00:00:03: Hier gegen Lüber ist ein Hospiz und da waren wir gerade drin.
00:00:07: Und das war sehr bewegend, es ist eine ganz spezielle und besondere Aufnahme in der Superfrom-Historie.
00:00:14: Wir haben vor wenigen Tagen erst einen Inweis bekommen, eine Info.
00:00:19: Jemand liegt im Hospiz, er wird gerne noch seine Geschichte erzählen und wir haben das natürlich gerne gemacht und das war für uns sehr bewegen für uns als ganzes Team.
00:00:27: Kamera und Ton und von mich Ich werde gleich sehen.
00:00:31: Heinrich erzählt über seine Gefühle jetzt kurz vor dem Himmel.
00:00:39: Er sagt, er weiß nicht wie lange es dauert und das sagt so im Spaß eigentlich.
00:00:44: Naja wenn der Film bearbeitet wird oder dann veröffentlicht wird dann geht mir's gut.
00:00:49: ich brauche keine Verkabelung mehr und nichts.
00:00:52: sehr bewegender Film der voller Hoffnung ist und voller Zuversicht Und ich hoffe, dass das bei euch ankommt.
00:01:00: Diese Vorfreude auf der Himmel und die Auswirkungen, die du jetzt vielleicht auch schon jetzt haben könntest.
00:01:20: Geht's?
00:01:21: Yes!
00:01:22: Können wir?
00:01:23: Ja, gelaufen.
00:01:25: Ihr läuft?
00:01:27: Heinrich, danke, dass wir kommen können.
00:01:29: Das ist so genial.
00:01:30: ehrlich als ich das hörte.
00:01:32: Dachte ich, das möchte ich sehr gern wahrnehmen.
00:01:37: Könntest du ein paar Takte über dich sagen also Alter, Familienstand und so, das wirklich ein bisschen kennenlernen?
00:01:45: Ja, ich bin einreich.
00:01:45: Ich bin neun, dreißig Jahre ...
00:01:48: Einreich?
00:01:49: Ich hab extra Fragen dabei.
00:01:51: Das ist ja schon was Besonderes.
00:01:54: Und eine Frage oder die erste, die mir wichtig wurde ist, erinnerst du dich daran an den Moment als dir klar wurde, meine Lebenszeit ist bekannst.
00:02:10: Wir als Christen reden ja gern über Ewigkeit, Himmel und so.
00:02:14: Genau.
00:02:15: Aber ob das klar ist... Ist die andere Frage?
00:02:19: Genau.
00:02:20: Tatsächlich ist das dann ... um den Zeitpunkt gewesen, als ich die Diagnose bekommen hab.
00:02:26: Das war der Moment, wo du ... Wenn dir die Diagnose bekommst, reißt dir im ersten Moment erst mal den Boden und deine Füße weg.
00:02:34: Darf ich fragen, welche Diagnosse das war?
00:02:37: Ähm ja, dass es ... tun wir ihm da.
00:02:41: Da ist das Ganze entstanden.
00:02:43: Aber schon mit Metastasierung oder weitfortschritten in der Lunge, in der Leber Und die größte Baustelle ist der dritte Ländenwirbel.
00:02:53: Mittlerweile ist er schon ganz zerfressen, da gibt es nichts mehr zu retten.
00:03:00: Genau!
00:03:01: Die Diagnose habe ich im November, in den Jahr zwanzig bekommen.
00:03:04: Nach halbjährigen Kampf mit rüben Schmerzen... ...bis dann irgendwann festgestellt worden, dass das okay wäre.
00:03:20: Und dann öffnet sich buchstäblich der Boden,
00:03:23: oder?
00:03:23: Genau.
00:03:26: Das ist auch so dieser Zeitpunkt gewesen, wo das erste Mal dieses Bewusstsein dafür gewesen ist und dein Leben ist begrenzt sowie du es gerade beschrieben hast.
