superfromm

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00:00:00: Ich will gar nicht groß rumreden, es kommt Teil zwei der Geschichte von Grace.

00:00:04: Eine Geschichte die mir geht's zumindest so, die schon beim Zuhören wehtut.

00:00:10: Es ist eine Geschichte von Hoffnungen, Hoffnung in die aber zerstört wurden und es ist eine Geschicht von Versprechen, die sich nicht erfüllt haben.

00:00:21: also der Anfang war so dass man dachte oder das sie dacht er superes läuft.

00:00:25: jetzt endlich wird mein Leben cool.

00:00:28: ach so war es nicht.

00:00:31: Wenn ihr die erste Geschichte, den Teil eins von Grace noch nicht gesehen habt macht das unbedingt.

00:00:36: Schaut euch Teil Eins an und dann jetzt teils Wahl.

00:00:55: Brauchst irgendwas?

00:00:55: Getränke?

00:00:56: Nein

00:00:56: danke!

00:00:58: Lass mich reden, lass mich reden damit es alles durchgeht.

00:01:05: Jetzt sehen wir ja noch nicht mal bei der Gnade, ne?

00:01:08: Das

00:01:08: ist erst einmal

00:01:09: der Typ weg und mit ihm seine drei Kids die du ja auch versorgt hast wahrscheinlich über mehrere Jahre.

00:01:14: Ja in kurzer Zeit!

00:01:16: Wir waren ein Jahr verheiratet.

00:01:17: Also gut über mehrere Monate.

00:01:20: Und dann sind deine eigenen fünf.

00:01:22: Richtig.

00:01:23: Und

00:01:23: jetzt bist du wieder alleine.

00:01:25: Ja genau.

00:01:27: Jetzt übergebe ich den Stab wieder an dich.

00:01:30: Ich glaube ich brauchte die Zeit alleine weil... Für mich war die Trennung von dem zweiten Mann wirklich traumatisch, weil alles worauf ich mal eine ganze Lebenshoffnungen gebaut hatte.

00:01:44: Es muss nur der richtige kommen!

00:01:46: Der Christus wo wir Ruhe haben, wo wir ein Urlaub waren... Also das was man sich so vorstellt von einer heilen Familie Das habe ich ja bekommen und es ist weggebrochen.

00:01:57: also auf was sollte ich denn jetzt noch hoffen?

00:01:59: Was haben denn deine Kids gesagt, die wären dann auch schon älter?

00:02:02: Ja das war heftig.

00:02:04: Also ich weiß in dem Moment, als sie uns gesagt hat dass wir gehen sollen und ich musste ihnen das sagen.

00:02:10: Ich habe mich mit Dennis Wohnzimmer gesetzt.

00:02:12: Ich weiß ich hab so auf den Boden zwischen all meinen Kindern gekniet und hab gesagt wir müssen von zu Hause weg und haben so geweint also so geschlucht die wollten nicht gehen aber sie wollten auch nicht mehr diese Situation wie sie war weil die einfach ganz ganz schwierig war auch einfach Psychisch super belastend war auch für die Kinder.

00:02:32: Die waren da auch involviert und betroffen teilweise voll, nicht nur teilweise.

00:02:38: Ja aber das war sehr, sehr heftig auch für den Kinder überhaupt dieser ständigen Entwurf.

00:02:44: Und dann war ja trotzdem ... Das Leben funktioniert jetzt läuft ja immer weiter.

00:02:48: also du bist in dieser Situation oder ich musste da raus mit den Kindern und trotzdem ist er aber Alltag.

00:02:53: Also wir sind zur Schule gegangen.

00:02:55: Bin ich klar!

00:02:56: Also das muss eigentlich funktionieren.

00:02:59: Richtig Ja.

00:03:01: Dann wollte mein ältestes Kind mit mir auf so eine Messe noch fahren, irgendwie in ne ganz andere Stadt.

00:03:07: und also alles lief irgendwie weiter und fühlte sich einfach wie so ein falscher Film an.

00:03:13: und ich hab dann einfach irgendwie immer weiter gemacht und nebenher ne Wohnung gesucht Und ich dachte Ich will nicht wieder zurück!

00:03:20: Ich will mich wieder alleine mit den Kindern sein Wieder ohne Perspektive, ohne Hilfe, ohne alles.

00:03:29: Alles hat sich so gesträubt in mir, dagegen ich wollte das einfach nicht.

00:03:34: Hast du da nie gedacht wo ist der Gott aus meiner Kindheit?

00:03:38: Nein!

00:03:39: Das war natürlich kein Thema.

00:03:40: Nein weil Gott war trotzdem da.

00:03:42: also ich muss dazu sagen Gott stand uns so krass bei dieser Zeit und Ich erlebe Gott ganz oft so dass er mehr mu zu spricht eher etwas passiert.

00:03:53: Also es war zum Beispiel so ich habe geheiratet Das kippte er ziemlich schnell.

00:03:59: Und kurz bevor das Kipter habe ich ein Traum gehabt, da hab' ich wie so ein großes Fenster vor mir gesehen mit der schönsten Wiese und tollsten Aussicht!

00:04:08: Und auf einmal kamen wir so eine Rolle runter... ...und ich sah schwarze Bergen, das sah richtig gruselig aus.

00:04:13: Ich hab Angst bekommen, ob ich will dass Alte wieder sehen?

00:04:16: Und hab gesagt hier ist es nicht winig, dass das so dunkel is'.

00:04:21: Und dann habe ich zum ersten Mal akustisch Gott gehört in meinem Zimmer.

00:04:23: Ich habe ja geschlafen und bin wach geworden, weil ich mich so erschrocken habe.

00:04:27: Aber ich dachte es steht einer in meinem Zimmer und er hat gesagt, ich bin bei dir!

00:04:32: Dieser Satz war so... Er hat mich so getragen in dieser Zeit, weil ... Ich hab ihn wirklich akustischer gehört.

00:04:39: Also ich habe oft geweint, ich habe viel also vor Gott geklagt, dieses Jammern vor Gott, das habe ich nicht verdient.

00:04:48: Das habe ich ganz oft gesagt Aber ich hatte ja immer dieses, Ich bin bei dir.

00:04:53: Daran

00:04:54: hast du dich festgehalten?

