtig zb diesen fers oder kommt alle her die ihr euch abmüt und beladen seid.
00:51:15: ich will euch erquicken zum beispiel
00:51:18: oder es daran hält sich fest.
00:51:20: daran
00:51:20: halte ich mich dann fest genau.
00:51:24: Und auch in Zeiten wo ich das nicht verstehe oder wo ich so leide merke ich einfach wie wie das hält, auch wenn ich tagelang nichts tun kann.
00:51:34: Ich bin sehr oft blockiert.
00:51:37: Also es ist doch etwas was man sich nicht vorstellen kann.
00:51:41: aber bei der PTBS Postematische Belastungsstrahlung gibt es eine Wendung.
00:51:51: Wenn im Alltag zu viel wird dann kann es sein dass man realisiert und depersonalisiert, dass man in einen Zustand kommt wo man wie nicht mehr wahrnehmen kann, genau was läuft und wie man nicht mehr agieren kann.
00:52:06: Also das Außen wird zu viel weil das Innere schon zu viel ist.
00:52:10: also es ist nicht so dass sich dann an diese Sachen denken die passiert ist aber die Überforderung und die Anspannung im Körper wird so groß dass man dann ein bisschen wegtrifftet.
00:52:23: bei mir ist das zum Beispiel.
00:52:24: das zeigt sich dass ich dann einfach im Zimmer bin für mich bin und wie nicht ansprechbar bin.
00:52:33: Und das weiß mein Mann, meine Kinder werden schon sehr lange ein Schädel an der Tür bitte nicht stören Sie wissen das dann?
00:52:39: Also sie sind mit dem aufgewachsen dass das so ist.
00:52:43: ich bin auch sehr reizempfindlich.
00:52:45: Ich habe noch eine Hyperacusis also eine erhöhte.
00:52:50: Also ich höre alles lauter Und alle heißen Hochsensibilität.
00:52:55: Das sind alles Komponenten, also ich kann zum Beispiel das pushen die.
00:52:59: Also ich kann auch nicht in lauter Umgebungsfeindlange, also große Feste ... Alles.
00:53:05: Also auch die Tiare mit den kleinen Kindern.
00:53:08: Ja, es war einfach sehr, sehr schlimm.
00:53:12: Du weißt aber schon dass du eine tolle Frau bist mit einer Superleistung?
00:53:19: Danke!
00:53:24: Es ist so... Weil wenn man jetzt dein Krankheitsbild
00:53:27: nimmt,
00:53:28: das hat ja mit Glauben und mit Gott gar nichts zu tun.
00:53:31: Also es ist ein Krankheitsbild.
00:53:33: Und jetzt kommt ein Kind.
00:53:37: Das Kind mit seinen XY-Tagen, Wochen, Monaten, Alter schreit weil er ist ein Kind, ein Zeugling.
00:53:48: Da ist die Mama, die kann das nicht ertragen gesundheitlich und das hat nichts mitzutun dass du schlecht bist Oder eine schlechte Mama oder was alles da in deinem Kopf aufploppt.
00:54:00: Oder dass Gott dich nicht liebt, sondern du hast eine Krankheit und musst Dich dem stellen und machst trotzdem
00:54:13: weiter.
00:54:16: Fettes Kompliment!
00:54:19: Das ist wirklich eine tolle, tolle Leistung.
00:54:22: Ich möchte einfach jetzt mal so sagen...
00:54:28: Ich glaube auch, dass das ein bisschen das ist.
00:54:32: Warum ich auch das sagen möchte?
00:54:34: Weil ich finde es schön, dass du sagst, Du hast eine Krankheit!
00:54:40: Das wird oft übersehen weil der Kopf noch dran ist und keine Krücken hat.
00:54:47: oder die psychischen Probleme werden heute schon akzeptiert aber im Alltag ist es sehr schwierig gesunden Menschen agieren, oder?
00:54:59: Weil ich einfach Grenzen habe.
