superfromm

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Transkript

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00:00:01: Ich glaube, ich habe noch nie einen superformen Beitrag mit einem Witz begonnen oder Spässe wie der Schwabe sagt.

00:00:18: Also ich probiere es mal!

00:00:22: Da ist ein wunderschönes Haus, Hangelage Stuttgart, Stuttgarthäumaden also traumhaft, mortsteuer und wundeschön.

00:00:35: Und der Garten ist gepflegt und die Rabattplatten drinnen, Gras von tollen Platten.

00:00:41: Alles Hammer!

00:00:42: Und wie es halt bei den Schwaben so ist das Gras akkurat geschnitten und wahrscheinlich in Rollerasen extrem dunkelgrün.

00:00:50: Und vor dem Haus steht ein Obdachloser und fragt sich ob ich da jetzt reinlaufe und klingel oder ob ich weiter gehe?

00:01:02: Aber er macht.

00:01:05: Also geht er dahin, läuft über den schönen Weg und klingelt an der Tür.

00:01:11: Nach einer Weile kommt eine ältere Dame und öffnet ihm die Tür und guckt natürlich erstaunt!

00:01:19: Und sie trägt einen Schurz und das ganze Haus drömt da Bratenduft durch.

00:01:24: Das ist gerade im Kochenchef, ich haus drauf wahrscheinlich über halb zwölf sein oder so... ...das Essen auf dem Tüste.

00:01:34: Und dann sagt die Frau zu diesem Obdachlose, ist natürlich immer kritisch was der Typ hier will und wahrscheinlich wieder wieder Geld oder irgendwas.

00:01:42: Sie sagt, was wählen sie?

00:01:44: Klammer auf!

00:01:44: Was wollen sie?

00:01:47: Dann krecht's der Obdachtlose.

00:01:52: Ich hab seit vier Tagen nichts gegessen.

00:01:57: Dann sagt die schwäbische Hausfrau, dann misst es sich halt zwänger.

00:02:03: Auf gut Deutsch, dann mussten sie sich eben dazu zwingen.

00:02:07: Superwitz,

00:02:07: oder?!

00:02:08: Lachen wir morgen noch, dann müssen sie sich halt dazu zwingen.

00:02:14: Irgendwas muss ja in der Körper rein!

00:02:17: Was liegt nahe als das als Anmoderation zu nehmen für eine Frau die süchtig wird?

00:02:26: Nämlich auf Abnehmen, die nichts mehr ist... Die dünn sein will, die schön sein will,... ...die dem Traumpild der jungen schönen Frau entsprechen will und fängt an Ganz bewusst zu sagen, ich verweigere jetzt das Essen.

00:02:50: Was machen wir denn als Eltern wenn wir das sehen?

00:02:55: Sagen wir zu ihr... oder zu ihm, es gibt ja auch Jungs dieses Mal.

00:03:00: Du musst jetzt was essen dann musst du halt zwingen wie der Schwabe sagt.

00:03:05: Zwing dich dazu!

00:03:06: Ist jetzt etwas?

00:03:07: Bringt das was?

00:03:08: Ne!

00:03:10: Das sind Beteuerungen, das sind Aussagen die uns eher beruhigen und sagen naja jetzt haben wir alles getan aber das hilft gar nichts.

00:03:20: weil es ein Kopf stattfindet ist es eine Suppe.

00:03:24: Das sind tiefe Spuren im Hirn, die eingefraßt werden.

00:03:29: Und selbst wenn man merkt ich das Ding bringt mich um und ich will eigentlich anders leben können dass die Betroffenen so gut wie nicht.

00:03:41: Da hilft keine schwäbische Hausfrau.

00:03:45: super Rezept und es hilft auch kein... Ach, wie sage ich das?

00:03:51: Zeuto kommt!

00:03:54: Das machen wir jetzt schon.

00:03:56: du schaffst das Gehabe.

00:04:05: Nicole nimmt uns mit rein in diesen Prozess, der immer noch solatend im Kopf warbert.

00:04:15: Der immer noch Teil ihrer Biografiesen auch nie verschwinden hat!

00:04:20: Sie hat ja dieses Essenverweigern so lange gemacht... Da springt man einfach raus und sagt das mache ich jetzt nicht mehr Und das ist es coole, sie hat's geschafft und darüber spricht sie ins Wehen S-Störungen, Depressionen.

00:04:59: Was war zuerst da?

00:05:00: Ist das gleichzeitig gegangen?

00:05:02: Nee ich glaube zuerst tatsächlich.

00:05:04: die Depression und die S-Sstörungen haben sich dann später eingeschlichen.

00:05:08: Hast du das Kommen sehen?

00:05:11: Nein, ich habe es nicht kommen sehen.

00:05:13: Ich glaube um das zu erklären müsste ich wirklich so von vorne anfangen... Machet!

00:05:18: ...ich hatte tatsächlich also ich komme, ich hab einen Russland-Deutschen Hintergrund Schon immer.

00:05:28: Irgendwie die Frage, was mache ich hier?

00:05:30: Warum bin ich hier?

00:05:31: für mich war das Leben immer sehr sinnlos und irgendwie hat sich dieses Gefühl durchgezogen.

00:05:36: unter meiner Teenie-Zeit dann so ganz typisch Ja, bin ich ein bisschen auf schiefe Bahnen geraten und dann hat sich das komplett irgendwie Manifestiert.

00:05:46: also zwei Sachen höre ich Schiefe bahnen gleich Aber diese Traurigkeit ja in der Kindheit Du sagst das dann auch Russland-Deutscher Hintergrund.

00:06:02: Da ist immer ein bisschen Melancholie dabei, ich meine nicht negativ im Gegenteil.