00:04:55: Total!

00:04:56: Ja und das war auch immer wieder so in Situationen in meinem Leben dass Gott mir Dinge zugesprochen hat die mich dann durchgetragen haben

00:05:03: Und Du hast nicht gesagt, äh... Ja doch mal konkret endlich.

00:05:09: Also ich bin bei Dir ist nett aber ich würde es gerne mal erleben.

00:05:14: Nein ich habe das geglaubt.

00:05:15: Also wenn ich aus eigener Kraft also ich hab schon die Krise gekriegt und Gott angeklagt, und ich glaube das hält er ja auch aus.

00:05:22: Also wenn man echt am Ende ist da sitzt der nicht heilig und liest deine Bibel in Halleluja alles in Ordnung so... also ich habe Gott schon das wirklich hingeworfen und auch gesagt hat sich es einfach nicht kapieren dass es so unfair ist aber ich wusste irgendwie immer erst nicht schuld.

00:05:39: Ich wusste immer dass er mich liebt und dass ich ihm nicht die Verantwortung geben kann.

00:05:45: Trotz dem Und trotz Aber es hat mir nicht gereicht.

00:05:49: Also ich wusste das in meinem Kopf, aber nicht im Leben, in meinem Wesen.

00:05:53: Da hab' ich's nicht greifen

00:05:54: können.".

00:05:57: Und dann sitzt ihr immer noch auf dem Boden und seid immer noch in der Suche nach den Wohnungen?

00:06:01: Ja!

00:06:02: Und irgendwann haben wir auch eine gefunden... Ich hatte ja kein Geld, kein Einkommen, bisschen Kindergeld so also ein bisschen... Ja,

00:06:11: fünf Kinder.

00:06:12: Aber ich habe sie noch nicht mal irgendwelche Gelder beantragt.

00:06:15: und wir haben uns eine Wohnung angeschaut Und wir haben die sofort bekommen.

00:06:19: und dann kamen die Mutter vom Vermieter vorbei, kurz nachdem wir da eingezogen sind.

00:06:24: Mit so einer Ladung.

00:06:25: Äpfel hat mir die dahingestellt und wollte gucken wer da eingetzogen ist... ...und sie hat gesagt ja ich sollte die Wohnung frei halten!

00:06:31: Der liebe Gott hat gesagt, da kommt eine Familie.

00:06:33: und ja, da waren wir dann.

00:06:37: Also Gott hat sich gekümmert um uns wieder und wieder in dieser ganzen Dunkelheit.

00:06:43: Und der warst du immer noch unterwegs?

00:06:46: Ja Und trotzdem, als ich da mit den Kindern in der Wohnung war, war es trotzdem erstmal so ein Aufatmen.

00:06:54: Weil es hat keiner mehr Druck gemacht und mich keine abgewertet.

00:06:58: Wir waren erst mal für uns.

00:07:00: Es war eine schöne Wohnung!

00:07:02: Wir haben uns wohlgefühlt dort.

00:07:04: Das war so ein bisschen wie Urlaub am Anfang an den ersten Wochen.

00:07:07: Es waren auch noch Ferien und wir konnten echt erstmal ankommen und Luft holen.

00:07:14: Dann dachte ich, ich brauche Hilfe.

00:07:16: Also ich habe gemerkt... Ich komme jetzt so nicht mehr weiter und hab dann angefangen Sehsorge zu suchen auch wieder mit Fügung, die ist mir vor meiner Haustür mit Waffeln über die Füße gefallen oder sich wusste dass die Frau Sehssagerin ist.

00:07:28: also wir haben nur solche Stories irgendwie gemacht.

00:07:33: Gott hat sich einfach gekümmert Und die hat mit mir Schritt für Schritt wirklich Dinge aufgearbeitet fast schon therapeutisch Und parallel hat einfach Gott angefangen, in meinem Herzen zu arbeiten.

00:07:46: Ja... Aber es hat immer noch nicht Klick gemacht!

00:07:50: Es hat mir geholfen zur Ruhe zu kommen und auch nicht mehr jetzt den Nächsten zu suchen oder irgendwie so ein Mist.

00:07:57: Da hast du dich zurückgehalten?

00:07:59: Was das betrifft?

00:08:00: Absolut.

00:08:01: Ich hatte ja auch gar keinen Wofür.

00:08:03: Also ich dachte also wofür jetzt noch ist Verbrache alles.

00:08:08: Ich kenne ja sowieso alle gleich.

00:08:11: Ich weiß nicht, ob ich das wirklich ... Ich sehe schon die Menschen sehr individuell und hab deswegen kein Männerhasse entwickelt oder so.

00:08:18: Aber... Ich habe mir selbst glaube ich einfach immer in meiner Menschenkenntnis auch nicht mehr getraut.

00:08:24: Ja, das kann man verstehen.

00:08:27: Aber da ist die zerbrochene zerstörte Grace ja immer noch unterwegs.

00:08:34: Genau.

00:08:35: Und

00:08:35: kommt da so eine Hilfe über der Weg?

00:08:40: Und das sind ja immer ... also, so kenne ich es.

00:08:43: Das ist ja ein Weg der kleinen Schritte?

00:08:44: Genau!

00:08:45: So war das auch.

00:08:46: Mit

00:08:46: Umfallen wieder aufstellen?

00:08:47: Ja genau.

00:08:49: Richtig.

00:08:50: Wie ging's da dir?

00:08:54: Also ich muss sagen... Ich hatte einmal vorher ein Erlebnis noch während meiner... Nee, zwar kurz nach der ersten Ehe dass ich oft nachts zu Gott gebetet habe und auch geweint hab weil ich dachte Ich werde nie wie eine normale Frau sein können, die Sexualität genießt.

00:09:13: Weil ich ja so viel missterlebt hab und Flashbacks hatte und Ängste hatte wenn mir jemand näher kam.

00:09:20: Und ich habe gedacht, ich wünschte mir einfach das wär weg und ich wäre normal.

00:09:23: und ich habe immer wieder nachts geweint und gebetet darum.

00:09:27: Es gab eine Nacht wo ich das Gott wieder so hingeworfen habe und gesagt habe ich will das nicht mehr haben.