00:03:37: Nicht so bewusst vielleicht wie das im Nachfolgenden kommt mit dem ganzen Prozess den ich gegangen bin aber da gehen wir wahrscheinlich gleich noch darauf ein.
00:03:47: Aber in diesem Moment ist okay ja ...
00:03:50: Aber du kannst uns schon in den Prozess mit reinnehmen.
00:03:53: Okay.
00:03:53: Rät ruhig!
00:03:56: Ja, das Ganze ist ja so entstanden ... Ich hab ja im ersten April, April und April ... ich mein Job gewechselt.
00:04:05: Und bin dann quasi aus der Industrie raus und bin in die Glasfasertechnik gegangen.
00:04:13: Dann da in den Außendienst, hab da als Vermessungstechniker gearbeitet.
00:04:16: Ich bin viel im Auto unterwegs gewesen.
00:04:21: Und da hat sich das dann so langsam abgezeichnet, ins Rhythmischmerzen werden immer doller und stärker.
00:04:25: Du hast
00:04:25: gedacht, ach, das kommt vom Auto voran?
00:04:26: Genau.
00:04:27: Dann spinnt sich alles möglichst zurecht.
00:04:29: Das ging bis Oktober.
00:04:31: Und relativ fix ging es auch um Oktober, wo von heute auf morgen gar nichts mehr ging.
00:04:36: Und dann war ich ... Bin nicht zum Hausarzt der Hausartist, hatte Physiotherapie verschrieben.
00:04:41: Dann war ich bei der Physiotherapie Und ich muss sagen, Gott sei Dank hat der Physiotherapeut, der mich da jetzt begleitet hat.
00:04:48: Der sagte dann immer zu mir Heinrich, guck mal, dass du einen MRT bekommst und dann bin ich dir immerhin zu einem MRT.
00:04:56: Da wurde dann etwas festgestellt was da nicht in Ordnung ist an deinem Land unwirbeln?
00:05:00: Das
00:05:00: ist doch schon die Horror-Glachricht!
00:05:03: Das war die erste Horror-Narricht?
00:05:05: Genau, und daraufhin er hat mein Hausarzt mich dann sofort ins Krankenhaus überwiesen... ...und das war dann ja eine Dreitäge hier Hoffentlich im Krankenhaus, wo ich komplett auf den Kopf gestellt worden bin.
00:05:17: Mit CT, MRT noch mal und alles Mögliche an und zu suchen.
00:05:22: Und da ist dann letztendlich herausgestellt worden ... dass ich dann den Turm am Darm hab mit Metastasierung, Lungenleber und der dritte Lendenwirbel.
00:05:30: Denkt man denn das greife ich jetzt an?
00:05:33: Ich bin stark, ich packe es.
00:05:36: Ja, ich sag mal, der Kampfeswürde zum Leben ist schon noch da.
00:05:40: Auch wenn aus dem ersten Moment sage ich mal... Ja, der Boden unter den Füßen weggerissen wird.
00:05:45: Trotzdem will es noch da, ne?
00:05:47: Gerade wenn man, sag ich mal ... noch kleine Kinder hat, eine Familie, man hat grad ... sag ich einmal ... ist man in sein Haus eingezogen, was man gebaut hat und so.
00:05:57: So dieses typische ... Lebensalter in einem ... Sag ich mal, so einem Stadion, wo man ein Haus gebaut hat.
00:06:05: Um
00:06:05: eigentlich Gas gibt's.
00:06:06: Genau!
00:06:07: Und du bist komplett ausgebremst.
00:06:08: Genau, und da ist ...
00:06:09: ja.
00:06:11: Ja, dann ... ging die ganze Prozedur los.
00:06:14: Ich hab mir dann trotzdem aber noch mal eine zweite Meinung eingeholt aus Aachen, was es denn da für Möglichkeiten gibt?
00:06:22: Weil in Ausgummersbach ist dann im Prinzip sofort vorgeschlagen, Chemotherapie um das Ganze ... Einzelprogramm!