00:06:06: Ich habe viele Freunde und da ist immer etwas Melancholie dabei und auch Weinen was ich nicht negativ meine.

00:06:16: Ich sage es mal Gefühl aber bei dir war das Gefühl so schwer dass es dich niedergedrückt hat.

00:06:27: als Kind schon

00:06:29: Als Kind und ja, ich verstehe was du meinst.

00:06:31: Weil das Ding ist die, diese Russland-Deutsche Geschichte ist auch mit viel Leid und Schmerz und Trauer verbunden.

00:06:38: Das war nicht einfach.

00:06:39: Genau!

00:06:40: Und das ist eigentlich voll interessant weil ich habe mich da letztens auch ziemlich viel mit beschäftigt.

00:06:49: Also so jetzt generell gesprochen, dass das was meine Eltern zum Beispiel nicht machen konnten.

00:06:53: Weil diese waren beschäftigt mit hier ankommen und Sicherheit schaffen und hin und her.

00:06:58: Das ist meine Generation bis gerade viel aufarbeitet davon.

00:07:01: Ich weiß nicht könnte sein, dass es daher kommt aber ich habe mich als Kind schon immer gefragt warum ich hier bin Und meine Mutter hat mir auch erzählt Dass ich sie einmal gefragt hab Mama warum hast du mich geboren?

00:07:11: Ich hatte immer irgendwie schon als kind Diese diese Frage Warum bin ich hier?

00:07:17: Was mache ich hier?

00:07:18: Warum ist alles so schwer irgendwie?

00:07:22: Und das hat sich... Also es hat mich immer begleitet, ja.

00:07:26: Und hat sich nicht verbessert!

00:07:28: Doch jetzt schon.

00:07:29: Nein natürlich!

00:07:30: Immer in der Samenzeit, ne?

00:07:32: Du sagst es ja grad schief gefahren?

00:07:33: Ja, ja, ja...

00:07:35: Nee, es war irgendwie so ein Grundgefühl dass nie weggegangen ist.

00:07:41: Also ich kann mich daran... also wirklich ganz früh in meiner Kindheit... Ich kann mich dran erinnern, das war immer da auch in der Kindergartenzeit, Grundschule Und dann halt ... in der Teenie-Zeit kam irgendwie gefühlt noch so viel anderes dazu.

00:07:54: Ist ja übliche auch, ne?

00:07:55: Das

00:07:55: Übliche und dann ... Ja, wurd's immer dunkler.

00:08:00: ich weiß nicht wie es besser beschreiben könnte.

00:08:02: Und diese krasse Sinnlosigkeit ist einfach mit da!

00:08:06: Ich weiß nicht ob du das auch nachvollziehen kannst aber ich hab mich früher immer gefragt wenn ich mich so umgeguckt habe Wie können Menschen normal leben?

00:08:12: Und irgendwie normale Dinge tun?

00:08:14: Ich habe das nicht verstanden, weil für mich hat sich alles immer schwer angefühlt.

00:08:18: Und da war einfach wirklich kein Licht und ich konnte auch so rückblickend betrachtet nie richtig Freude empfinden.

00:08:27: Kommst du aus einer christlichen, aus einer Frommenfamilie?

00:08:33: Ähm...ich komme aus einer Christlichen Familie, ich komme aus eine Familie die Jesus kennt also von meiner Mutterseite auf jeden Fall.

00:08:41: aber ich bin nicht christlich aufgewachsen.

00:08:44: Ja, das bedeutet als Kind.

00:08:47: Also wir waren schon mit dem Gottesdienst und so meine Mama war früher noch in so einer sehr ja also strengeren Gemeinde.

00:08:54: auf jeden Fall auch Sie hat mit uns immer gebetet.

00:08:57: sie hat uns von Jesus erzählt dass auf jeden fall Und ich glaube ich hatte auch schon immer irgendwie eine Beziehung zu Gott.

00:09:04: Ich kann mich daran erinnern Ich habe auch als kind immer mit Gott geredet und gebeten

00:09:10: Seid es dann so aus?

00:09:12: Gott wieso hast du mich Wieso hast du mich auf diese Erde geschickt?

00:09:18: Oder war das ein bisschen anderer Tenor, ein positiverer?

00:09:21: oder kann man das gar nicht sagen.

00:09:23: Tatsächlich habe ich Gott diese Frage nie direkt gestellt.

00:09:27: Ich weiß gar nicht warum!

00:09:28: Ich wusste Gott ist da und meine Gebete früher waren mehr so... Gott beschützt mich und macht dass das passiert und das passiert also mehr wie so... ja nicht Wunschbrunnen aber

00:09:40: Ja, also Kindlich.

00:09:40: Einfach nicht gebrochen

00:09:42: Schutz ist.

00:09:43: Ich hab Angst, hilft mir, das ist ja völlig in Ordnung.

00:09:46: Aber ich weiß dass er trotzdem immer da war.

00:09:49: Ich kann mich zum Beispiel erinnern früher hatten wir in der Schule mitwochs immer hier Gottesdienst und im Lobpreis weiss ich noch auch wenn wenn ich so nie viel mit Gott geredet hatte wenn ich diese Lobreislieder gesungen habe und ich stand da ich habe Gottesgegenwalt gespürt und das waren Glaub ich aus meiner Kindheit auch die einzigen Momente, wo ich Freude empfunden habe.

00:10:10: Aber so eine tiefe Liebe und Freude in der Grundschule.

00:10:14: Das war ja das waren Momente wo ich heute auf jeden Fall sagen kann Gott sei mal da vor allem in diesen Momenten.

00:10:20: Ja

00:10:22: Und dann kam die Schiefebarn Sade raus So dass übliche Teeny nach links abkommen von der Strecke?