00:55:00: Ich kann nicht so gut mithalten und ich fühle mich oft wohl mit Menschen die eben auch so ja weil Ja und es braucht dieses Verständnis Und das ist schon da dass das sich schon da heute.
00:55:17: Ja
00:55:18: und dieses verständnis hat ja nicht nur Haben der nicht nur menschen sondern noch viel mehr.
00:55:24: gott
00:55:24: ja
00:55:25: genau Das sagt ja nicht, ich liebe dich nicht weil du das mit was hast.
00:55:30: Das geknickt den Rob-Richtern halt und da könntest du grad weitermachen.
00:55:36: Wie du sagst meine Kraft ist in den Frauen mächtig.
00:55:39: Das heißt ja nicht dass du noch als super Frau bist, Superwoman.
00:55:42: Nein im Gegenteil es ist wirklich das was Du sagst eine Krankheit das ist verankert.
00:55:49: also das ist so negativen Sinn das hockt wirklich überall Also zum Beispiel unter Druck.
00:55:55: Gibt's Ängste?
00:55:58: Oder es sind viele schwere Sachen passiert.
00:56:04: Mein Mann auf dem Arm hat erst bis zwölf Jahre in Krebs verstorben.
00:56:09: Ein Jahr später hat sich mein Schwager solidiert, gläubige Leute alles.
00:56:14: Das sind Sticks alle getötet.
00:56:16: Er hatte eine Tochter und eine Frau hinterlassen.
00:56:19: Die andere Familie hat geschwistert und ihren Bruder verloren.
00:56:22: Das habe ich nicht verkraftet.
00:56:23: Ich bin stundenlang, stundenlange habe ich geweint über diese Situationen bis ich auch in der Klinik war weil wenn man so sensibel ist und so nicht so struggled mit... Weil ich gehe da somit das ist für mich dann auch sehr schwer.
00:56:41: oder zum Beispiel wo meine Kinder klein waren hatte ich bei der zweiten Bei der ersten Saison, dann eine Tochter hatte ich eine postnatale Depression.
00:56:54: Ich gründete sie nicht still und nach zwei Wochen musste ich abstille und antidepressiv nehmen und sehr stark bin zur Diapine weil ich so starke Ängste hatte keine Bezugs... also ich hatte ja eine Beziehung aber es war alles anders nicht so wie man sich's vorstellt.
00:57:10: mein Mann musste reduzieren auf achtzig Prozent.
00:57:12: wir hatten fast kein Geld.
00:57:13: dann in dieser Zeit Einfach alles schlimm, also wirklich.
00:57:19: Und irgendwie muss man da durch und man hätte Hilfe gebraucht.
00:57:24: Wir haben dann auch... Also ich ging dann auch in eine Klinik nach einem halben Jahr.
00:57:28: Da gab es schon Hilfe.
00:57:31: aber irgendwie musste man ja viele Tage dortste mal alleine als ich habe zum Beispiel in der Zeit wo die Kinder noch nicht im Kindergarten waren.
00:57:38: bei uns ist das erst mit Vier und Halbe oder so.
00:57:41: Es gab so viele Tage was zu tun.
00:57:44: Ich hab nur gemeint!
00:57:46: Ich war um elf Uhr so am Ende, ich bin manchmal am Boden an der Wand runtergesackt und hab einfach nur geheult.
00:57:57: Und eben das ist jetzt die Geschichte.
00:57:59: aber in dem Moment wo du da bist, du kannst deinen eigenen Kindern nicht schauen.
00:58:03: Ganz klar!
00:58:04: Die Kinder kommen auch sitzen da und weinen.
00:58:06: also sie weinen nicht wegen mir weil sie haben vorhin schon etwas gehabt und weinend ich habe ja dann auch geweint weil sie etwas haben.
00:58:11: es war dann.
00:58:14: Es gab eine Situation mit meinem Sohn.