00:06:28: Um das Ganze, sag ich mal eingedämmt zu halten also... Die Diagnose war ja sofort unheilbar
00:06:35: Und hat sich bei diesem Wort unheils schon der Gedanke an den Tod konkretisiert.
00:06:44: Ist der ... hat er zugenommen in dir?
00:06:48: Ich wollte es gar nicht wahrhaben, ich hab in mir alles abgewährt oder eine komplette Ablehnung, dass das Leben beendet ist.
00:06:59: Eigentlich viel mehr so, nein!
00:07:01: Das kann nicht zu Ende sein, da gibt's ...
00:07:03: Da gibts ja auch noch Gott.
00:07:05: Genau.
00:07:06: Das war mein Hoffnung, dass Gott immer noch so und ... Ich glaube, viele Leute, die in einem ähnlichen Zustand waren, wissen auf einmal stehen ganz viele Doktoren und Ärzte auf.
00:07:19: Die alles besser wissen wie man was so tun hat oder was man tun kann.
00:07:23: Das war zu diesem Zeitpunkt für mich zum Beispiel auch das Schlimmste.
00:07:29: Du weißt du bist in einer Situation.
00:07:32: Du kriegst jetzt von allen möglichen Seiten, kriegste alles Mögliche an.
00:07:35: Angeboten was du jetzt alles tun kannst damit du zur Heilung kommst oder sonst was.
00:07:41: Alternativ über medizinische Hilfe und sonst was.
00:07:46: Und du musst erstmal deinen Kopf überhaupt klarkriegen!
00:07:48: Du bist so durcheinander musst Entscheidungen treffen die du nicht mal eben so entscheidend.
00:07:52: das war für mich das aller schwierigste eine Entscheidung zu treffen.
00:07:56: Was mache ich jetzt?
00:07:57: Gehe ich jetzt den Weg der Schulmedizin, gehe ich jetzt dem Weg der Alternativmedizin oder sonstige Sachen.
00:08:07: Wenn dann so viele Leute noch einmal kommen und versuchen Einfluss zu nehmen das beunruhigt einen noch mehr und bringt einen gar nicht zur Ruhe dass man eine Entscheidung treffen kann.
00:08:18: Wie bist du damit umgegangen?
00:08:21: Ich hab mich einmal zurückgezogen Und habe versucht irgendwie eine Entscheidung für mich zu treffen die ich nicht treffen konnte Und hab mir irgendwie versucht, Leute zu suchen die mich ein bisschen so unterstützend helfen können eine Entscheidung zu treffen.
00:08:38: Letztendlich aber auch immer wieder auf Gott gesagt, Gott zeig mir was soll ich jetzt machen?
00:08:45: Ganz oft war das auch so, dass ich gedacht habe Gott zeigt mir irgendwie nicht den Weg.
00:08:48: Irgendwie erwartet Gott von mir, dass sich trotzdem selber nochmal einen Schritt gehe und eine Entscheidung von mir austraffe.
00:08:55: Und Gott geht mit ... Aber mit dem Bewusstsein irgendwann so zu sagen, egal welchen Weg ich gehe.
00:09:03: Ich weiß Gott geht den Weg mit mir.
00:09:08: In diesem Moment war das für mich das was mich am allermeisten beruhigt hat.
00:09:11: Es ist egal welchem Weg ich gehen würde und dass die Schulmedizin nicht im Weg ist oder sonst was.
00:09:15: Gott geht der Weg mit.
00:09:17: Wie das nachher letztendlich aussieht.
00:09:19: Das weiß man nicht.
00:09:20: aber dieses Bewusstsein dafür zu haben, das war das was sich dann in diesem Moment auch so beruhigte.
00:09:25: Als klar war, es hilft alles nichts.
00:09:29: Es gibt im Prinzip nur noch einen Weg.
00:09:35: Resigniert man da?