00:10:33: Ich glaube, es fing an mit zwölf, dreizehn.

00:10:36: Also dann kam die weiterführende Schule.

00:10:37: natürlich ne?

00:10:38: Man hat seinen Freundeskreis gewechselt und ich glaub da fing's an dass mich irgendwie... also das diese Traurigkeit, die gefühlt schon immer da war, mich so richtig überrollt hat einfach Und ich hatte muss ich halt dazu auch sagen viele Freunde mit vielen schlimmen Problemen und ich wollte mal helfen.

00:11:00: Ich wusste nicht, dass man anderen nicht helfen kann, wenn man sich selber nicht zuerst geholfen hat.

00:11:06: Und so... Ja ich glaube, ich habe mit dreizen angefangen zur Rauch und dann haben wir ein Wochenende getrunken.

00:11:12: So dieses übliche ja.

00:11:16: Dann ging es halt so mehr und mehr in diese Richtung.

00:11:20: Und die Dunkelheit wurde immer

00:11:21: mehr?

00:11:22: Ja auf jeden Fall!

00:11:25: Weil was dazu kam war das ganze Heimliche also dieses Ja, dieses ganze Versteckte was man gemacht hat und ich habe mich auch beschäftigt mit traurigen Sachen.

00:11:42: Jetzt ist Ende des Jahres und hast du Spotify?

00:11:46: Und dann gibt es am Ende ja immer diese... Ja genau!

00:11:51: Du hast auf AMO-Trip

00:11:52: oder?!

00:11:54: Wenn ich zurückgehe in die Jahre und gucke mir an was ich für Musik gehört habe das war einfach ein richtig krasser Spiegel.

00:12:00: also alles an mir wurde dunkel wo traurig Depressiv wird schwer.

00:12:06: Aus einer Kleidung und einer Haarfarbe?

00:12:08: Also ich weiß nicht so typisch im Unterwegs, nein.

00:12:13: Aber tatsächlich doch es hat sich auch bemerkbar gemacht an meinem Stil... ...an meiner Haar-Farbe.

00:12:18: Ich war jetzt nie irgendwie krass auffällig mit meinen Mäußeren so aber ja doch so normaltypisch halt denke ich.

00:12:28: Wurdest du für deinen Eltern oder Freunden angesprochen dass ihr sagten ey ne können wir das stimmt was nicht?

00:12:36: Ich nicht so direkt, aber was ich immer gehört habe war warum guckst du so traurig?

00:12:41: Warum bist du so Traurig?

00:12:42: und ich hab immer gedacht was wollen die alle von mir.

00:12:45: Bin ich also so als ob man das so...ich wollte mich dasselbe gar nicht eingestehen Aber ich glaube es war schon etwas was man äußerlich auch krass gesehen hat wenn ich mir Urlaubsbilder angucke oder generell Bilder aus dieser Zeit man sieht mich nicht glücklich.

00:12:59: Das Ja Das auf jeden Fall.

00:13:02: Also ich glaub schon dass man das von außen deutlicher gesehen hat, als ich es damals verstanden habe.

00:13:09: War das wie so eine Spirale die sich immer enger dreht?

00:13:12: Ja

00:13:13: auf jeden Fall weil alles was ich gemacht habe wurde mit der Zeit auch irgendwie immer mehr und immer heftiger.

00:13:22: also so auch mit den Freunden.

00:13:24: das trinken wird mehr das rauchen sowieso aber noch tiefer in diese Richtung.

00:13:32: Es wurde immer dunkler.

00:13:33: Auch meine Freundesgruppen wurden immer dunkle und ich mein nicht im Sinne, dass das irgendwie keine liebenswerten Menschen waren oder so.

00:13:38: aber die Probleme, die diese Leute hatten... Und das

00:13:41: geht's?

00:13:41: Ja ja, das wird immer schlimmer und immer hoffnungsloser und Schule wird auch immer schwieriger.

00:13:48: Ja man sucht sich dann die Leute raus, die einen verstehen.

00:13:53: Die einen verurteilen aufgrund dessen was man denkt und wie man denkt.

00:13:57: nur ist halt das Problem.

00:14:00: quasi zwei ertrickten sich runter zehn?

00:14:02: Hundert Prozent.

00:14:05: Und was ich damals leider auch nicht wusste, es gab einen Schulwechsel bei mir weil meine Eltern nur nicht gedacht haben wenn ich die Schule wechseln würde vielleicht besser.

00:14:15: Wenn man aber das Problem nicht behebt dann hat man am Ende dasselbe in grün oder blau oder rot.

00:14:19: schwarz ist wiederholzig ja nur dann halt wenn man Pech hat noch schlimmer.

00:14:25: Haltest du Pech?

00:14:26: Ja auf jeden Fall Weil nach dem Schulwechsel klar, man ist die Neue.

00:14:35: Man hat nicht diese Freundschaften seit der fünften Klasse, es war schwer.

00:14:38: Kein Standing?

00:14:39: Nein.

00:14:40: und dann findet man natürlich die Leute mit den selben Problemen, die Leute, die mit einem Schule schwänzen oder mit einem Blödsinn machen und so.

00:14:50: Und dann hat sich das so durchgezogen.

00:14:54: Was war das Ende vom Lied?

00:14:58: Hat war das eine diagnostizierte Depression oder schwere Depression?

00:15:04: Es war keine komplett diagnostizierte Depression, weil ich habe mal versucht zum Therapeuten zu gehen.

00:15:11: Aber dann bin ich irgendwann einfach nicht mehr hingegangen.

00:15:16: Das Ende vom Lied war dass sich tatsächlich durchgezogen auch bis in meine Ausbildung.