00:09:32: Dann war es wie so ne Decke von Frieden die kam Das ist ne Sache Einm auf den anderen Moment weg, sonst könnte ich das ja auch heute nicht so erzählen.

00:09:41: Also diese Geschichten mit den Übergriffen und Vergewaltigungen war ab dem Moment heil!

00:09:48: Und ich weiß es klingt verrückt weil andere Leute müssen Traumotherapien machen und keine Ahnung was.

00:09:53: aber es ist weg also...

00:09:55: Steine Geschichte oder?

00:09:56: Ja.

00:09:56: Also was andere erleben das ist deren Geschichte

00:09:58: und Erfahrung

00:09:59: und bei dir ist es so.

00:10:01: Das stimmt.

00:10:02: Ja genau.

00:10:04: Es war einfach Von mir genommen.

00:10:06: Meine Not war nicht weg, dass ich gut genug sein wollte aber diese Ängste waren komplett weg und die blieben auch weg.

00:10:16: also da kam nichts mehr zurück und ich war trotzdem noch mal in kritischen Situationen.

00:10:20: Aber es war nicht mehr das ich Angst hatte oder mir ernsthaft was passiert ist.

00:10:25: Ging's denn in Richtung der Situation wo es dann mal klick gemacht hat?

00:10:30: Oder war es noch weit weg?

00:10:32: Da war ich noch weit von Klick damals.

00:10:35: Also später nach der ... Nach der zweiten ...

00:10:40: Jetzt seid ihr in der Wohnung.

00:10:41: Genau, da hat Gott mich schon auf die Füße gestellt und es ist etwa fünf Jahre her, da kam der Klickmoment Da war ich selber auf einmal sehr krank Ich habe eine Herzmuskeinzinnung verschleppt und konnte halt vier Monate nur liegen.

00:10:59: Da ging nichts, da konnte ich nicht mal einen Buch halten Also lag einfach nur da und da blieb mir nichts übrig als mit Jesus zu reden.

00:11:07: Also habe ich ja auch so mal gemacht, aber da war es intensiv weil wenn man den ganzen Tag mit Jesus redet macht das was mit einem... So wie der

00:11:14: Kitz versorgt?

00:11:16: Wir untereinander irgendwie die großen, die kleinen.

00:11:21: Ja ging nicht anders.

00:11:23: Du lagst

00:11:23: auf dem Sofa und hast mit Jesus geredet.

00:11:25: Ja!

00:11:26: Und auch mit den Kindern.

00:11:27: Nein

00:11:28: nur mit Jesus

00:11:32: Ja, genau.

00:11:34: Und da hatte ich einfach den Eindruck Gott will dass ich erstmal Buse tu.

00:11:42: Also es ging einfach wirklich um Umkehr.

00:11:44: er wollte das sich wirklich verstehe dass egal welche Not dahinter steckte dass das was ich gemacht habe richtig Mist war und ist nicht dieses.

00:11:56: Oh nein!

00:11:56: Ich bin so schuldig und hab jetzt alles selber falsch gemacht.

00:11:59: also das nimmt ja nicht die Last von dem, was andere mehr angetan haben.

00:12:05: Aber ich habe gemerkt Gott will nicht dass ich so lebe.

00:12:08: So hat er sich das für uns nicht gedacht und er wollte sich wirklich aufräumen und Dinge in Ordnung bringen.

00:12:12: meinem Leben.

00:12:14: Ja da konnte ich dann noch nicht sofort machen es hat ein bisschen gebraucht.

00:12:18: Manche dinge waren auch da im Prozess

00:12:20: aber... Aber es war ein Anfang für dich

00:12:22: oder?

00:12:22: Es war ein Anfangen Genau.

00:12:24: Und Ich hab auch gemerkt damit ein Herr konnte ich auch Menschen vergeben weil ich gemerkt habe Gott vergibt mir und zwar so krass, dass ich einfach wusste, Gott will wirklich einen Neuanfang mit mir machen.

00:12:38: Also nicht nur okay dann mach es jetzt halt besser sondern das alte gibt es nicht mehr sehe ich.

00:12:43: Ich habe alles neu gemacht also...

00:12:46: Das ist eine Aussage aus der Neutestament.

00:12:49: Ostenwahrung?

00:12:49: Ja!

00:12:49: Und zwar so neu dass ich weiß, ich fange so bei Null an, dass Gott mich jungfreulich sieht und das ist für Menschen nicht möglich nicht nach so einer Geschichte.

00:13:01: Also, nicht nachdem mit wie vielen Männern nichts zusammen war!

00:13:06: Ich hatte überhaupt gar keine Würde mehr, kein Wert mehr, keine Selbstachtung mehr, überhaupt nichts.

00:13:12: Und Gott hat bei Null angefangen mit mir.

00:13:14: also hat mir wirklich viel weißes Kleid gegeben und als ich durfte komplett von vorne anfangen das ist einfach... Das kann dir keinen Mensch schenken, das findest du nirgendwo.

00:13:25: Ja, und es ist mir einfach bewusst geworden und das hat so eine Freiheit einfach mit sich gebracht.

00:13:32: Und es führte über Umkehr, dass ich wirklich verstehe, dass auch ich Mist gemacht habe, auch ich Schuld auf mich gelernt hab, dass anderen vergeben, was ich mir selber vergebe – das war das knackigste für mich selbst!

00:13:47: Ja, und darin hat Gott wirklich neu gemacht in meine Familie so krass gesprochen.

00:13:55: Also seitdem ist alles anders!

00:13:58: Das ist total verrückt, er hat dann irgendwann zu mir gesagt, feiert das einmal und darf man das Zuhause?

00:14:04: Ich hatte von nichts ne Ahnung.

00:14:05: also in der Gemeinde kannte ich das Und ich dachte die Kinder zeigen mir einen Vogel.

00:14:09: wenn ich jetzt sag lass uns das auch mal feiern.

00:14:11: Ich weiß nicht mehr ob sie verstehen was es ist

00:14:17: Kann ich voll vorstehen.

00:14:19: Jetzt kam

00:14:19: erst ihm nichts für Sie.

00:14:21: Wir

00:14:21: haben sich reagiert

00:14:23: Die fanden das großartig.

00:14:24: Ich habe es erklärt und wir haben dann alles vorbereitet, und ich hab gedacht, ihr müsst uns ja auch ein bisschen schön machen.