00:09:37: Ja
00:09:39: und fängt viel an zu hadern mit Gott.
00:09:41: Das ist ja so.
00:09:44: diese über diesen ganzen Prozess.
00:09:45: ich habe ja insgesamt elf Chemotherapien gemacht bis Sommer zwei tausendfünfundzwanzig plus Bestralung plus eine Operation am Rücken.
00:09:56: Ich hab ein Fixateur reingekommen um das Ganze zu stabilisieren.
00:10:03: Da waren ganz viele Momente, wo ich immer wieder gade.
00:10:06: Also nicht mal warum, sondern wozu soll das gut sein?
00:10:10: Das Einzige Gute, was ich mir sage und wir haben von Anfang meiner Frau als wir die Diagnose bekommen haben, haben wir uns gesagt Wir wollen nicht die Warum-Frage stellen, sondern Wozu?
00:10:43: Wenn du auf dein Leben schaust, Heinrich, zurückschaust!
00:10:49: Wofür bist du besonders dankbar?
00:10:55: Für Gottes Treue.
00:10:58: Es ist egal, welchen Weg ich angeschlafen habe oder welche Entscheidung ich getroffen hab.
00:11:03: Gott ist mir immer treu geblieben.
00:11:06: Dafür bin ich besonders dankbar, dass er mich nie losgelassen hat besorgt dich und diese Gewissheit zu haben, dass Gott treu ist.
00:11:15: Hast du diese Treue auch erfahren als du mit Gott gehadert hast?
00:11:19: Ja.
00:11:23: Dieses Hadern ist das heute noch da?
00:11:25: oder ist es vorbei?
00:11:27: Das ist
00:11:27: komplett vorbei!
00:11:28: Es gibt nichts mehr zu hadern.
00:11:30: Ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, wo ich mir gesagt habe.
00:11:34: Gott hat mir das Leben geschenkt und er wollte, dass ich lebe.
00:11:37: Und der hat auch einen bestimmten Plan mit mir.
00:11:42: Auch jetzt noch!
00:11:47: Und jetzt will ich diesen Weg mit ihm gehen... ...und es gibt nichts zu addern.
00:11:52: Natürlich gibt's manchmal Momente wo ich ungeduldig bin.
00:11:55: Ich bin jetzt hier.
00:11:57: Ich weiß nicht wie die Reise weitergeht.
00:12:00: Wie viel Zeit ich nachbekomme aber Ich weiß, mit Gott wird er wie gut.
00:12:07: Mhm.
00:12:08: Und er wird ... seinen Plan, den er sich ausgedacht hat, dann wird er mit mir weitergehen und er wird ihn erfüllen.
00:12:18: Das ist nur, bin ich bereit dazu oder nicht?
00:12:21: Wenn man jetzt so in dieser Situation isst, in der du dich befindest, es ist ja so, dass man auch öfter zurückschaut auf sein Leben.
00:12:32: Ja.
00:12:34: Gibt's da auch Dinge wo du denkst Und das hätte ich eigentlich anders machen müssen, oder ist das alles ... ähm ... eng und da nicht mehr dran?
00:12:45: Doch.
00:12:46: Also wenn man sein Leben dann reflektiert, muss ich ganz ehrlich sagen, ich hätte ... äh ... Ich glaube diese Entscheidung für Gott nochmal bewusster entschieden als ich es gemacht habe.
00:12:59: Und wäre noch mal, glaub ich, bereit, also ich würde die Entscheidung für Jesus nochmal ... bewusste entscheiden und nochmal diese Entscheidung so all-in mit ihm zu
00:13:11: gehen.".
00:13:12: Nicht so Wichi Waschi.
00:13:13: Ich hab viele Lebensjahre, sag ich mal ... Ich würd sagen, so Wichi Waschi mit Gott gelebt.
00:13:19: Also meine Wünsche in Betracht gezogen und nicht so ... Und nicht ihn.