00:15:23: Ich hatte Phasen, wo es immer wieder besser wurde und schlimmer dazu kam die Essstörung Und auch Dinge, die ich damals gar nicht benennen konnte.

00:15:31: Jetzt gibt es Wörter für alles, ne?

00:15:32: Ich hatte richtig Panik ab da... Also so Angst und Panik.

00:15:38: Ich meine viele kämpfen heute mit Panikattacken und Anstürungen.

00:15:40: Heute wissen die Leute was das ist.

00:15:43: Ich hatte das aber ich konnte das nicht benenn'n.

00:15:46: Das Ende vom Lied war dass ich dann in meinem Examen ... Ich hab dann die Ausbildung gemacht zur Krankenschwester und das hat sich dann alles zugespitzt im kurz vor meinem Examen, wo ich wirklich an einem Punkt war.

00:15:58: und es war so viel passiert Thomas.

00:16:00: Ich habe so viel Mist gebaut!

00:16:04: Ich hab gedacht...ich komme da nicht mehr raus.

00:16:07: Ich würde natürlich schon gerne wissen als Zuhörer was vermisst?

00:16:14: Ich meine Mist gebaut im Sinne von ...Ich war so tief drin in Freundschaftene Beziehungen die mich zerstört haben meinen negativen Gedanken meiner Depression in meiner Essstörung, dass ich wirklich zu Hause lag und ich bin aufgewacht.

00:16:31: Und ich wollte nicht mehr leben.

00:16:33: Ich hatte Suizidgedanken!

00:16:35: Ich habe viel zu viel getrunken... ...und ich hab nie jetzt irgendwie Gott sei Dank harte Drogen genommen aber so ein bisschen in die Richtung auch gegangen hat.

00:16:50: Das war ja alles rum um den Tag zu bestehen oder?

00:16:55: Ja, im Endeffekt weil ich hatte also eine Sache die mit allem irgendwie so einher kam.

00:17:02: So eine krasse innere Unruhe und ich wollte mich immer irgendwie betäuben was eigentlich auch interessant ist.

00:17:10: Ich habe so beobachtet.

00:17:11: es gibt zwei Typen Menschen Was so Coping-Strategien irgendwie angeht.

00:17:16: Es gibt die Leute die suchen die suchen dieses Betäubens ruhige.

00:17:20: Und es gibt Leute, die brauchen was zum Aufputschen so.

00:17:23: und ich habe immer etwas gesucht, das mich betäubt, was mir die Angst nimmt, was mich taub macht... Was mir einfach hilft den Alltag zu überstehen im Endeffekt.

00:17:32: Hattest du Angst vor Menschen?

00:17:34: Ja voll!

00:17:36: Ich hatte richtig

00:17:38: Angst.

00:17:38: Dann hast du ja einen richtigen Job.

00:17:41: War ja der Horror.

00:17:45: Oder war dann wieder dieses Gefühl, die braucht meine Hilfe da kann man auch etwas überspielen.

00:17:50: Die brauchen meine Hilfe, dann bin ich jetzt wichtig und dann stehen die etwas unter

00:17:54: mir.".

00:17:55: Das Interessante an meinem Job ist... Ich hatte Ende der zehnten Klasse irgendwann einen Moment.

00:18:01: Ich wusste davon nie was ich machen will!

00:18:04: Und dann hatte ich wie so ein Schalter, der sich umgelegt hat und ich wusste, ich muss Krankenschwester werden?

00:18:09: Keine Ahnung wieso aber ich werde Krankenschwestern.

00:18:11: Und ich habe zuerst ne FESJ gemacht in der Kinderklinik und es war furchtbar.

00:18:16: Ich hab's gehasst Weil ich hab gedacht, Kinder sind mein Ding.

00:18:21: Ich versorg lieber die älteren Leute.

00:18:24: Das ist irgendwie dafür schlägt meinen Herz.

00:18:26: Ich liebe Kinder!

00:18:28: Wir reden hier von Pflege und...

00:18:29: Ja aber die Pflege das war hart, das war mir zu viel weil es ist was anderes Kinder so krank und leidend zu sehen und die Eltern und so.

00:18:36: Und ich habe einfach gemerkt dass es nicht mal im Platz.

00:18:44: Die Ausbildung war für mich alles andere als leicht, allein schon deswegen.

00:18:48: Weil ich sage dir ganz ehrlich... Pflege ist hart!

00:18:53: Man arbeitet in einem schwierigen Umfeld und manchmal auch mit schwierigen Leuten.

00:18:58: Ich meine es überall so, überall wo Menschen sind.

00:19:00: das ist nicht leicht.

00:19:02: aber jetzt im Nachhinein weiß ich, ich brauchte diesen Job um zu lernen mit Menschen zu reden gegen diese Menschenfurcht anzukommen zu erkennen, was für ein Schatz dahinter steckt, Leuten zu dienen.

00:19:20: Ach das ist so vielschichtig, was dieser Beruf mir gegeben hat...

00:19:23: Das sind wir aber in der Gegenwart!

00:19:24: Wir sind ja noch in der Ersteuerung ne?

00:19:26: Ja sorry!

00:19:28: Also damals war das schwer auf jeden Fall es war schwer, aber es hat mir trotzdem geholfen dem irgendwie vor allem diese Angst zu sein gegenzuwirken weil ich musste mich hier überwinden und ich hatte Auch da tatsächlich immer, ich hatte immer gute Leute und Freunde die mir durchgeholfen haben.

00:19:45: Ja aber die Ausbildung war hart man das war nicht lustig.

00:19:51: Wie du sagst heute hat mein Namen dafür und Panikattacken und Angststörungen.

00:19:55: das ist ja immer auch verbunden mit Rückzug.