00:58:17: Gott war für mich immer so ein Alltagsgott, ganz klein und fein.
00:58:23: Ich habe gar nicht große Sachen, außer dass ich hier bin zum Beispiel.
00:58:27: das Große ist für mich aber sonst ... Ich lebe so bescheiden wirklich!
00:58:33: Ich erlebe nicht große Sachen, Dinge oder so.
00:58:36: Bin ich in einem Wurscht-Team?
00:58:38: Oder auf einer Bühne?
00:58:40: Im Haushalt und habe sehr wenig Beziehungen, sehr wenig Kontakt.
00:58:44: Ich mache zwei, drei gute Freunde in meiner Familie ... Aber wie soll ich es sagen?
00:58:51: Ich fühle mich nicht so gebraucht im All, außer zu Hause.
00:58:55: Einmal auch, da war mein Sohn drei oder vier.
00:58:58: Und ich hab nur noch geheult und irgendwann kam er ... und erhielt so die Hand auf meinen Bein, weil er mir gesagt hat, Mami du musst nur dran glauben Jesus kann dich heilen.
00:59:12: Und wirklich so... Es war alles genau gleich und ich wusste ja, Jesus kann mich nicht heilen in dem Sinn was meine Belastung jetzt sind.
00:59:20: aber nur schon das, das hat mir für die nächsten zwei drei Stunden wieder Kraft gegeben.
00:59:25: Manchmal waren es nur zwei oder drei Stunden und ich habe mein Mann angerufen Ich weiß nicht, das war einfach... Wir haben sogar darüber nachgedacht.
00:59:35: Es gab Phasen und da konnte ich gar nicht mehr werden.
00:59:37: Da gedacht wir müssen die Kinder vielleicht wirklich in eine Pflegefamilie geben?
00:59:42: Ich kann das nicht!
00:59:43: Das war einfach zu viel.
00:59:44: Ich war immer durch die Reizüberflutung, durch die Hochsensibulität, dass auch der ist unnach die Überakuse.
00:59:51: Ich konnte um zwölf nicht mehr, ich war fix und fertig und am Abend kam mein Mann heim fünf, sechs je nachdem.
01:00:00: Ich konnte nichts, er war einfach da und er übernahm praktisch in den ersten Jahren fast jeden Abend.
01:00:07: Und ich ging manchmal mal im Sieben ins Bett und ich war so erschlagen und schlief durch bis am Morgen um sieben.
01:00:13: Er konnte auch nichts machen.
01:00:16: Also wirklich, wirklich schlimm war es, wo ich am Morgen aufgestanden bin schon um sechs Uhr angefangen habe und angefangen nach zu heulen.
01:00:22: Da ging ich dann in die Klinik.
01:00:23: also so irgendwann war dann wie.
01:00:26: aber was
01:00:27: ist heute?
01:00:28: Heute ist so dass sie ja groß sind zum Glück.
01:00:30: jetzt haben wir so die Herausforderungen mit Teenage und die sind emotional intensiv und da übernimmt auch mein Mann manchmal mal so die Front wenn nicht kann.
01:00:41: Aber ich muss sagen Gott war so treu einfach einfach in diesen Jahren, auch wie sie sich entwickelt hat.
01:00:47: Weil mein höchstes Ziel war immer zu Hause bei den Kindern.
01:00:52: Das war meine erste Verantwortung und alles andere habe ich nicht gemacht.
01:00:57: Also so weißt du, wie ich meine?
01:00:58: Ja
01:00:58: klar!
01:00:59: Und das hat sich bewährt weil ich glaube es haben sich gut entwickelt.
01:01:05: Du glaubst auch so ganz tief dass Jesus dich liebt Denn das ist nicht abhängig von Deiner Leistung.
01:01:17: Das stimmt, das stimmt.
01:01:19: Ob
01:01:19: Du... Das hängt nicht... Es hat nichts damit zu tun, ob du in einem Worship-Team bist?
01:01:25: Ja.