00:14:32: Also ich hab da noch schön gekocht in den Tisch, schön gedecken.

00:14:34: Ich war so aufgeregt weil ich wusste Jesus jetzt mit einem Tisch.

00:14:37: Ich wusste das einfach Ja!

00:14:40: Und das haben wir gemacht und haben dann halt einfach Lieder dazu gesogen und ein bisschen andacht wie man das so macht.

00:14:46: Ein bisschen auskreis- mäßig.

00:14:49: Das hat vor fünf Jahren angefangen und seitdem machen Jeden Mittwoch, immer und immer.

00:14:53: Und als

00:14:54: Familie?

00:14:55: Ja!

00:14:55: Die die gerade da sind.

00:14:56: Ja,

00:14:57: die die da sind... Und Gott hat so gewirkt.

00:15:00: wir haben Wunder erlebt, die Kinder haben Träume bekommen von ihm.

00:15:04: ich habe die alle getauft in der Badewanne werden keine Gemeinde in der Zeit.

00:15:08: dann haben wir heute einmal die die Badewanne geschreicht.

00:15:12: ja und Gott hat das eine Freiheit reingelegt.

00:15:16: es kam wirklich Ruhe und Frieden in die Familie Trotz Herausforderungen, die im Alltag noch so da sind und auch da waren.

00:15:25: Aber er lebt wirklich mitten unter uns und es ist so dieses... Ich habe immer im Kopf Gott wollte ein Haus des Lobes schaffen und das ist es bei uns.

00:15:33: Den ganzen Tag irgendwie Lobreis in den Kind springt darum und singt und so eine Freude einfach.

00:15:39: Also Jesus ist einfach da!

00:15:41: Es ist einfach krass null zu vergleichen mit dem wie's war.

00:15:46: Absolut Null

00:15:47: Und das ist jetzt immer noch so?

00:15:49: Ja

00:15:50: Dann sagt das ja Mittwoch für Mittwoche, bis heute.

00:15:53: Aber ich lieb's!

00:15:56: Ja

00:15:57: klar wir sind auch mal schlutrig und dann gab es mal mit Woche wo wir das so ein bisschen kürzer gehalten haben oder so.

00:16:04: aber wir wissen alle Gott ist das wichtig er will dass wir das tun.

00:16:08: und dann haben wir gemeine gefunden vor zwei Jahren und ja dann habe ich meine Arbeit gefunden usw.. Segen über Segen Gnade, Über-Gnade.

00:16:21: Über-gnade in meinem Leben.

00:16:22: Grace über

00:16:23: Grace.

00:16:24: Genau das.

00:16:26: Dann wird der Name zum Programm blöd, aber es realisiert sich.

00:16:32: Durch

00:16:32: und durch ganz genau!

00:16:34: Ich weiß einfach was Gott mir getan hat.

00:16:36: Und diese Verletzungen sind abgehalten?

00:16:42: Ja ich denke schon.

00:16:43: also es ist vergeben.

00:16:44: manches muss durch Fünfzig, sechzigmal vergeben glaube ich.

00:16:48: Ich frage nicht nach um dich zu prüfen sondern meinem ist definitiv interessiert.

00:16:52: Ja ja.

00:16:54: also ich denke ich hoffe nicht dass da noch irgendwas ist was ich nicht sehe.

00:16:59: dann wird Gott mir das schon irgendwann zeigen.

00:17:01: und

00:17:01: die sehen sich auch nach einem Partner?

00:17:04: Ich habe Frieden!

00:17:05: Also ich glaub Gott weiß was er tut.

00:17:09: Ich denk wenn es so bleibt wie's jetzt ist es gut aber wenns nochmal anders ist auch gut.

00:17:13: also ich lebe gerne alleine und gut alleine.

00:17:16: Ich glaube Gott hat uns ja so gemacht, dass wir zu zweit sein sollen und wenn er das für mich noch mal hat aber dann möchte ich es in seinem Willen, in seinem Sinne machen.

00:17:26: Und er ist der Mittelpunkt ohne ihn.

00:17:27: Also da darf nichts zwischen.

00:17:30: Zwischen Jesus und mich.

00:17:31: Das ist für mich klar.

00:17:32: Oder Ansatz?

00:17:33: Ja!

00:17:34: Wer sind Gott für dich?

00:17:35: Alles.

00:17:39: Es ist so

00:17:39: schwer... Ich bin nicht, dass es so überheilig klingt.

00:17:42: Aber das ist

00:17:43: meine... Was heißt übereilig?

00:17:44: Entschuldigung!

00:17:45: Guck mal deine Gesichter an.

00:17:46: Da ist nichts überheillig.

00:17:48: Das ist eine Offenbarung in Gottes in Deinem Leben.

00:17:51: Das stimmt.

00:17:51: Das is das große.

00:17:52: ich liebe Dich über Dir und das ist das große.

00:17:54: Ich vergebe Dir.

00:17:56: Und das ist der Große, das ist ein Neuenfang.

00:17:59: Er ist meine Lieber.

00:18:00: Entschuligung,

00:18:00: wenn was für ein Überheiliges klingt Wenn der heilige Gott ins Leben reinkommt dann brauchen wir doch nicht irgendwie.

00:18:06: Stimmt.

00:18:09: In der Bibel schmelzen Sie sich da auf dem Boden.

00:18:11: Also Entschuldigung!

00:18:15: Das ist fantastisch, das nicht?

00:18:17: Es ist heilig.

00:18:19: Ja okay.

00:18:20: Es sind heilige Momente.

00:18:21: Ja.

00:18:22: Freu mich ja echt drüber.

00:18:24: Ja es meine Liebe... Ich habe ja immer gesagt ich warte so auf den Prinzen, der so auf dem Pferd kommt oder das Pferdoff sattelt und irgendwann hab' ich mal gelesen wie Jesus in der Offenbarung wiederkommt Auf dem Pferd.

00:18:40: Also erst so...

00:18:43: Du nimmst die Bibel einfach wörtlich?

00:18:45: Voll!

00:18:47: Ja, klar!

00:18:47: Wir kommen in den Club aber es ist

00:18:51: dann...

00:18:55: Der erste Teil war schon schwer für mich.