00:19:58: Und du präsentierst dich ja in der Öffentlichkeit und dann hast noch Schichtdienst.

00:20:03: Das ist alles ein Speed für Angststörung und Panikaattacken

00:20:09: Ja.

00:20:10: Und die Erstörungen, wie sahen sie aus?

00:20:12: Das

00:20:12: hat bei mir auch angefangen ich glaube in der fünften sechsten Klasse und ich kann mich noch an den exakten Moment erinnern wo es angefangen hat.

00:20:23: und zwar kennst du Tumblr?

00:20:25: Tumblr.

00:20:25: Tumblr

00:20:26: das ist das war damals so eine Internet Plattform also wo man auch Bilder teilen konnte und so jetzt in die Tumblr ja Immer Bilder angeguckt.

00:20:37: Ja!

00:20:37: Gerade nach Dichs?

00:20:38: Nein, hoffentlich nicht und schon sagst du es.

00:20:43: Ach größtes grösste Schrott...

00:20:47: Ich habe mir immer Bilder angeschaut von Mädchen die sehr dünn waren weil ich war nie krass übergewichtig aber ich bin groß ich war immer groß meine Freundinnen waren klein und zierlich und ich hab mich immer gefühlt wie ein Monster Und ich hatte auch immer irgendwie Ich wollte immer so gemocht und geliebt werden, hatte das Gefühl ich bin es nicht.

00:21:08: Und dann saß ich vor Tumblr in meinem Zimmer alleine.

00:21:11: Und ich weiß noch ... wie ich im Kopf richtig Ja gesagt habe zur Essstörung?

00:21:16: Ich hab wirklich gedacht okay wenn das der Weg ist dass ich so ausziehe wie die Mädchen auf den Bildern Dann will ich das auch, dann sage ich jetzt ja dazu.

00:21:24: So hab' ich gedacht in meinem so inneren einfach.

00:21:28: Heute weiß ich... Dass sich damit eine Tür aufgemacht hat Ganz bewusst Und dann fing's an.

00:21:38: Erst mal ganz harmlos, so wie es ist.

00:21:39: Ich hab angefangen weniger Süßigkeiten zu essen und abends nichts zu essen.

00:21:44: Dann habe ich Gewicht verloren.

00:21:46: Dann hat sich das gesteigert und gesteiggert.

00:21:52: So entwickelte sich dann im Endeffekt die Erstörung.

00:21:56: Ich war schon irgendwann sehr dünn, also so dass meine Mutter auch ... Das glaub ich wirklich gemerkt hat und eingeschaltet hat mich dann auch explizit aufgefordert hat zu essen.

00:22:10: Also du hast die Depression ohne Therapeuten und ohne Ärzte geschafft?

00:22:18: Ja!

00:22:20: Und die Erstörung auch?

00:22:24: Ja, zuerst schon das Ding ist ich habe ja alles gemacht ums zu verstecken.

00:22:30: meine Eltern waren viel meiner Mama arbeitet selber in der Pflege, die waren arbeiten.

00:22:36: Ich hab noch drei Geschwister, zwei, die da noch zu Hause gewohnt haben und wie gesagt das ging dann irgendwie so weiter irgendwann.

00:22:47: ich war damit der Schule glaube ich auf einer Ruderfahrt mit einer Freundin.

00:22:52: es war eine Woche und zwar auch Ich weiß nicht, was mich damals geritten hat.

00:22:57: Das war eine Katastrophe!

00:22:59: Auf jeden Fall habe ich da auch noch ne Woche ne Müsli-Riegel gegessen wenn überhaupt und ich bin zurückgekommen.

00:23:04: Da hatte ich mein tiefes Gewicht und die Hose, die mir davor noch gepasst hat, ist mir wirklich runtergerutscht und meine Mutter hat mich abgeholt, hat mich angeguckt... Ich weiß es nicht, ich müsste sie fragen aber ich glaube, da hat sie so richtig gesehen, stopp, irgendwas geht da nicht.

00:23:19: Und dann Mit dem Schulwechsel und allem hatte ich auch ein Gespräch bei, bei so einer Hilfsstelle mit meiner Mutter zusammen.

00:23:26: Und hatte dann auch kurze Zeit eine Therapeutin wo ich dann hingegangen bin aber nicht lange.

00:23:36: Du sitzt ja jetzt vor mir?

00:23:37: Ja!

00:23:38: Und bist wirklich überhaupt nicht ähnlich gekehrt traurig irgendwas.

00:23:43: Wie kam es zum Wechsel und wann und wie ist das Ganze passiert?

00:23:48: Das war eine Nacht Und zwar kam ich dann wie gesagt zu meinem Tiefpunkt und das ging alles über Jahre.

00:23:55: Das waren jetzt keine, das war eine wirklich lange Zeitabschnitte.

00:23:58: Ich hatte auch mit der Essstörung Dann kurz ne Phase wo es besser wurde.

00:24:03: also ich zugenommen hatte danach und in Notär.

00:24:05: aber Das Ding ist was viele Leute irgendwie auch nicht verstehen Eine Essstörung ist im Kopf.

00:24:10: Also dass hat nichts mit dem Äußeren zu tun Mit deinem aktuellen Gewicht oder sonst irgendwas Sondern das sind deine Gedankenmuster und das was in dir passiert.

00:24:21: Deswegen, ich glaube es hat eine Zeit geschlummert.

00:24:24: Aber dann kam's wieder kurz vor meinem Examen halt und ... Dann hatte ich diesen Tiefpunkt... Und ich lag zu Hause im Bett und ich war fix und fertig und ich ... Thomas, ich konnte nicht mehr!

00:24:38: Ich hatte kein Bock mehr auf dieses Leben wirklich.

00:24:43: Ich wollte einfach nur sterben.