01:01:26: Ob du gesellschaftlichen Anforderungen entsprichst
01:01:30: oder überhaupt arbeiten, die mir erst nachbekommen sind.
01:01:32: Überhaupt
01:01:32: arbeiten kannst und dass es auch nichts damit zutun hat, das macht mich ja gerne, dass man sagt, ja Gott befreit dich von deiner Depressionen und so weiter.
01:01:41: Das sagt man nicht bei Krebs, da ist eigentlich... Aber man hört ja deinen Neuer, das macht er.
01:01:50: Nein!
01:01:52: Dein Wert hängt nicht davon ab, was du laust.
01:01:56: Danke.
01:01:58: Und genau so bin ich aufgewachsen.
01:01:59: Es war alles Überleistung.
01:02:01: Alles Überleistungen.
01:02:02: Ja, das muss sich einfach auch lernen, dass es so ist und vor allem ist es eben gerade für solche Menschen wichtig, das zu hören.
01:02:12: Weil es eben oft braucht es schon viel bis das ins Herz rutscht.
01:02:17: Dass man wirklich geliebt ist... Ich dachte vorher,
01:02:21: wo hängt's wohl bei der Damare?
01:02:22: Ist hier oben noch
01:02:25: oder...?
01:02:25: Das ist
01:02:26: ja nicht nur ein Marathon.
01:02:27: Es sind ja Universen, obwohl es plus drei Zentimeter sind!
01:02:32: bei anderen Menschen.
01:02:33: Es macht halt einsam auch, weißt du das ist das Problem?
01:02:37: Also die ganze Kindheit war ich sehr einsam und ich glaube auch dass diese Einsamkeit tut mich auch oft ein weil man nicht mithalten kann.
01:02:44: aber man schätzt dann auch die einzelnen Freunde die da sind die einzelne Geschwister oder einfach Menschen die ja Die, die einem nie losgelassen haben.
01:02:58: Ich habe eine Freundin, die ist seit fünfundzwanzig Jahren meine Freundin und hat mich in jeder überall auch besucht.
01:03:06: Das kann man nicht kaufen.
01:03:08: Ich frage mich gerade,
01:03:10: wie
01:03:10: viele Teile wir aus der Sendung
01:03:12: haben.
01:03:12: Oh, ich glaub gut!
01:03:14: So, ich danke dir sehr.
01:03:15: Ich hab
01:03:15: kein Gespür für die Zeit, du hast das Gespüren.
01:03:19: Du brauchst jetzt die Schlussfragen, gell?
01:03:20: Ja,
01:03:20: aber ich brauche gar nichts.
01:03:23: Ich hänge ja auch mit drin.
01:03:24: Für mich ist es ja auch herrter zum ersten Mal deine Gesichter und... Genial und hilfreich, dass du das ansprichst.
01:03:31: Wirklich, wirklich!
01:03:33: Das ist so...
01:03:34: Das ist mir einfach wichtig auch genau.
01:03:37: Das Leben, dein Leben.
01:03:38: Ja,
01:03:40: jetzt Leute, die in solchen Situationen sehen, das gibt immer wieder... Gott kann immer wieder etwas machen.
01:03:49: Danke.
01:03:50: Ein Buch, das du nicht nur einmal gelesen hast?
01:03:53: Ich habe gedacht, ich bin wahrscheinlich die erste, die das sagt.
01:03:55: Ich habe vielleicht als Kind einmal ein Buch zu Ende gelesen, weil ich musste in der Schule.
01:04:01: Aber mit dem ADH ist ganz schlimm, kann nicht lesen.
01:04:05: Gut!
01:04:05: Aber ich hab vorher gesagt die Fersse... Ich glaube das ist mein Buch einfach einzelne Ferse, die mir durchs Leben wichtig geworden sind und es reicht.
01:04:14: Es reicht mir völlig, auch kein Buch.
01:04:19: Ich wollte
01:04:20: nachher einschicken.