00:13:25: so.
00:13:25: mit einbezogenen Leben oder teilweise sogar für meinen Glauben habe ich mich beschämt.
00:13:31: Ich bin weggerannt davor, Jesus zu bezeugen.
00:13:35: Ganz viele Momente verpasst anderen Menschen wirklich Jesus nahezu bringen, ne?
00:13:43: Und das würde ich anders machen.
00:13:52: Ich würde alle hingehen, ich würde sagen Nein!
00:13:54: Das ist das Ziel.
00:13:54: was wofür wir hier auf der Erde sind?
00:13:57: Jesus weiterzubringen in die Welt und Menschen zu jemandem zu machen.
00:14:02: – Ich glaube dass es sehr vielen von uns so geht.
00:14:08: Dass oft Gott so eine...ich sage es nicht Statistenrolle, das ist falsch.
00:14:14: aber nein Nicht, dass es all in hat?
00:14:20: Ja.
00:14:21: Man hat sein Leben zu viel selber so im Blick.
00:14:25: Ich bin junger Familienvater, Haus, Auto und Kinder ... Aber darauf kommt's gar nicht an!
00:14:32: Was würdest du sagen?
00:14:33: auf was kommst dann?
00:14:35: Auf die Botschaft.
00:14:36: Jesus ist für uns am Kreuz gestorben.
00:14:39: Und er hat für unsere Sünden bezahlt.
00:14:43: das ist die Botschafter.
00:14:45: Wir haben gar nichts dazu beigetragen, dass wir in der ... Verbindung zu Gott leben.
00:14:50: Mhm.
00:14:52: Allein seine Gnade und darauf kommt es an, ne?
00:14:55: Und nicht wie.
00:14:56: was für ein tolles Auto habe ich oder was für schönes Haus habe ich.
00:15:01: Kannst du noch?
00:15:02: Ja.
00:15:02: Können
00:15:03: wir wieder machen?
00:15:04: Ja!
00:15:04: Du musst sagen wenn du sagst...
00:15:07: Ja, absolut.
00:15:09: Okay.
00:15:12: In diesem Zusammenhang Heinrich, wenn du sags all in ... Was hättest du gerne früher verstanden von dem, was du gerade gesagt hast?
00:15:23: Wer ich in Christus bin
00:15:25: Deine Identität?
00:15:26: Meine
00:15:26: Identität.
00:15:29: Die muss ich tatsächlich sagen, die habe ich erst so jetzt in meinem letzten halben Jahr wirklich verstanden.
00:15:35: Davor bin ich sehr viel in... Ich würde sagen schon ein bisschen in einer Religiosität hab' ich gelebt und die hat mich so ein bisschen dazu ausgebremst wirklich zu verstehen wer ich wirklich ein Christus
00:15:50: bin.
00:15:53: Wer bist du im Christus?
00:15:55: Ein geliebtes Kind!
00:15:56: Ein Königskind?
00:16:00: Einer ist der ... für das die Krone bereitlegt?
00:16:04: Ja.
00:16:04: Das
00:16:06: ist so eine tolle Vorstellung und Gewissheit, ne?
00:16:09: Ja!
00:16:11: Denkst du oft an den Himmel?
00:16:14: In den letzten Wochen ja.
00:16:17: Gerade jetzt nach meinem letzten, sag ich mal zwei-drei-monatigen Prozess, den ich jetzt gegangen bin... Ist das ganz aufzu, dass ich schon die Sehsucht habe, nach Hause zu gehen.
00:16:31: An die Zeit ohne Schläuche?
00:16:35: Ohne
00:16:36: Schläufe Und Schläuche und
00:16:38: Schmerz?
00:16:38: Ja, vor allem Schmerzen.
00:16:39: Vor allem die letzten eineinhalb Jahre haben mich sehr stark ständig begleitet.
00:16:47: Stellen Sie sich auch den Moment vor, wie es ist Gott zu begegnen?