00:24:46: Und ähm

00:24:47: ...

00:24:48: Ich hab dann gebetet Und ich hab ja davor auch gebetet und so, ne?

00:24:53: Ich habe mich nie ... Also... Ich hab an Jesus geglaubt.

00:24:55: Aber ich glaube, ich hab das nie so ... Ich hab ihm nie alles von mir gegeben!

00:25:00: So.

00:25:02: In dieser Nacht war aber was anders, weil ... Ich kann mich dran erinnern, ich habe mich aufs Bett gesetzt oder gekniet und ich hab gebeten und gesagt Gott, Jesus wär auch immer Wenn du echt bist, wenn meine Mutter recht hat, ich kann nicht mehr Ich will nicht mehr, ich hab kein Bock mehr.

00:25:24: Ich weiß, ich habe viel falsch gemacht.

00:25:26: hervergib mir.

00:25:27: Ich will dieses Leben nicht?

00:25:29: Wenn du es willst, kannst du's haben!

00:25:31: Ich bin fertig.

00:25:32: Wirklich gesagt, ich bin einfach

00:25:33: fertig.".

00:25:36: Und dann bin ich eingeschlafen und am nächsten Morgen aufgewacht.

00:25:42: Boah, das ist eigentlich so krass auch wenn ich daran zurückdenke... ...ich weiß nicht ob es dir auch so ging mit der Depression aber ich hatte immer das Gefühl ich habe so Tonnenlast auf mich Ich konnte nicht frei atmen, alles war wie gesagt so schwer und dunkel.

00:25:57: Und ich hatte nie Frieden!

00:25:59: Ich konnte auch nicht lange schlafen, ich war so eine Frühaufstere, nicht weil ich wollte, ich hatte keine Ruhe zu schlaven.

00:26:07: Dann bin ich am nächsten Morgen aufgewacht, habe die Augen aufgemacht, hab mich aufgesetzt und mein erster Gedanke war... Oha okay, ich bin jetzt verrückt geworden.

00:26:15: Irgendwas ist anders.

00:26:17: Ich hatte zum ersten Mal Ruhe im Herzen Aber so eine richtig krass übernatürliche Ruhe, die ich davor nicht kannte und nirgendwo wirklich noch nie gefunden habe.

00:26:27: Egal wie viel ich getrunken hatte oder sonst irgendwas gemacht hab, egal wie dünn ich war... Das was ich gefühlt habe oder was ich gespürt habe, was so richtig tief in mir drin passiert ist, das kannte ich nicht.

00:26:39: Ja dann bin ich zu meiner Mutter gelaufen und meine Mutter... Ich glaube Gott ist echt!

00:26:48: Und meine Mutter so, ja ich weiß habe ich doch gesagt nicht so.

00:26:50: nein Mama du verstehst

00:26:51: was Neues.

00:26:52: Gott

00:26:52: ist echt!

00:26:54: So der ist echt glaubt er ist echt und das war so der Anfang von einem richtig krassen Prozess und eine Reise die immer noch nicht also die Leben lang weiter geht.

00:27:04: aber Ja Das war der Wendepunkt.

00:27:08: Heißt es dass Du Von Jetzt auf Gleich Komplett clean warst, was die trüben Gedanken betrifft und keine Angst ertragen, keine Panik.

00:27:17: Ich wünschte ich könnte sagen ja so war es aber nein natürlich nicht!

00:27:20: Darauf will ich raus!

00:27:23: Wieso auch?

00:27:24: Nein absolut nicht.

00:27:25: also ich muss sagen... Es gab so ein paar Dinger die hat Gott mir so weggenommen.

00:27:31: Die Erststörung gehört aber nicht dazu.

00:27:34: Die Depression Ja also dieses Dieses sinnlose war weg, aber es war ein Prozess.

00:27:42: Es war jetzt nicht von heute auf morgen.

00:27:44: Ich bin an dem Tag aufgewacht und was ich verändert hatte, war dieser Frieden Und ich wusste halt wie gesagt okay irgendwas Irgendwas ist weg und Dann dann ist es halt losgegangen.

00:27:57: also die Essstörung das ist das war glaube ich mit der Der längste Prozess und der längste Weg auch mit der härteste Weg Ja, also das ist...

00:28:13: Du sagtest ja zu Recht.

00:28:15: Sagtest du dass es eine Kopfsache ist?

00:28:19: Die sich eingefräßt hat und wo man immer je nach Situation in der Gefahr steht in diese Spur die im Hirn ist oder abzurutschen.

00:28:31: Ist das bei dir schon weg oder ist die Spur zu oder stehst du immer noch hinter Gefahr mit Leuten drüber reden, wenn du merkst da kommt wieder so ein Brutschen.

00:28:44: Also ganz ehrlich ich hatte tatsächlich jetzt vor kurzem erster Moment wo ich wirklich dachte ich war komplett damit fertig wo Gott mich liebevoll aber hart überführt hat dass doch noch Reste sind die loslassen muss und das meine ich mit Prozess.

00:29:01: Und das Schöne an Jesus ist Er macht nichts ohne dein Einverständnis Er führt dich so, wie du es brauchst und verstehst.

00:29:11: Und er ist gnädig und geduldig mit

00:29:13: dir.".

00:29:14: Und das durfte ich erleben!

00:29:16: Also ... Das Ding ist... Es geht da auch sehr viel um Glaubenssätze.

00:29:20: Was bei mir hinter dieser Essstörung gesteckt hat war Ich bin nur liebenswert wenn ich dünn bin.

00:29:26: Und der letzte Rest den ich jetzt auch wieder realisieren durfte Dass sich das zwar verstanden habe dass ich für andere nicht liebenschwärter bin Wenn ich dünger bin.