00:19:00: Du sitzt hier als eine fröhliche Frau und da leitet man schon mit.

00:19:04: Und wenn wir denken, was ist dir alles wiederfahren?

00:19:07: Jetzt der zweite Teil.

00:19:07: das ist so ne Freude.

00:19:11: Das steckt ja auch an wie du bist.

00:19:15: Wobei du hast... Wir sind ja schon im zweiten Teil des Films.

00:19:20: Wir gehen jetzt gleich in den dritten.

00:19:22: War doch nie so!

00:19:23: Aber fangen wir gleich mit dir an.

00:19:25: Das ist schon sehr, sehr ... Wunderbar.

00:19:30: Ja, das ist es wirklich.

00:19:32: Ist der richtige Begriff oder?

00:19:33: Absolut!

00:19:36: Deswegen wünsche ich mir so dass andere das auch erleben können weil es gibt nichts besseres also gibt's einfach nicht.

00:19:44: ja darum bin ich hier

00:19:49: Ich bin geflasht.

00:19:50: ich danke sehr Chris und wir haben beim ersten mal die vier Schlussfragen gemacht.

00:19:57: machen sie jetzt nicht?

00:19:58: Nein bitte nicht Nein.

00:20:03: Die Plakatfrage darf ich nach der dritten Folge stellen, oder?

00:20:06: Okay okay.

00:20:08: Okay Grace wir machen jetzt den dritten Teil.

00:20:12: Ich frage einfach und so weiter weil mich interessiert noch was.

00:20:15: und zwar sprachst du davon dass du als Mama ja dafür sorgen musstest das die Kids heranwachsen Schule Kindergarten usw.

00:20:24: wenn ich jetzt an unsere kids denke da gab es ja die ganz normalen Alltags-Dinge.

00:20:31: Ja, klar!

00:20:32: Du musst ein Kindergarten, weil irgendwas los ist... Also ich meine jetzt hier mit Sommerfest und du musst da auftauchen oder in die Schule, weil es irgendwie nicht läuft und so weiter.

00:20:41: Ich will dir damit sagen, du bist einfach mitten im Leben.

00:20:46: Gab's bei dir auch so Lebensherausforderungen?

00:20:48: Oder sind die Kids einfach mit geflutscht?

00:20:52: Schön wärs!

00:20:56: Also wir haben tatsächlich eine Sarah lebt, die sehr einsteint war und heute noch ist.

00:21:02: Also meine mittlere Tochter war schon mit drei Jahren eher verhaltensauffällig also sie war selektiv modistisch das heißt sie hat mit niemanden gesprochen als auch mit der Familie.

00:21:15: Und dann war es so dass ihre Augen immer schlechter wurden.

00:21:18: Sie konnte gar nicht mehr Tageslicht vertragen.

00:21:21: ich musste richtig die Folgen zu ziehen.

00:21:23: Wir waren bei drei Augenerzten haben drei unterschiedliche Diagnosen bekommen Und ja, sie lief dann immer wie blind in meiner Hand.

00:21:31: Ist ständig gesteupert und so...

00:21:34: Wie alt war sie?

00:21:35: Sie war kurz bevor sie vier wurde, war das.

00:21:38: Okay.

00:21:38: Genau!

00:21:39: Dann waren wir beim Kinderarzt und der fragte es normal wenn man sich hinlegt dass ihr die Augen zu macht ich sehe ja ja die Deckenlampe ist ihr zu hell und da meinte er würde ich schon nochmal gerne abklären lassen hat dann auch Blut abgenommen und so und ein Tag später sollten wir wiederkommen.

00:21:53: und er sagte ich möchte gern dass sie in die Klinik gehen Und ich dachte, das geht nicht.

00:21:57: Ich habe ein Baby.

00:21:59: Also ich hatte fünf Kinder.

00:22:00: Ich hatte durch mein Leben auch keine Freunde.

00:22:03: Ich war isoliert.

00:22:04: Ich hätte niemanden...

00:22:06: Da drauf aufpasst!

00:22:07: Ja was hätt ich denn machen?

00:22:08: Also ich wusste überhaupt nicht, was ich tun soll und ich wusst es gibt eine Kindergartenmutter.

00:22:13: die hat direkt neben dem Arzt gearbeitet.

00:22:15: da bin ich dann hin mit den Kindern.

00:22:17: Ich muss ins Krankenhaus.

00:22:23: Sie hat dann gesagt, es ist kein Problem.

00:22:24: Lass ruhig für ein oder zwei Tage deine Großen bei mir.

00:22:27: Dass daraus vier Monate werden musste sie nicht.

00:22:32: Was war die Diagnose?

00:22:34: Also wir waren im Krankenhaus weil ich ja dachte meine Tochter hat was mit den Augen und dann wurde einen MRT gemacht und keine Ahnung was und ich saß da und hat gerade mein Baby gestillt und die Narologin kam rein und setzte sich hin und sagte Ich muss Ihnen leider sagen, dass da was im Kopf Ihrer Tochter ist.

00:22:53: Was dann nicht hingehört und das war einfach wie ein schlechter Film also ab da habe ich eigentlich gar nichts mehr wahrgenommen.

00:23:01: Also ich weiß es ich geweint hab weil ich gemerkt hab, dass meine Hände nass geworden sind so Und dann hat sie angefangen irgendwas zu reden.

00:23:08: Da ist in acht Zentimeter großes irgendetwas in ihrem Kopf.

00:23:11: Wir müssen operieren und neben dran lag Meine Tochter spielte dann ihren Bett ganz fröhlich.

00:23:18: Das war

00:23:20: surreal

00:23:21: Und die ganze Situation drumherum war ja auch, wie sie war.

00:23:26: Also das konnte ich nicht begreifen und wir wurden dann ziemlich schnell verlegt.

00:23:31: Ich durfte mein Baby mitnehmen und sie hüpfte dann noch einem Tag vor der OP so an meiner Hand über den Flur ganz fröhlich.

00:23:40: und nachts als ich dann mit meinen schlafenden Kindern da auf diesem Zimmer war habe ich nur geschrien aber ohne Ton.

00:23:50: Nur geschrien, weil ich dachte, ich will nicht das dir den Kopf meiner Tochter aufmachen.