00:16:52: Das kommt dann auch noch dazu.
00:16:54: Ich habe mir das so vorgestellt.
00:16:58: Auch das war für mich gerade die ersten Gedanken, die ich damals hatte als ich mich damit beschäftigt habe.
00:17:02: Es ist auch sehr emotional.
00:17:05: Wir haben eine Vorstellungskraft, wie Jesus aussieht.
00:17:09: Er ist Licht.
00:17:13: Und für mich ist so ... Ich darf das Licht nicht mehr und nicht mir noch vorstellen, sondern ich darf das Licht zum Beispiel anfassen.
00:17:22: Ich darf erleben, wie es ein Vierundzwanzig Sieben-Licht ist und es gibt keine Dunkelheit mehr.
00:17:29: So stehe ich also, dass so Jesus als Live-Erleben ihn veranfassen zu
00:17:34: können.".
00:17:35: Aber das sind so Momente, die ich mir so vorstelle wie es da sein wird.
00:17:39: Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch.
00:17:41: Ich liebe es eigentlich in der Natur zu sein.
00:17:45: Das was wir hier an Bäumen, an Äpfeln bühren, sonst was hin?
00:17:49: Das wird es dann glaube ich um ein Vielfaches.
00:17:51: nicht glaub ich sondern es wird es immer ein vielfaches Schöneres geben.
00:17:59: Gibt es einen Bibelvers oder ein Lied oder Gebät dass dich jetzt gerade besonders begleitet?
00:18:11: Ich bin in den letzten Monaten sehr viel mit dem Psalm Dreiundzwanzig gesegnet worden, genau.
00:18:20: Aber ich würde sagen der Bibel fährst nämlich bis heute, ich würd' sagen von meinem Teenier oder junger Alter auf.
00:18:30: bis heute begleitet nicht immer permanent aber immer wieder das der Psalme sieben dreißig fürs fünf.
00:18:36: Befehl im Herrn deine Wege und hoffe auf ihn er wird's wohl machen.
00:18:41: Das ist der Fährst der mich würde sagen meinen mein ganzes Leben da unterbegleitet hat.
00:18:49: Bis zum Schluss?
00:18:50: Bis zum Schluß!
00:18:52: Wie viele werden deinem Weg, deine Wege?
00:18:55: Ja
00:19:01: Einricht eine persönliche Frage auch für uns zurückbleibenden noch Was siehst du heute klarer als wir die nicht in dieser unmittelbaren gegenüberstellung leben mit der Ewigkeit?
00:19:24: Ich würde sagen, ich sehe klarer, dass das Ende schneller kommen kann als es einem lieb ist.
00:19:30: Wenn's einem gut geht, dann denkt man nicht über sein Leben zu Ende nach.
00:19:36: Da lebt man seinen Leben und seinen Alltag.
00:19:40: Man steht noch drauf, wenn man geht zur Arbeit, kommt nach der Arbeit nach Hause, lebt mit der Familie in Herausforderungssatz aber ... Wenn man an so einen Punkt ist wie ich, dann hat man eigentlich hauptsächlich das Ende sieht.
00:19:56: dann würde ich sagen, ist das eher sozusagen klare Blick.
00:20:01: Was würdest du sagen?
00:20:02: Was sollten wir nicht bis zum Starbebett oder Hospiz aufschieben?
00:20:13: Wenn man weiß, man hat irgendwelche Konflikte, irgendwelte Streitigkeiten mit Menschen und so was, dass man das nicht auf die lange Bank schiebt und sagt, das hat noch Zeit!
00:20:26: Ich kann es noch aufräumen, sondern macht das direkt.
00:20:29: Und zwar... Oder... Dass man zu jedem Zeitpunkt in seinem Leben sagen kann Ich habe mit niemandem einen Kampf oder eine Herausforderung, was ein Streit.
00:20:45: Sondern dass ich zu jeder Lebenslage lebe in Frieden.