00:29:38: Was bei mir noch gehaftet hat, war dieses Aber für mich selber muss das auch so sein.

00:29:43: Ich darf mich selber nicht nur lieben wenn ich die dünste Version meiner selbst bin.

00:29:49: und Das sind so richtige Lügengebäude die zerbrochen werden müssen ist eine geistliche Sache.

00:29:55: Wie bist du an diese Lügen Gebäude ran gekommen?

00:29:58: Die zeigen sich ja nicht auf Anhebe.

00:29:59: Nein

00:30:01: Ja wie gesagt es waren Prozesse Richtig viel Hilfe auf diesem Weg auch und Gott hat mir immer die richtigen Leute gebracht.

00:30:11: Gott hat viel gesprochen durch Träume, ich hatte zwei richtig tolle Frauen, die ich davor im Traum gesehen habe tatsächlich, die für mich gebetet haben, auch für Befreiung in dieser Sache.

00:30:26: Ich hatte gute Freunde mit denen ich reden durfte Und dieses Jahr tatsächlich auch Seelsorge.

00:30:33: und ja deswegen ist es viel was da zusammengespielt hat am Endeffekt.

00:30:40: Hast du Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, Dinge die du nicht mehr gedanklich rangehst oder reingehen solltest?

00:30:51: Mit Zug auf die Essstörung

00:30:53: und auch auf Depression?

00:30:55: Ja!

00:30:56: So eine brutale Maßnahme.

00:31:00: Als Gott anfing das ja mir aufzubröseln Hat der mir einmal so... Gott spricht ja zu Leuten hat Gott mir gesagt, nimm deine Waage und zerschlag sie mit einem Hammer.

00:31:15: Und ich hab damals meinen Freund jetzt mein Ehemann angerufen und war so... Hi!

00:31:21: Kannst du mich abholen?

00:31:22: Kannst Du den größten Hammer mitbringen, den du hast wie Fahne in den Wald?

00:31:26: Und er so... Okay.

00:31:30: Und dann hat er gefragt warum?

00:31:32: Ja, ich muss meine Waage zerschlagen Ich, es hat wahrscheinlich total bescheuert gewirkt.

00:31:37: Aber das war ein wichtiger Tag für mich und wir sind in den Wald gefahren Und er hatte natürlich einen Handtuch mit.

00:31:41: Wir haben da keine Scherben gelassen oder so ne?

00:31:43: Und ich habe diese Waage die mich kontrolliert hat Mit dem Haar-Homad zerschlagen.

00:31:49: Das hätte ich auch gern gesehen.

00:31:50: Da

00:31:51: Ja!

00:31:51: Das war Ein bisschen weird aber absolut nötig.

00:31:55: Du, das ist wie eine Kette Die um dich, die dich umgebt und du... Da braucht man Hammer dafür?

00:32:01: Ja auf jeden Fall Und das ist meinig, es waren diese Essstörungsgeschichte.

00:32:06: Das war kein von heute auf morgen, das war keine Fixelösung, ein richtiges Durchkämpfe mit dem Heiligen Geist weil Gott wusste ich muss am Ende sicher stehen können wenn Angriffe können.

00:32:20: also kommen in der Hinsicht einfach ja und deswegen das war eine Bildreise.

00:32:28: Und die traurige sinnsuchende kleine Nikolf in seiner Zeit?

00:32:34: Kommt die ab und zu noch hinterm Eck vor?

00:32:37: Nein.

00:32:37: Die gibt es nicht, dies gestorben.

00:32:40: Weil ich jetzt ganz genau weiß... Ich bin kein sinnloser Zellhaufen!

00:32:46: Ich bin ein Kind Gottes und er hat mich erschaffen.

00:32:49: Er hat sich mich ausgedacht und genau perfekt so gemacht wie ich bin.

00:32:53: Und ich bin hier weil Gott einen Plan für mich hat.

00:32:56: Und dass solange ich auf dieser Erde bin und atme Deswegen, das gibt's nicht mehr.

00:33:01: Sinnlosigkeit gibt es nicht bei Jesus.

00:33:04: Alles hat seinen Sinn.

00:33:05: Ich... dass ich hier bin, das hat Sinn.

00:33:08: Ja.

00:33:09: Das ist das kandioseste Schlusswort, dass ich schon seit längerer Zeit gehört habe.

00:33:13: Danke Nicole!

00:33:14: Und trotzdem wer ist Gott für dich?

00:33:15: Wenn man so ein Statement raushaut.

00:33:18: Wer is' Gott für Dich?

00:33:19: Alles.

00:33:20: Ohne Gott geht gar nichts.

00:33:22: Gott ist mein Vater.

00:33:23: Mein Gott, mein Herr, mein besser Freund die Liebe meines Lebens ohne Jesus Nichts, Gott ist alles für mich und das meine ich so.

00:33:32: Wenn dich einer fragt warum ... Nicole wie soll ich an Jesus glauben?

00:33:36: Was würdest du ihm sagen?

00:33:39: Weil dieses Leben hier auf dieser Erde, dass es nicht Alles!

00:33:42: Das ist so viel im Vergleich zur Ewigkeit, die unendlich ist Und Du solltest an Jesus Glauben weil nach dem Tod geht's weiter und Es würde.

00:33:52: ohne Jesus macht es keinen Sinn.

00:33:54: einfach Da ist eine Ewigkeit und da ist ein Gott, der dich liebt.

00:33:58: Der dich sieht und er diese Ewigkeiten mit dir verbringen

00:34:00: möchte.".

00:34:02: Ja... Und das jemanden, der Dich sieht und kennt und liebt, der all deine Wunden heilen kann, der Wunder tut, der genauso wirkt, der spricht!