00:23:54: Ich will nach Hause... ...ich will das hier nicht und ich könnte ja nichts machen!

00:23:59: Und ich weiß doch da lief irgendwie Wer-Wit-Millionär so eine Folge und das war alles so... Ich hätte es am liebsten in dem ganzen Laden auseinander genommen.

00:24:08: also ich wollte das nicht.

00:24:09: Das kann ich verstehen.

00:24:10: Ja.

00:24:10: Randaliert bist du umfallen?

00:24:12: Richtig aber ich war still.

00:24:14: Es waren nichts zu hören.

00:24:15: meine Kinder haben geschlafen und ich habe geschrien.

00:24:19: Und sie haben sehr pariert, acht Stunden am nächsten Tag und dann war ich auf der Intensivstation bei ihr.

00:24:25: Und ab da ging eigentlich alles schief was so schief gehen kann.

00:24:31: Also erst mal durfte ich nicht mehr mit dem Baby auf die Intensifstation weil da irgendwas... ...war keine Ahnung.

00:24:37: Ich durfte nicht mehr zuhören!

00:24:38: Ich hatte aber auch keinen für mein Baby.

00:24:39: Der war ein besten Fremde Alter.

00:24:41: also ich habe dann im Kindergarten Aushand gemacht dass bitte jemand meinen Baby nimmt das ich mal zu meiner Tochter kann war halt trotzdem die ganze Zeit im Krankenhaus.

00:24:52: Und es war nicht klar, ob sie das überlebt.

00:24:55: Also der Tumor saß genau mittig im Kopf, genau am Atem- und Schluckzentrum.

00:24:59: Die konnten ihn auch nicht ganz entfernen.

00:25:02: Und die haben irgendwie was verletzt.

00:25:04: Sie konnte nicht mehr selbstständig atmen.

00:25:06: Es war nicht klar, ob sich das Ganze überlebte.

00:25:08: Und sie haben immer wieder reanimieren müssen.

00:25:10: Ich saß so oft vor dieser Tür von der Intensivstation.

00:25:14: Die habe mich einfach nicht reingelassen zu meinem Kind!

00:25:17: Und gleichzeitig war mein Sohn wusste ich am Schreien bei irgendwelchen fremden Eltern und ich wusste, ich habe noch eine halbe Stunde.

00:25:23: Da muss ich meinen Kind wieder einsammeln... ...und ich darf nicht zu meiner Tochter!

00:25:29: Ja das war heavy.

00:25:37: Sie war sechs Wochen im Koma, im künstlichen und dann haben sie versucht sie aufzuwecken.

00:25:43: Dann war sie soweit stabil, dass sie versucht haben sie aufzubecken.

00:25:46: Haben die Beatmung rausgenommen.

00:25:50: Es hat aber einfach nicht funktioniert.

00:25:52: Und erst wussten die Ärzte nicht, warum.

00:25:53: ihre Lunge lief irgendwie voller Speichelsekret und die Sättigung raus starb.

00:25:59: also jetzt keine Luft richtig bekommen.

00:26:01: ist dann blau geworden musste sie wieder ins Koma gelegt werden und wieder beatmet werden.

00:26:06: und das Spiel haben wir ein paar mal versucht.

00:26:09: Dann wurde klar dass sie nicht mehr schlucken kann, dass ihr Speiche direkt in die Luftröhre läuft.

00:26:17: Genau!

00:26:19: Ja... teilen mir dann auch mit, dass das Problem bleiben wird.

00:26:24: Und dann wurde ich aufgeklärt über ein Luftröhrenschnitt.

00:26:28: Das nennt sich Drachias Toma.

00:26:30: da wird sie dann über den Heiz beatmet.

00:26:32: Das Problem ist aufgrund ihrer Problematik brauchte sie eine Kantenhülle mit der Sie dann stumm wäre also die Luft entweichtern direkt aus dem Halsgeberch.

00:26:41: Sprechventil es hätte bei ihr nicht funktioniert.

00:26:44: und irgendwann habe ich ja dazu gesagt Und die haben diesen Luftrainschnitt gemacht und ab da war sie stumm.

00:26:51: Konnte ja nichts schlucken, nicht essen, hatten Zugang bekommen über die Bauchdecke wo dann künstlich ernährt... ...und dann musste sie einfach erstmal langsam wacher werden und da musste erst mal geschaut werden wie geht's ihr überhaupt nach diesem ganzen Eingriff?

00:27:09: Das war schon ziemlich heavy weil sie Ich habe mal gezählt, sie hatte sechzehn Infusionen an sich dran.

00:27:15: Ich hatte immer mein Baby mit dabei und sie kam dann irgendwann in eine andere Klinik und da durfte ich dann nicht übernachten.

00:27:22: Das heißt, ich musste jeden Morgen mit der Bahn, mit meinem Baby da zu ihr fahren, über den ganzen Tag beigeblieben abends wieder zurück.

00:27:29: Es ist ja ... es ist ja... ich sage nur unmenschlich!

00:27:35: War's auch.

00:27:36: Es war unmenschlich, es war einfach eigentlich nichts zu schaffen.

00:27:39: Ja genau Und es war so, also da kannst du nur funktionieren.

00:27:47: Also ich hatte ja keine Wahl.

00:27:48: Ich konnte sie ja gar nicht alleine lassen.

00:27:51: Meine großen Kinder habe ich hier eigentlich gar nicht wirklich gesehen in dieser Zeit.

00:27:54: die waren bei der Frau, die mir dann zu Freundin wurde.

00:27:59: Ja mein Tochter musste alles neu lernen greifen sitzen stehen und wir haben versucht uns zwischendurch mal die Reha zu bringen aber das hat alles nicht funktioniert.

00:28:08: immer wieder zurück in die Klinik ein Riesen hin und her.

00:28:13: Aber es war so krass, weil selbst da wo's so schwer war.

00:28:20: So düster und hoffnungslos auch!

00:28:23: Wo ich echt gar keinen Glauben hatte.

00:28:25: also viele... Aus meiner Familie haben gesagt, das wird wieder und hatten ja tollen Eindrücke.

00:28:31: Dass die Wirt wieder rumlaufen und essen.

00:28:34: Und ich war so wütend.

00:28:35: Wenn noch einer irgendwie Mist sagt, dass Gott das wieder gut macht dann rast dich aus!