00:20:50: Das ist das, was einem Menschen am Sterbewert liegt.
00:20:54: Meistens haben wir ihn, wenn man weiß, da gibt es ein Mensch und dann gibt's Menschen.
00:20:58: Den hab' ich noch keinen Frieden!
00:21:03: Hast du noch Kraft für ein paar Fragen?
00:21:05: Die auch ein bisschen tiefer gehen?
00:21:08: Könnt ihr noch Jungs ... Okay.
00:21:15: Ich hab mal noch Fragen überlegt, Heinrich die ... wenn ich an mich denke und ich müsste sie beantworten wäre schwer verhalten.
00:21:21: Mhm.
00:21:23: Ich stell das ja trotzdem?
00:21:24: Ja!
00:21:26: Ich gehe ja wieder.
00:21:29: Hast du Angst vor dem letzten Augenblick?
00:21:31: Nein.
00:21:34: Ich habe keine Angst davor.
00:21:37: Aber ich hab mir jetzt zwei Wünsche an Gott geäußert was meinen jetzten Prozess angeht.
00:21:46: Und zwar, ich möchte nicht qualvoll sterben, also nicht mit unheimlichen Schmerzen und ich möchte zu jedem Zeitpunkt einen Menschen ... Es ist egal wer an meinem Sterbebett haben, der mich in dem Prozess begleitet.
00:22:00: Warum bist du das so wichtig?
00:22:02: Ich hatte letztes Jahr im Dezember um Weihnachten herum eine Situation, wo auch in der Situation gewesen bin, wo ich nur auf den Bauch liegen konnte.
00:22:11: Es gab keine andere Position, die ich liegen konnte wegen den Schmerzen.
00:22:17: Und meine Familie war auf allen möglichen Weihnachtsfeiern nur ich konnte nicht und ich lag zu Hause auf dem Bauch und der Teufel schläft nicht.
00:22:27: Der versucht auch in dem Moment wo du eigentlich denkst es ist jetzt vorbei noch alles Mögliche in dich hineinzusehen an Zweifeln und sonst was um dich irgendwie daran glauben zu lassen dass du errettet bist.
00:22:40: Und so eine Situation hatte ich letztes Jahr im Dezember.
00:22:47: Ich hatte wirklich Zweifel daran, dass ich zu wenig geglaubt habe und zu wenig Bibel gelesen hab.
00:22:52: Dass meine Gebete keine Kraft
00:22:54: hatten
00:22:55: und sich nicht in den Himmel kommen.
00:22:57: Dann ist mir der Pferd ... Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
00:23:06: Diesen Pferds habe ich mir als Wunsch gesagt, das ich möchte einen zweiten Mann an meinen Bett haben.
00:23:10: Der hat mich begleitet.
00:23:11: Er muss nichts sagen, er muss nur dabei sein!
00:23:14: Weil das ist die zweite Person und wo zwei Leute drin sind?
00:23:19: Da ist Jesus mittendrin und da kann der Teufel nix mehr hineinrennen.
00:23:23: Er kann keine Zweifelschüre, nix meer.
00:23:27: Und das sind so meine Zwei Wünsche, die ich gerne erleben würde.
00:23:33: Über den ersten können wir noch nicht sagen... Die zweiten hast du geplant und umgesetzt.
00:23:37: Ist hier immer jemand da?
00:23:39: Bis auf Nachts ist fast dauerhaft jemand her.
00:23:42: Genau.
00:23:44: Gut, ich bin auch davon überzeugt selbst wenn es nicht so sein sollte
00:23:49: dann...
00:23:50: Ich bin erhaltet.
00:23:52: Es gibt an der Identität nichts mehr zu rütteln
00:23:57: Und eine Frage die mir persönlich ausschwer fällt zu stellen ist es schwer für dich die Menschen die du liebst loszulassen?
00:24:10: Ähm...