00:34:09: Du kannst zu keinem Menschen auf dieser Welt eine so enge und schöne Beziehung haben wie zu Jesus Christus.

00:34:15: Amen!

00:34:18: Sagt man für uns ne?

00:34:19: Also cool!

00:34:21: So, danke.

00:34:23: noch vier Schlussfragen.

00:34:25: Buch, das du nicht nur einmal gelesen hast.

00:34:26: Gibt's so was?

00:34:28: Ich bin kein Mensch der Bücher zweimal liest aber ich kann einen Buch sehr empfehlen für alle Leute die Englisch sprechen können oder Englische verstehen und zwar The Posture von Lovie Elias.

00:34:39: Da geht es um die richtige Herzenshaltung vor Gott.

00:34:43: Hab er ja nie gehört.

00:34:46: Was

00:34:46: sagt sie?

00:34:48: Ja klar, ist es das?

00:34:51: Und dann was gehts da?

00:34:52: Es geht um im Endeffekt die Basics, um Gottes Stimme zu hören.

00:34:56: Um geistlich zu wachsen und um die richtige Herzenshaltung

00:35:03: vor Gott.

00:35:03: Wer ist denn das?

00:35:05: Das ist ein amerikanischer Prophet und Prediger.

00:35:10: Noch nie gehört!

00:35:12: Ja es ist auch nicht so bekannt hier.

00:35:14: Gut.

00:35:15: Und doch fünf Jahre passt doch eigentlich ganz gut.

00:35:20: Die zweite Frage.

00:35:21: Wozu kannst du heute leicht an einen sagen als noch vor fünf Jahren?

00:35:24: Zu

00:35:24: allem?

00:35:28: Nein, ich kann nein sagen zu allem was meine Grenzen überschreitet.

00:35:33: Was ich gelernt habe mit Jesus' Grenzen zu setzen und das auf eine gesunde Art und Weise.

00:35:37: Ich kann Nein sagen zu lügen in meinem Kopf zu falschen Gedanken.

00:35:48: würde ich so beantworten.

00:35:50: Und die dritte Frage, welche Überzeugungen Verhaltensweisen und oder Gewohnheiten, die du dir in diesen fünf Jahren angeeignet hast haben dein Leben definitiv verbessert?

00:36:02: Eine Gewohnheit ist auf jeden Fall nicht zu gemeint zu mir selber zu sein sondern Jesus sagt ja wir sollen die anderen so leben wie wir uns selber lieben.

00:36:11: Wie wir uns selbst!

00:36:12: Und es fängt da an.

00:36:13: weißt Du Thomas was ich gelernt habe?

00:36:15: bei Jesus sind immer die Basics Deswegen mich selber zu lieben, mich selber anzugucken durch Gottes Augen und zu verstehen ich bin Gottes Kind.

00:36:26: Ich bin ein Geschöpf Gottes!

00:36:28: Und wenn ich das bei mir anfange dann kann ich alle anderen Menschen auch so sehen und lieben.

00:36:34: Genedigt zu sein mit mir selber und mit anderem... ...und weitensweisen Natürlich alles, was mit einher kam.

00:36:46: Nicht mehr trinken rauchen und so.

00:36:47: Das sind auch diese, sag ich mal Kleinigkeiten.

00:36:49: aber das...

00:36:50: Ja mit riesen Ausdrückungen.

00:36:51: Mit

00:36:51: Riesen.

00:36:52: Absolut!

00:36:54: Und deshalb noch die letzte Frage.

00:36:55: Die vierte und zwar wenn du in Bonn einen Plakat aufstellen könntest an der meist befahrenen Straße Was würde er auf dem Plakat stehen?

00:37:08: Du bist kein Zufall.

00:37:09: Es ist auch wieder basic.

00:37:11: Aber das Wichtigste Weil das meine tiefste Lebensfrage immer war, dieses Warum bin ich hier?

00:37:20: Wer will mich hier?

00:37:21: Was mache ich

00:37:22: hier?".

00:37:22: Ich würde schreiben du bist kein Zufall.

00:37:25: Du bist von Gott gemacht und geliebt und gesehen weil ich glaube dass das etwas ist was alle Menschen hören müssen und richtig verinnerlichen müssen Und es ist auch meiner, also einfach das was ich jedem sagen würde.

00:37:38: Da ist ein Gott der dich sieht, der dich so sehr geliebt hat dass er für dich am Kreuz gestorben ist und du bist frei wenn du das annimmst unter deinem Glaubst.

00:37:44: Und nicht nur das, er lebt in dir!

00:37:46: Er verändert deinen Herz... ...und er geht mit dir durch das größte Abenteuer und die beste Reise deines Lebens einfach.

00:37:56: Leben mit dir so macht Spaß!

00:37:58: Denen gibt's nichts hinzu zu pfügen?

00:38:00: Danke!

00:38:08: Nein, ich werde keine Witze mehr erzählen.

00:38:09: Ach woher?

00:38:10: Vielleicht mal einen wenn er passt Aber Witz hin oder her gibt dann Nicole ganz viele Daumen und in zwei Wochen kommt der nächste Film.

00:38:22: Und bis dahin bleibt oder wer dazu performt.

00:38:24: machts gut und tschüss.

Über diesen Podcast

superfromm kommt wöchentlich.
superfromm ist ein Mix aus Drama, Comedy und Alltagszoff.
Vor dem Mikro ist im Atelier. Hier hocken Alltagshelden. Also Leute, die ihr Leben meistern. Manchmal hart an der Grenze zum Machbaren. Mutige Typen, die a) unbequeme Entscheidungen treffen und b) diese auch durchziehen.
Respekt.

von und mit Thomas Meyerhöfer

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