00:28:39: Es wird nichts wiedergut.

00:28:41: Die Ärztemste gewählt.

00:28:42: War das

00:28:42: vor einer Zeit mit der Jesus begegnet?

00:28:45: Oder war es nach einer Zeit?

00:28:46: Davor.

00:28:48: Also ich war nicht so nah mit Jesus.

00:28:50: Ja, völlig noch.

00:28:51: Ich wollte es nur zeitlich einordnen.

00:28:53: Du

00:28:54: wärst ausgerastet hätte eine...

00:28:56: Ja, ich konnte es einfach nicht mehr hören.

00:28:57: Also für mich ... Ich habe gedacht wir müssen realistisch sein.

00:29:00: Das klingt ja auch etwas nach beruhigendem Abschmettern?

00:29:04: Ja!

00:29:04: Sie meinten sich

00:29:05: ja gut und ich

00:29:06: darf sogar selbst geglaubt aber... Ich hab's nicht geglaubт.

00:29:08: Genau.

00:29:09: Ich hatte keinen Glauben also ich hatte gar kein Glaubn.

00:29:14: Aber ich habe keinen Glauben gehabt dass das mit meiner Tochter gut wird.

00:29:17: Ich könnte mir gar nicht vorstellen wie das aussieht wenn sie wieder auf einem Stuhl sitzt oder irgendwas macht.

00:29:23: die hängt da Und trotzdem, also Gott wirkt ja manchmal so wie man sich das gar nicht erklären kann.

00:29:34: Also in diesem Raum war einfach Freude!

00:29:39: So übernatürlich, sie hatte immer so einen kleinen Plastik-Kassettenregal.

00:29:42: oder da haben wir dann so christliche Kindermusik gehört.

00:29:46: und wenn ich so zu ihr ins Bett gekrabbelt habe sie mit ihren ganzen Schlöuchen so halb auf meinen Schosen haben wir so getanzt dazu und sie hat sich stumm kaputt gelacht.

00:29:53: Und die Schwestern kamen so oft bei uns ins Zimmer und gesagt, hier ist was anders.

00:29:58: Es ging soweit dass sie irgendwann andere Eltern zu uns geschickt haben von Intensiv damit wir den Mut machen.

00:30:05: Weil ich verrückt war!

00:30:05: Ich fahre selber sofort zu verheiratet eigentlich.

00:30:09: Ja also das... einfach Jesus war da obwohl ich nicht toll beten konnte, glauben konnte oder irgendwas.

00:30:21: Er blieb einfach.

00:30:24: Genau.

00:30:25: Und

00:30:25: wie geht ihr es heute?

00:30:28: Nicht gut, anders!

00:30:31: Wir haben sie irgendwann nach Hause bekommen mit Intensivstation...

00:30:36: Wie alt ist sie?

00:30:37: Jetzt ist sie zwanzig.

00:30:40: Sie war viel als wir sie nach Hause dann halt auch bekommen haben und da war sie noch beatmet usw.. Und es hat auch keiner geholfen.

00:30:49: Wir hatten keinen Therapeuten oder so, der sich zugetraut hätte irgendwie mit ihr Schluck-Training zu machen.

00:30:54: was war ja eh hoffnungslos.

00:30:57: und dann haben wir das gemacht.

00:30:58: also Ich habe keine Ahnung ich bin keine kranken Schwester und sollte man auf keinen Fall einfach selber machen.

00:31:04: aber Gott hat einfach meine Hände geführt.

00:31:06: er hat mir gezeigt Was ich machen soll?

00:31:09: Wir haben Wackelpudding genommen.

00:31:11: Das konnte ich sehen!

00:31:12: Das war grün.

00:31:13: Sie hat einen Schluck genommen ich hab sie husten lassen abgesaugt aus diesem Ja, so haben wir das gemacht und sie war im April zu Hause aus der Klinik.

00:31:24: Im Dezember am Weihnachten hat sie ein Brötchen gefiessen und gegessen.

00:31:29: Und wir waren danach bei einem Doktor, der spezialisiert ist für Kinder mit diesem luftrönen Schnitt und ich hatte so Angst, aber ich habe sie erzählt also es war ja auch einen riesen Risiko das zu sagen und er gesagt woher wussten Sie das?

00:31:43: Sind die Krankenschwester oder... Ich meinte, ich habe es Schritt für Schritt nach Lehrbuch gemacht.

00:31:48: Genau so macht man Schlucktraining mit Kindern und das wusste ich ja nicht!

00:31:53: Es hat mir nie einer gesagt!

00:31:54: Das hat Gott gemacht oder sie war ja... Wie war

00:31:57: die Zeit mit dem besten Arzt?

00:31:59: Ja!

00:32:00: Und Jesus?

00:32:01: Und sie war auch Stumm.

00:32:02: also sie hatte gar nicht ... Sie hat gesprochen ohne Ton und ab dem Moment wo sie stumm war konnte ich Lippen lesen Und das kann ich jetzt nicht mehr.

00:32:13: und dann ist sie tatsächlich auch diese Beatmung los geworden.

00:32:16: Der Luftröhn-Schnitt ist weg, auch da waren wir beim Arzt und er hat sich das angeschaut weil es sollte operiert werden damit die Wunde verschlossen wird.

00:32:25: Er hat das Pflaster abgemacht, war zu.

00:32:27: Und der hat gesagt, dass wurde operiert, nicht gesagt wurde nicht operiert.

00:32:31: Darum sind wir hier!

00:32:33: Und die Wunderwahl zugeheilt ohne OP oder alles.

00:32:35: Sie wurden mehrfach dort operiert.

00:32:37: also es ist nicht einfach Zugang... war über Nacht verheilt.

00:32:43: Und wie geht ihr es heute?

00:32:44: Also was den Tumor angeht, sehr gut!

00:32:47: Sie ist auf eine normale Schule gegangen, da alles super gewesen und dann ist sie mit fünf an einer anderen super seltenen Erkrankung erkrankt die nichts mit dem Tumoren Zusammenhang steht Das kleine Levinsyndrom Ähnlich auch Dornröschensand-Syndrom.