01:04:21: Oh, wirklich?
01:04:23: Ich fange schon an, aber ich schaffe es dann meistens nicht.
01:04:25: Es
01:04:26: gibt seine Kids
01:04:26: oder... Wirklich?
01:04:30: Nein, das ist so.
01:04:31: nur kurz zum Buch.
01:04:32: Ich bin gut im Bücher bestellen, ihm anfangen zu lesen, einen Drittel und dann irgendwo schaffe ich's da nicht.
01:04:39: Aber weißt du, wir haben jetzt eine spezielle Beziehung vielleicht.
01:04:43: Vielleicht schaff ichs das
01:04:44: ja.
01:04:45: Sagen wir's dann!
01:04:47: Doch,
01:04:49: doch.
01:04:49: Ich stelle dir vier Fragen... ich weiß aber nicht ob wir die... würde ich denn lieber rausschneiden, dass man es antritt ist so wichtig?
01:04:56: Ja ja.
01:04:57: Wozu du heute leichter Nein sagen kannst als vor fünf Jahren.
01:05:00: Das interessiert mich auch.
01:05:01: Ja, ich habe eben noch nichts vergessen.
01:05:04: Genau.
01:05:09: Dinge, die mich überfordern also wo irgendwo dann dieser Druck zu stark wird und die mir nicht gut tun oder finde ich auch ganz schwierig und einfach mich abgrenzen, egal was andere denken.
01:05:26: Wirklich!
01:05:26: Auch Beziehungen die mir nicht gut tun oder wo mich immer wieder triggern oder wie man so schön sagt heute gibt es einen Wort aber das ist gar nichts.
01:05:35: Ich
01:05:35: weiß auch nicht, was du meinst.
01:05:36: Ich hätte jetzt Triggern gedacht
01:05:37: aber... Ja ja, Triggeren genau!
01:05:39: Das ist wahrscheinlich aus das...
01:05:41: An welche Überzeugungen verhaltensweißen und oder gewohnt?
01:05:43: Guck
01:05:43: dich habe ich gemeint.
01:05:44: Ja
01:05:44: gut, das passt.
01:05:45: Ja das ist richtig, das kommt... Das ist
01:05:47: das noch modernere Wort.
01:05:49: Hiffer als Triggerm.
01:05:52: Das ist ein Triggerman.
01:05:54: Toxisch,
01:05:54: toxische
01:05:56: Beziehung also mit diesen Überzeugung in Verhaltensweisen oder Gewohnheiten.
01:06:02: Was ich geändert habe.
01:06:04: Ja,
01:06:04: was der geholfen hat?
01:06:05: Ja genau.
01:06:05: also es gab Zeiten da war ich nur in der Wohnung und jetzt würde ich in der Größe ein Mal spazieren oder einmal schwimmen das einfach ein bisschen mehr etwas für mich tun ja auch manchmal zu Hause sein weil ich einfach zu viel Reize nicht vertrage dass sich wieder zurückkommen.
01:06:30: Hat dich das jetzt gestresst?
01:06:32: Nein, es ging.
01:06:33: Es ging tatsächlich... Obwohl ich ... Das müssen wir nicht aufgreifen aber Ich bin Migraine-Patientin.
01:06:39: Eigentlich schon oft wird durch Licht Migraine getriggert Aber nein, es gingen gut.
01:06:45: Ja
01:06:46: Bei unter dem Sturm des höchsten Sätzen Also das bin ich nicht
01:06:49: Unter den Lampen Oder unter.
01:06:51: Gott hält seine Hände immer.
01:06:52: Das ist
01:06:53: sowieso cool.
01:06:54: Und jetzt kommen die Frage nach dem Plakat in Zürich
01:06:58: In Züricher genau Der Herr, der dich sieht.