00:24:13: Ich habe letzte Woche Montag Das war auch noch so einen Wunsch den ich hatte nochmal meine Herkunftsfamilie um mich geschad.
00:24:25: Und das war letzte Woche am Montag so und das war für mich dieser Moment, wo ich möchte einfach noch mal diese Chance haben nochmal meine Herkunftsfamilie um mich zu haben oben ja mich ein Stück weit auch von denen zu verabschieden beziehungsweise wenn es dann irgendwo was gibt dass nochmal aus dem Weg zu räumen sodass ich wirklich mit voller Gewissheit sagen kann Was gibt nichts mehr?
00:24:46: Was zwischen mir und meinen Geschwistern, zwischen mir oder meinen Eltern steht dieses Jahr von Ihnen habe, dass Sie sagen darfst jetzt gehen.
00:24:57: Ich möchte noch eine letzte Frage stellen und zwar dieses Gespräch werden sehr viele Menschen sehen.
00:25:09: was möchtest du ihnen zum Schluss des Gesprächs?
00:25:13: Und auch am Ende deines Lebens sagen?
00:25:16: du hast mir vorher gesagt wenn der Film ausgestrahlt wird in XY-Wochen dann renne ich schon um bin nicht mehr ans Bett gebunden und an den vielen Schläuchen.
00:25:29: Was möchtest du dem Menschen sagen, so als Abschlussbotschaft?
00:25:38: Allen Menschen die noch nicht in einer Beziehung zu Jesus leben, möchte ich ganz nah legen dass sie diese Entscheidung für Jesus treffen weil das ist die allerwichtigste Entscheidung die man im Leben trifft.
00:25:53: Weil es gibt ein Leben nach dem Tod Und das ist nur die Hölle oder der Himmel Und es wäre schade, wenn man in die Heile kommt.
00:26:07: Für alle Menschen, die mit Jesus unterwegs sind, sucht den Frieden, jagt den frieden nach und geht all-in – und macht Menschen zu jüngern!
00:26:27: Wir haben ja bei Superfrohm immer so die letzte Frage mit dem Plakat.
00:26:32: Will du jetzt, wenn das irgendwo ein Gummusbach im Plakat stünde?
00:26:35: Wo ganz viele Menschen drin vorbeifahren?
00:26:38: Was wird uns auf dieses Plakat drauf
00:26:39: schreiben?!
00:26:44: Ja, also mir ist es tatsächlich gerade in den letzten Wochen sehr wichtig geworden zu jagen diesen Frieden nach.
00:26:50: Ich danke Heinrich für das Gespräch und deine Offenheit.
00:26:55: Gerne.
00:26:56: Danke, dass ich das mitmachen darf!
00:27:01: Ich danke euch fürs Zuschauen und es ist meine Hoffnung, ich wiederhole mich gerne, dass dieser Gedanke, den Heinrich gegeben hat, all-in zu gehen, dass das Hängen bleibt bei uns –all-in von Jesus ihm zu vertrauen und mit ihm zu sein.
00:27:18: Das ist zwar schlecht, das passt irgendwie nicht und doch auch.
00:27:24: Für uns ist es ein Riesengeschenk so was machen zu dürfen, so schnell aktiv zu sein mit den Leuten von Talentwerk Johnny und Jan.
00:27:38: Es wäre schön, wenn ihr uns unterstützen könntet in der Arbeit.
00:27:40: hier kommt noch einen QR-Code zur Spendenseite.
00:27:45: Wäre toll!
00:27:46: Denn wir wollen grad zwei Geschichten erzählen, weitergeben und diese Spontaneität die uns auch auszeichnen gerne weiter behalten.
00:27:56: Da ist ein gewisser Aufwand nötig und danke dafür!
00:27:59: Und jetzt All in für Jesus.
00:28:02: In zwei Wochen kommt der nächste Film und bis dahin bleibt oder werde superfroren.
00:28:05: Macht's gut und Tschüss.