00:33:07: Es sind ähnlich wie Nackolepsie, die Kinder schlafen etwa alle... Also bei ihr war es etwa alle vier bis sechs Wochen in Infektzeiten an häufiger.

00:33:16: Da schläft sie sieben bis zehn Tage am Stück.

00:33:20: Das Verhaltens verändert ist wie eine zweijährige kann nichts alleine, kann nur sitzen, schlaven hat Schmerzen klar wenn man zehn Tage sitzt am Stück und er schlift etwa zwanzig Stunden am Tag Und kann nichts alleine machen.

00:33:35: und das kam aus dem Nichts mit fünf.

00:33:38: Gratis eine gepackt, dann das!

00:33:42: Und es ist heute immer noch so?

00:33:44: Sie hatte das viele Jahre mit siebzen nach einem Gebet in der letzten Reihe in der Gemeinde was keiner gesehen hat etwas weg Und es ging ja gut.

00:33:56: Sie war lange dann auch heimbeschuld und so weiter, das ging ja gar nicht anders, ganz erlebenbar auf den Kopf gestellt weil jede Aufregung so eine Schlafepisode irgendwie auslösen konnte bei ihr.

00:34:07: Dann hat sie mit siebten Heilungen erlebt.

00:34:11: An ihrem achtzehnten Geburtstag ging es eher an ihrem Geburtstag so schlecht.

00:34:16: Jetzt ist sie zwanzig.

00:34:17: jetzt liegt sie seit zwei Jahren zu Hause kann das Haus nicht verlassen und kein Arzt weiß warum.

00:34:22: Es weiß keiner was mit ihr ist.

00:34:25: Das ist uns auch nicht.

00:34:26: Kannst du ich sprechen?

00:34:27: Ja, sie ist so eine ganz normale junge zwanzigjährige Frau.

00:34:31: Und legt nur da!

00:34:32: Sie kann sich im Haus bewegen aber sie hat keine Kraft.

00:34:36: also das höchste was wir mal geschafft haben war wirklich Treppe runter und das war schon richtig super.

00:34:42: das war jetzt auch erst vor wenigen Wochen und dann wieder hoch und sich hingelegt.

00:34:46: aber es geht ja einfach nicht gut.

00:34:48: in ihrem Bett liegt ne Bibel aufgeschlagen sie liest So viel Gottes Wort, sie evangelisiert auf TikTok anonymen.

00:34:55: Keiner weiß wer sie ist, keiner weiß was sie krank ist.

00:34:57: Sie erzählt den Menschen wie gut Gott es ist so krass obwohl sie so einen Weg hat.

00:35:05: der Wahnsinn ist einfach Ja

00:35:10: Du bist eine Heldin

00:35:15: Ehrlich?

00:35:15: Ich weiß nicht.

00:35:17: Doch

00:35:18: Ja

00:35:19: Du Bist ne Heldinn

00:35:21: Habt den besten Daddy

00:35:24: Das kommt dazu.

00:35:25: Ja,

00:35:27: ja.

00:35:28: Dann habt ihr noch eine andere Tochter?

00:35:29: Was habt ihr?

00:35:31: Hast du ja noch ne andere Tochte und das war eigentlich der Grund warum wir reden wollten.

00:35:37: Wir haben da rumgeworzt abt und sind jetzt schon wieder, keine Ahnung wie lange wir es für'n wieder darüber reden ist mir so was von egal.

00:35:45: Du bist zu schnell!

00:35:46: So was von immer nix geschnitten.

00:35:50: Wenn's in die Zuschauerung geht wie mit mir dann hängen sie wie ich dir an den Lippen und sagen, diese Frau hat einen Glauben der berührt einen ganz tief ins Herz.

00:36:05: Wie ich das so sagen darf?

00:36:07: Ich wünsche mir einfach nichts mehr als was.

00:36:12: zum Liebsten will ich manchmal einfach so verblassen dass die Menschen Jesus sehen!

00:36:16: Und es gibt so viele Menschen die so viel schreckliche Dinge erleben.

00:36:20: aber so Gott vorwürfe machen oder was ja verständlich ist, hab ihn auch angeklagt zwischendurch.

00:36:27: Ist völlig klar!

00:36:28: Aber Gott bleibt gut.

00:36:31: Das... Gott ist immer gut und uns immer zu gewandt.

00:36:34: Ich habe mich in meinem Leben so oft von ihm abgewandt ich habe so oft kein Bock mehr gehabt und er ist nie gegangen und der hätte allen Grund gehabt.

00:36:41: Und der hat uns neben Stich gelassen, meinen Kindern neben Sticht gelassen wenn ich sehe wie die sich heute entwickeln kann nur staunen.

00:36:48: also die machen sich so überdurchschnittlich großartig.

00:36:54: Ich kann nur jupeln und mein Gott preisen, das geht gar nicht anders weil es ist nicht mein Verdienst.

00:37:03: also was so als Enzo noch beatmet war ne?

00:37:07: Also die.

00:37:07: ich musste alle zwanzig Minuten ein Jahr lang alle zwantig Minuten nachts aufstehen dass absaugen bei ihr und hatte noch mein Baby alles verstummengestellt.

00:37:15: Das kann einen mensch nicht schaffen.

00:37:17: da kann ich noch so heldenhaft Sonst schafft ein Mensch einfach nicht.

00:37:21: Das kann nur Gott und das hat Gott gemacht!

00:37:25: Also ich kann es nicht für mich nehmen, weil ich einfach weiß dass er es war.

00:37:31: Das schafft man nicht.

00:37:32: so stark bin ich nicht?

00:37:35: Ja...

00:37:39: Nächste Woche geht's schon weiter mit Teil drei.

00:37:45: Teil drei der Lebensgeschichte von Grace.

00:37:48: Bis dahin bleibt oder werdet superfroh'n.

00:37:50: machts gut und Tschüss.

Über diesen Podcast

superfromm kommt wöchentlich.
superfromm ist ein Mix aus Drama, Comedy und Alltagszoff.
Vor dem Mikro ist im Atelier. Hier hocken Alltagshelden. Also Leute, die ihr Leben meistern. Manchmal hart an der Grenze zum Machbaren. Mutige Typen, die a) unbequeme Entscheidungen treffen und b) diese auch durchziehen.
Respekt.

von und mit Thomas Meyerhöfer

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