01:07:04: Ich habe diesen Vers vor zwei Jahren entdeckt noch mal neu von der Frau von Brunnen wo sie sagt ich habe den Gott getroffen, der mich sieht und das kann ich sagen er sieht mich im Kleinen obwohl es wirklich sehr viele Untergänge gab.
01:07:25: aber irgendwo hat das immer wieder geschafft
01:07:29: Und die Untergänge hören ja nicht auf?
01:07:31: Nein,
01:07:32: nein.
01:07:32: Und trotzdem ist Gott
01:07:33: da?
01:07:34: Ja, er ist da, genau.
01:07:36: Manchmal trägt ein wirklich nur ein Wort.
01:07:38: Also einmal hatte ich drei Monate.
01:07:42: Wirklich jeden Tag süd sich gedanken.
01:07:44: Ich musste dann auch in die Klinik.
01:07:46: Hab gar nichts mehr geschaffen.
01:07:47: Nur noch Tortellini oder eine Pizza in den Ofen und sonst lag ich nur im Bett drei Monate... Und es war nur das Wort Hoffnung und Gnade.
01:07:57: Nichts anderes mehr da, nichts und noch Jesus!
01:08:01: Ich habe oft einfach diese Worte gesprochen – Jesus, Hoffnung, Gnaden, Jesus, Hoffnung.
01:08:06: Nur das.
01:08:07: Ich konnte auch mit der Familie nichts mehr.
01:08:10: Das war einfach so.
01:08:11: Dann war's dann irgendwann wieder in die Klinik.
01:08:13: aber er schafft das manchmal.
01:08:19: Ich glaube Gott ist eben nicht so der, man muss die ganze Bibel kennen.
01:08:23: Gott für mich….
01:08:25: Weil ich denke auch an anderen Orten, wo es keine Bibel gibt.
01:08:29: Er kann ja begegnen und mir hat er ... Ich hab nie gelesen!
01:08:32: Ich kenne Geschichten, vielleicht ein paar Fersen, aber Hoffnung glaube Jesus,
01:08:40: das reicht für mich.
01:08:41: Der Herr segne unbehüte dich, das wünsche ich dir.
01:08:44: Und er lege seinen Frieden auf dich.
01:08:46: Danke.
01:08:46: Das
01:08:47: will ich.
01:08:47: Wünsch ich dir auch.
01:08:50: Dankeschön.
01:08:57: Tolle Aussagen oder?
01:08:58: Hinterlass der Damaris dicke dicke, dicke fette Daumen mehrmals.
01:09:03: Und wenn ihr den Kanal noch nicht abonniert hattet macht das.
01:09:07: Lasst einen Daumen da, sagt er ich schon.
01:09:11: und was mir auch wichtig ist.
01:09:14: Der Film kommt jetzt auf Bibeltv in einer gekürzten Übersetzung.
01:09:18: Das heißt es ist für uns eine arbeitende Produktion und wir sind
01:09:23: ein
01:09:23: eingetagener Verein der nicht irgendwas
01:09:27: abrechnet auch nicht bei
01:09:29: Bibeltiffern.
01:09:30: Das heißt, wir sind auf Unterstützung, auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
01:09:35: Mir fällt sowas immer nicht ganz so einfach zu sagen weil es gibt immer diese Neurikler die sagen ihr könnt nur vom Geld drehen machen wir nicht.
01:09:42: aber heute zum Beispiel weil's einfach Geld kostet woher nehmen wenn ich stehe?
01:09:49: So ist es und Ich darf euch jetzt schon auf den nächsten Film aufmerksam machen.
01:09:55: Der geht dann keine ca.
01:09:56: setzig Minuten
01:09:57: lang, sondern
01:09:58: der ist knapp eine Dreiviertelstunde.
01:10:01: Freut euch auf dem nächsten Film!
01:10:03: Aber jetzt geht erstmal mit dem
01:10:04: was ihr gehört habt
01:10:06: in euer Leben.
01:10:08: Zwei Wochen da neue und bis dahin bleibt oder werdet super prom machts gut und tschüss.